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Cannabis tötet sämtliche Arten von Krebszellen ab, welche die Wissenschaft bisher getestet hat

Die Standardkrebsbehandlung muss an die Art und den Lage des Tumors im Körper angepasst werden, wohingegen Cannabis überall und auf die gleiche Weise wirkt. Cannabis zerstört dabei jegliche Arten von Krebszellen.

Die Heilung von Krebs ist der Heilige Gral der medizinischen Forschung und der in unserer Zeit am meisten angestrebte Durchbruch. Wenn wir einen Weg finden könnten, um zu verhindern, dass bösartige Zellen über den menschlichen Körper herfallen, würden wir nicht nur Millionen von Leben retten, sondern auch jahrelange Leiden beenden. Und wir könnten uns endlich den Haien überlegen fühlen, die angeblich krebsfrei sind (wobei sich mittlerweile herausgetellt hat, dass sie tatsächlich auch befallen sein können). Ist Cannabis dieser Weg zum Durchbruch in der Forschung? Bisherige Studien zeigen, dass Cannabis alle Arten von Krebszellen abtötet.

Hier ein Kurzvideo, wie der Hauptwirkstoff THC der Cannabispflanze (der Wirkstoff, der „high" macht), gezielt nur Krebszellen angreift und diese zerstört:

Es gibt nicht die eine universale Behandlung, die für alles passt

Während Chemotherapie und Bestrahlung den Kampf der Menschheit gegen Krebs sicherlich gefördert haben, liefert die Erforschung des kürzlich entdeckten Endocannabinoidsystems (1990er Jahre) immer wieder neue Informationen darüber, wie sich Tumore bilden, verbreiten und ihre tödliche Wirkung entwickeln.

Aber das Thema Krebs ist sehr vielschichtig. Es ist ein Oberbegriff für eine Sammlung verwandter Krankheiten. Was diese verbindet, ist die Methode des Chaos: Krebs teilt und verbreitet sich wie Ameisen bei einem Picknick. Und weil es nicht nur um eine Ameise geht, haben wir leicht unterschiedliche Wege entwickelt, um mit jeder Art speziell umzugehen.

Das liegt zum Teil daran, dass, wenn Krebs beispielsweise das Gehirn infiziert, wir nicht unbedingt in der gleichen Weise damit umgehen können, wie wir das bei Krebs im Fuß tun würden. Selbst wenn die gleichen Behandlungen den Krebs wirksam stoppen würden, wäre der mögliche Begleitschaden an Gehirnzellen einfach zu riskant.

Wenn Cannabis jedoch zur Krebsbehandlung eingesetzt wird, verursacht dies nicht die negativen Nebenwirkungen, welche beispielsweise die Chemotherapie auslöst. Obwohl Erprobung am Menschen und solide wissenschaftliche Forschungen noch weit am Anfang sind, deuten frühe Studien darauf hin, dass Cannabis die wirklich universelle Methode zur Abtötung von Krebszellen sein könnte.

Cannabis stoppt die Blutgefäßbildung bei sämtlichen Arten von Tumoren

Eine der wichtigsten Methoden, mit denen Cannabis Krebs bekämpft, ist durch seine anti-angiogenen Wirkungen. Das klingt kompliziert, aber das Konzept ist recht einfach. Angiogenese ist der Prozess, durch den sich aus alten Gefäßen neue Blutgefäße bilden – ähnlich wie etwa beim Keimen einer Kartoffel. Mit neuen Blutgefäßen heilen Wunden, Menschen wachsen, und es bilden sich neue und bessere Wege für den Kreislauf. Es ist ein lebenswichtiger und gesunder Teil des täglichen Zyklus des Körpers. Aber es bedeutet auch, dass Tumore sich von gutartigen Wucherungen zu bösartigen Krebsarten hin verwandeln. können.

Krebs schafft Zellen, die nicht in der Lage sind, sich kontrolliert zu teilen, was zu einem außer Kontrolle geratenen Wachstum führt. Aber was treibt dieses Wachstum an? Damit Tumore wachsen und sich ausbreiten können, benötigen sie eine Versorgung mit essentiellen Nährstoffen und Sauerstoff, die sie aus dem Blutkreislauf beziehen. Wenn also ein Krebs zu wachsen beginnt, muss er genauso schnell wie die Blutgefäße sein, die ihn nähren. Ohne neue Gefäße könnte sich der Tumor nicht ausdehnen. Daher ist eine der besten Möglichkeiten zur Bekämpfung des Krebswachstums die Begrenzung der Fähigkeit des Körpers, neue Blutgefäße zu erzeugen. Das ist Anti-Angiogenese.

Und Cannabis ist dabei besonders effektiv. Das Wachstum neuer Blutgefäße wird zum Teil durch das Endocannabinoidsystem des Körpers reguliert. Wenn Cannabinoide in den Körper eindringen und mit diesem System reagieren, beeinträchtigt dies die Fähigkeit des Krebses, neues Blutgefäßwachstum zu erzwingen. Indem sie Platz in den Proteinrezeptoren besetzen, verhindern Cannabinoide, dass Krebs die neuen Wachstumsfunktionen des Körpers beherrscht und steuert – zumindest bis zu einem gewissen Grad. In dieser Studie wurde das Tumorwachstum signifikant verlangsamt, jedoch nicht vollständig gestoppt. Erstaunlicherweise wirkt dies gegen Krebszellen, behindert aber nicht das Wachstum neuer Blutgefäße.

Cannabis stoppt Metastasenbildung bei sämtlichen Tumorarten

Während des Wachstums von Tumoren erwerben einige Krebszellen die Fähigkeit, der primären Masse zu entkommen und in umgebende Gewebe einzudringen oder zu entfernten Stellen zu wandern, wo sie neue Kolonien finden. Dies wird als Metastasenbildung bezeichnet. Genau das ist für die meisten menschlichen Todesfälle durch Krebs verantwortlich. Diese Schurkenzellen dringen in gesundes Gewebe ein, lassen neue Tumore wachsen und schränken die körpereigenen Organe dabei ein, ihre lebenserhaltenden Aufgaben zu erfüllen. Der beste Weg, um das Leben von Krebspatienten zu verlängern, besteht also darin, sicherzustellen, dass diese Zellen den Tumormassen nicht entkommen und keine neuen Krebsstellen finden können.

Hier nun kommt CBD (Cannabidiol) ins Spiel. Cannabinoide spielen eine Schlüsselrolle bei Zellmigration, Invasion und Metastasenbildung. Insbesondere ist die Fähigkeit von CBD nachgewiesen, dem Wuchern von Gliomkrebszellen durch eine sogenannte Apoptose entgegenzuwirken. Sprachlich aus dem Griechischen abgeleitet, bedeutet Apoptose soviel wie „Abfallen", und man kann es sich am besten als die Selbstzerstörungssequenz einer Zelle vorstellen. Auf diese Weise befreit sich der Körper von schlechten oder nicht funktionierenden Zellen. Krebs kann den Körper dazu bringen, fälschlicherweise zu denken, dass Tumorzellen nicht schlecht seien und keine Apoptose durchmachen sollten, aber man hat herausgefunden, dass CBD genau dort eingreift und dem Körper erlaubt, die Krebszellen abzutöten.

CBD kann Tumore schrumpfen

Studien haben auch gezeigt, dass CBD die Tumorrückbildung unterstützt. Man hat festgestellt, dass Krebs bei Mäusen innerhalb von 18 Tagen einer Behandlung mit CBD um 70 Prozent reduziert wurde. Auch hier handelt es sich um Gliome (eine besonders böse Art von Krebs, die im Gehirn und in der Wirbelsäule beginnt), aber die Forscher vermuten, dass die mit CBD verbundene Antitumoraktivität auch auf andere Krebsarten übertragen werden könnte.

Die Art und Weise, wie wissenschaftliche Forschung heutzutage funktioniert, bedeutet, dass Krebsbehandlungen nach dem „Maulwurf-Prinzip" durchgeführt werden – eine nach der anderen. So muss beispielsweise nachgewiesen werden, dass Cannabis Lungenkrebs und Hirntumore individuell behandelt. So ist der einzige Weg, herauszufinden, ob es tatsächlich das Allheilmittel gegen Krebs ist, wie wir alle hoffen, es für eine Krankheit nach der anderen festzustellen.

Verweise:

Richter ohne Grenzen
Wo überall ist CBD legal?
 

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