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Wie Sie mit ihrem Arzt über die Anwendung von medizinischem Cannabis sprechen

Wie Sie mit ihrem Arzt über die Anwendung von medizinischem Cannabis sprechen

Heutzutage ist Cannabis als hochqualitatives medizinisches Kraut weitläufig angesehen, daher sollte man sich für seine Verwendung keineswegs schämen. Trotzdem sind viele Personen eingeschüchtert, wenn sie mit Ärzten darüber sprechen wollen.

Falls Sie also an der Anwendung von Marihuana als Medizin interessiert sind und glauben, dass es Ihrer Gesundheit verbessert oder sie bei einer Erkrankung, an der sie leiden, unterstützen kann, wie sollten Sie Ihren Arzt oder behandelnden Doktor dann am besten darauf ansprechen?

Das Verbot dieses Krauts gehört immer mehr der Vergangenheit an und medizinisches Cannabis wird zunehmend normal. Auch wenn einige Regionen immer noch warten, das dies umgesetzt wird, kann die Politik alle vorhandenen wissenschaftliche Beweise über die Heilkraft von Cannabis nicht ändern.

Personen, die an Orten leben, wo es legal ist, haben möglicherweise auch das Glück, dort einen Arzt ausfindig zu machen, der ihnen legales medizinisches Cannabis verschreibt. Jene, die nicht mit diesem Glück gesegnet sind, finden vermutlich den Gedanken, mit dem Mediziner über die Anwendung von Cannabis zu sprechen, einschüchternd und gleichzeitig riskant.

SEIEN SIE SO EHRLICH UND OFFEN WIE MÖGLICH

Auch wenn Cannabis in ihren Wohnort illegal ist, ist das Gespräch mit Ihrem Arzt über Ihren aktuellen Konsum oder Ihre zukünftigen Konsumpläne nicht so riskant wie es anfangs erscheinen mag. Mediziner sind verpflichtet, alle von den Patienten erhaltenen Informationen streng vertraulich zu behandeln.

Das bedeutet, dass kaum Risiko besteht, sich strafbar zu machen oder die eigene Karriere und seinen Ruf zu schädigen.

Für jene, denen die Idee nicht gefällt, mit Ihrem Arzt ganz offen zu sprechen und ihm alles über Ihre Beziehung zu Cannabis oder über Ihre Neugier für dieses Kraut preiszugeben, gibt es noch andere Methoden, sich dem Thema anzunähern. Du könntest das Gespräch einfach durch Fragen einleiten.

Was weiß Ihr Arzt oder Doktor alles über medizinisches Cannabis? Gibt es irgendeine Möglichkeit, wie Cannabis bei Ihrer aktuellen Erkrankung helfen oder Ihre Lebensqualität verbessern kann?

Der rechtliche Status von Cannabis in Ihrem Wohnort, sowie die Persönlichkeit oder das Wissen Deines Arztes werden die Antworten auf diese Frage stark beeinflussen. In manchen Ländern werden Ärzte ganz offen über die Vorteile sprechen und können sogar Patienten ein bisschen Gras verschreiben.

In anderen Gegenden haben möglicherweise manche Mediziner immer noch den Eindruck, dass Cannabis eine gefährliche und verbotene Droge sei. Im letztgenannten Szenario werden Ihnen höchstwahrscheinlich alle Antworten verweigert.

Selbst wenn Sie an einem Ort leben, wo das Verbot immer noch gilt, ist es trotzdem lohnenswert, sich über Cannabis als Teil einer Gesundheitsstrategie zu erkundigen, besonders wenn Sie Sich in einem schlechten Zustand befinden und wirklich fest davon überzeugt sind, dass es Ihnen weiterhelfen könnte.

Es besteht eine Chance, dass Ihr behandelnder Arzt über ausreichend Wissen verfügt und Ihnen diesbezüglich ein paar kleine Tipps und Ratschläge bieten kann.

STELLEN SIE SO VIELE FRAGEN WIE MÖGLICH

Wenn Ihr Arzt genügend Kenntnisse über das medizinische Potential von Cannabis hat und zugleich bereit ist, über die Anwendung dieses Krauts zu besprechen, ist dies eine großartige Möglichkeit, so viele Fragen wie nur möglich zu stellen, um schlussendlich herauszufinden, wie man Cannabis tatsächlich effektiv anwenden sollte.

Sobald es sich um die Nutzung von Cannabis handelt, fragen Sie ihn zum Beispiel über bestehende Gesundheitsrisiken und wie das Kraut mit bestimmten Arzneimitteln reagiert, falls Sie welche einnemen.

Sie könnten ihn auch um Auskunft bitten, wie Sie in Ihrem Fall Cannabis am besten nutzen sollten und welche Art und Sorte sich dafür am besten eignet. Wenn Sie die Einnahme von Cannabis schon begonnen haben, beschreiben Sie Ihrem Arzt Ihre Erlebnisse und wie es sich auf Ihre Symptome auswirkt.

Angenommen Ihr Hausarzt weiß selbst nicht ausreichend über Cannabis Bescheid, so kennt er unter Umständen einen Mediziner, der sich damit auskennt und könnte Ihnen seinen Kontakt weiterleiten.

BEZIEHEN SIE SICH AUF DIE BESTEHENDE WISSENSCHAFT

Es lohnt sich, mit wissenschaftlichen Studien über die medizinischen Wirkungen von Cannabis gut vertraut zu sein.
Erstens, weil Sie einen besseren Überblick bekommen werden, welche Erkrankungen Marihuana lindern kann. Darüber hinaus eignen Sie sich eine solide Grundlage an Kenntnissen an, um anschließend mit Ihrem Arzt über Cannabis sprechen zu können.

Falls Ihr Mediziner Ihrem Cannabiskonsum in Frage stellt oder behauptet, dass keine medizinischen Vorteile vorhanden sind, dann können Sie Sich auf eine neutrale Quelle von wissenschaftlichen Fakten beziehen.

WENN ES ZEIT IST, NACH VORNE ZU SCHAUEN

Es ist wichtig anzumerken, dass viele Ärzte hinsichtlich der Anwendung von Cannabis und seiner Wirkung auf den Körper, um Krankheiten zu bekämpfen, nicht geschult sind, denn dieses Thema wird in den medizinischen Fakultäten bestimmt nicht gelehrt.

Auch wenn die wissenschaftliche Literatur über dieses Kraut stetig wächst, fehlen groß angelegte Untersuchungen mit Menschen. Manche Personen haben selbständig gehandelt und sind Cannabisexperten geworden und es scheint so, als stammen die Anekdoten über eindringliche Heilungen durch Cannabis meist von Personen, die sich in Eigenregie Kenntnisse aneigneten.

Heutzutage gibt es aber Ärzte, die Cannabis tolerieren oder zumindest ein objektives Interesse an dieser Pflanze besitzen und die tatsächliche medizinische Wirkung wahrnehmen. Wenn Sie der Ansicht sind, dass Cannabis Ihnen wirklich hilft, Sie allerdings auf Skepsis und Verweigerung stossen, dann gibt es wahrscheinlich andere Ärzte, die glücklich wären, Ihnen zu helfen.

Nochmal zur Erinnerung, das Einzige, was wirklich zählt, ist Ihre Gesundheit und ein langes Leben.

Quellenangabe: https://www.cannabis.info/

Wie Man die Qualität von Cannabis erkennt
Was Ist Cannabigerol (CBG)?
 

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