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10 Fakten über CBD, die Sie wahrscheinlich noch kennen

10 Fakten über CBD, die Du wahrscheinlich nicht kennst

CBD zieht derzeit eine Menge Aufmerksamkeit auf sich. Es gibt jedoch immer noch etliche Missverständnisse, die dieses bemerkenswerte Cannabinoid umgeben, wie es den Körper beeinflusst, welche potenziellen Verwendungen es hat und auch was seine Legalität betrifft. Es folgen 10 Fakten über CBD, die Du vielleicht noch nicht kennst.

1. CBD KANN ALS PSYCHOAKTIV BETRACHTET WERDEN

Dieser Punkt wird wohl am kontroversesten sein. Der Großteil der Literatur über CBD, ob sie auf einem Blog oder in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift geschrieben wurde, bezieht sich auf CBD als eine "nicht-psychoaktive" Verbindung. Naja, technisch gesehen ist diese Aussage falsch.

Wir wissen, dass CBD nicht die gleichen psychoaktiven Effekte wie beispielsweise THC hervorruft. Am wichtigsten ist, dass es Dir kein "High" beschert. Aber technisch gesehen ist CBD psychoaktiv, da es Deinen Bewusstseinszustand verändern und beeinflussen kann.

Wenn CBD nicht psychoaktiv wäre, wäre es nicht in der Lage, die Symptome von Angstzuständen, Depressionen oder unsere Stimmung zu lindern bzw. zu verändern. Die Tatsache, dass die Effekte von CBD viel subtiler und weniger berauschend als die von THC sind, wurde es fälschlicherweise als "nicht-psychoaktiv" bezeichnet. Du wirst es wahrscheinlich überall weiterhin so bezeichnet finden, da es dieser Umstand den Händlern und Befürwortern ermöglicht, dieses Cannabinoid einfacher zu vermarkten.

2. CBD KANN SOWOHL FÜR DEN FREIZEIT- ALS AUCH FÜR DEN MEDIZINISCHEN GEBRAUCH VERWENDET WERDEN

Es gibt eine gewaltige Fehlinterpretation von CBD als rein medizinische Verbindung und THC als reine "Freizeitdroge". Das ist nicht wahr. Genauso wie THC medizinisch verwendet werden kann (um Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen usw. zu lindern), kann CBD ebenfalls in der Freizeit verwendet werden.

Tatsächlich entwickelt sich in der Schweiz gerade ein interessanter Markt rund um CBD für den Freizeitgebrauch. Während THC nach Schweizer Recht noch immer illegal ist, können CBD-reiche Cannabisblüten und -konzentrate ganz legal in Kiosken und Apotheken bezogen werden. Dies hat zu einer enormen Anzahl von Freizeit-CBD-Nutzern geführt, die CBD-reiches Cannabis wegen seiner beruhigenden Wirkung zu schätzen wissen.

3. CBD KANN DEN WIRKUNGEN VON THC ENTGEGENWIRKEN UND WIRKT AM BESTEN IN KOMBINATION MIT ANDEREN CANNABINOIDEN

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Studien haben gezeigt, dass bspw. CBD und THC gemeinsam eine stärkere und schnellere Schmerzlinderung bewirken können, als jede Verbindung für sich alleine. Und während unser Verständnis des Entourage-Effekts quasi noch in den Kinderschuhen steckt, deuten einige Untersuchungen darauf hin, dass der medizinische Nutzen von Cannabis eher in der gesamten Pflanze als in isolierten Chemikalien zu finden ist.

In der Tat haben Studien gezeigt, dass isolierte Formen von THC und CBD ganz andere Wirkungen als Produkte aus der ganzen Pflanze erzeugen.

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Während THC äußerst positive (Aus-)Wirkungen haben kann, kann es ebenso unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Insbesondere in hohen Dosen. Dazu zählen Übelkeit, Erbrechen, erhöhte Schmerzempfindung, Angst, Paranoia und noch mehr. Glücklicherweise zeigt die Forschung ebenfalls, dass CBD vielen dieser Effekte ebenfalls entgegenwirken kann.

Die Beziehung zwischen CBD und THC ist tatsächlich sehr komplex und in diesem Artikel nicht vollständig oder im Detail zu erfassen. Es ist jedoch wahr, dass CBD dazu beitragen kann, Angst und Paranoia zu reduzieren, die manche nach dem Konsum von THC überkommen kann.

4. CBD IST WENIGER POTENT ALS THC

Mikrodosierung wird immer beliebter, um mehr Kontrolle darüber zu haben, wie man auf Cannabis reagiert. Und wenn es um THC geht, ist Mikrodosierung die perfekte Methode, um die starke Euphorie zu kontrollieren, die THC-reiche Cannabis-Sorten produzieren und einige der oben erwähnten Nebenwirkungen zu umgehen.

Wenn es jedoch um CBD geht, kann es besser sein, bei höheren Dosen zu bleiben. Im Vergleich zu THC ist CBD eine viel weniger wirksame Chemikalie, weshalb Du wahrscheinlich eine größere Menge benötigst, damit diese Verbindung die gewünschten Effekte erzeugt.

5. CBD IST KEIN SEDATIVUM

Die Wirkungen von CBD wurden manchmal als sedierend bezeichnet, insbesondere in höheren Dosen. Manche Untersuchungen zeigen jedoch, dass CBD keine sedative Wirkung hat.

Tatsächlich hat eine im Jahr 2008 veröffentlichte Studie in Biological Psychological gezeigt, dass isoliertes CBD selbst in extrem hohen Dosen keine sedative Wirkung hervorruft. Interessanterweise machen die Auswirkungen von CBD tatsächlich munter.

Es wird vermutet, dass etliche CBD-Produkte hohe Mengen an Myrcen und anderen Terpenen enthalten, von denen bekannt ist, dass sie beruhigende Wirkungen hervorrufen können oder Dich schläfrig fühlen lassen.

6. NICHT ALLE CANNABISPFLANZEN ENTHALTEN CBD

Obwohl CBD aus Cannabispflanzen gewonnen wird, ist es nicht in allen Sorten dieser Spezies vorhanden. Tatsächlich enthält der Großteil des für Freizeitzwecke verwendeten Cannabis nur Spuren von CBD.

Das liegt daran, dass Cannabiszüchter und Saatgutbanken sich seit den 1980er Jahren in erster Linie darauf konzentriert haben, potente, THC-reiche Sorten zu produzieren, die dafür konzipiert sind, Kiffern weltweit Highs zu bescheren, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen.

Seit CBD populärer geworden ist, fingen Saatgutbanken allerdings damit an, mehr CBD-reiche Sorten sowohl für medizinische als auch für Freizeitzwecke anzubieten. CBD findet sich tendenziell auch in höheren Konzentrationen in der Hanfpflanze.

7. CBD KANN TOPISCH ANGEWENDET WERDEN

Im Allgemeinen assoziieren wir den Cannabiskonsum normalerweise mit Rauchen. Aber dank einer Menge Innovation und Forschung zum Thema Cannabis gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, Cannabis zu verwenden, bei denen weder Joint noch Bong nötig sind.

Produkte, wie beispielsweise Salben, Sprays und Seifen, die mit Cannabisextrakt angereichert sind, stellen eine gute Möglichkeit dar, lokale Symptome wie Schmerzen, Entzündungen und sogar Hautirritationen zu behandeln. Anstatt Cannabis zu rauchen oder zu verdampfen (wobei die Chemikalien in Cannabis über die Kapillargefäße in der Lunge aufgenommen werden), werden topische Substanzen über die Haut absorbiert.

Diese Produkte werden immer beliebter bei Patienten, die körperliche Symptome behandeln möchten, wie etwa Entzündungen und Schwellungen, die durch Arthritis oder andere Erkrankungen verursacht werden. Viele Patienten finden zudem, dass cannabishaltige Mittel Linderung von Juckreiz oder Hautirritationen bieten. Eine Reihe von Unternehmen entwickelt derzeit transdermale Pflaster, die CBD, THC und andere Cannabinoide enthalten, die dann später über die Haut aufgenommen werden können.

8. AUCH TIERE KÖNNEN VON CBD PROFITIEREN

Einer der größten Fortschritte in unserem Verständnis von Cannabis kam mit der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems, das im Wesentlichen die Wirkungen von Cannabis auf den Körper reguliert.

Nun, es stellte sich heraus, dass Menschen nicht die einzigen Lebewesen mit diesem System sind; Hunde, Katzen, Pferde und viele andere Tiere haben ebenfalls ein Endocannabinoid-System und erleben Cannabis in sehr ähnlicher Weise wie wir. Tatsächlich haben alle Säugetiere ein Endocannabinoid-System, weshalb Cannabis oft erfolgreich an Ratten getestet wird.

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Einige Hundebesitzer verwenden beispielsweise CBD-Präparate, um bei ihren Haustieren Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, chronische Entzündungen und Schmerzen oder sogar Angstzustände zu lindern und zu bekämpfen. Genau wie beim Menschen auch, können CBD-Präparate Tieren bei einer Vielzahl von Symptomen Erleichterung verschaffen, ohne einen Rausch auszulösen.

9. FLACHS KÖNNTE AUCH CBD ENTHALTEN

Lange Zeit galt CBD als eine Verbindung, die ausschließlich in Cannabis vorkommt. Forscher aus Polen könnten jedoch zufällig entdeckt haben, dass auch die Flachspflanze CBD enthält.

In einer Analyse von Flachspflanzen (eine wertvolle Quelle für Leinsamen, Öle und Fasern) fand sich ein spezielles Terpenoid, das CBD stark ähnelt. Die Forscher testeten die Verbindung und stellten fest, dass sie bei Mäusen entzündungshemmende Wirkungen auslöste. Darüber hinaus fanden sie auch heraus, dass diese Verbindung Cannabinoid-Rezeptoren aktiviert.

Diese Forschung ist die erste ihrer Art und legt nahe, dass Leinsamen neben Cannabis zu einer wachsenden Anzahl von Pflanzen gehören, die Cannabinoide oder cannabinoid-ähnliche Substanzen produzieren können.

10. CBD IST LEIDER IMMER NOCH NICHT ÜBERALL LEGAL

Viele Leute denken, dass CBD eine völlig legale Substanz sei. Schließlich bewirkt es nicht das gleiche euphorische High, das wir mit Cannabis in Verbindung bringen und es ist im Internet bei einer Vielzahl von Einzelhändlern erhältlich.

CBD ist jedoch nicht überall legal. In den USA ist CBD beispielsweise nur legal, wenn es aus Nutzhanf gewonnen wird. CBD aus Cannabis ist hingegen nur in 17 Staaten legal.

Außerhalb der USA verschiebt sich der rechtliche Status von CBD ständig, wenn neue Gesetze eingeführt oder bereits bestehende ersetzt werden. In der EU sind CBD-haltige Nahrungsergänzungsmittel weitgehend legal, solange der THC-Gehalt vernachlässigbar niedrig ist. Bleibe mit unserem Blog am Ball und informiere Dich über neue CBD-Entwicklungen auf der ganzen Welt!
Quelle: https://www.cannabis.info/de/blog/10-fakten-uber-cbd

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