DE EN FR
  1. guido wander
  2. Sherlock Holmes
  3. Sach- und Fachgebiete
  4. Dienstag, 02. Oktober 2018
  5.  Abonnieren via E-Mail
Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen Föten



Organhandel, Nahrungsmittel, Pharma, Kosmetik – Das schmutzige Geschäft mit abgetriebenen FötenGib eine Überschrift ein...




Recherchen des „Tagesspiegel" zufolge publizierte das Verbandsorgan „Pro Familia Magazin" in den achtziger und neunziger Jahren gleich mehrfach Artikel, in denen sexueller Missbrauch von Kindern verharmlost oder gar rechtfertigt wurde. Bereits in 2004 hatte der hessische Rechnungshof der Landesregierung empfohlen, den Verein „Pro Familia" nicht mehr zu fördern und den Beratungsstellen der Organisation die Anerkennung als Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen zu entziehen. Als ein wesentliches Ergebnis stellten die Prüfer fest, dass in den drei medizinischen Instituten von „Pro Familia" Abtreibungen vorgenommen würden. Solange die „Pro Familia"-Vereine ambulante Schwangerschaftsabbrüche anböten oder nicht für eine hinreichende Trennung von Beratungsstellen und medizinischen Instituten sorgten, solle das Sozialministerium deren Anerkennung als Konfliktberatungsstellen widerrufen und die Förderung einstellen, rieten die Prüfer. Quelle.

In den USA haben mehrere Bundesstaaten nun umfassende Untersuchungen angekündigt, mit denen die Praktiken der „Planned Parenthood Federation" ans Licht gebracht werden sollen und bei denen über eine weitere (bundes-)staatliche Förderung entschieden werden werden soll.
«Planned Parenthood» unterhält Gesundheitszentren in allen US-Bundesstaaten und wird zu einem Drittel staatlich finanziert. Für die Schwangerschaftsabbrüche, die rund drei Prozent der medizinischen Dienstleistungen ausmachen, erhält die Organisation keine Zuschüsse. Hauptsächliche Aktivitäten von «Planned Parenthood» sind Krebsvorsorge, Zugang zu gynäkologischen Untersuchungen sowie Empfängnisverhütung.
Seit Wochen nun diskutiert nicht nur Amerika über mit versteckten Kameras aufgenommene Gespräche mit Mitarbeitern der Planned Parenthood", in denen der Verkauf von Körperteilen und Organen der abgetriebenen Babys diskutiert wird. „Immer mehr Leute wollen intakte Leber", erklärte die Direktorin Deborah Nucatola, bei einem Geschäftsessen im Restaurant. „Wir sind sehr gut darin geworden, Herz, Lunge und Leber zu bekommen. Dann zerquetsche ich diesen Teil nicht, ich zerquetsche dann sozusagen eher unten, und ich zerquetsche oben, und ich schaue, ob ich das intakt raus bekomme." Die Aktivisten hatten sich als Mitarbeiter eines jungen Unternehmens ausgegeben, die Teile abgetriebener Embryos an Forschungslabore weiterverkaufen will.
Planned Parenthood selbst äußerte sich mehrfach zu den Vorwürfen. Zwar bedauere die Organisation den Tonfall der heimlich gefilmten Leiterin. Die gezeigte Praxis, Gewebe abgetriebener Embryonen zu Forschungszwecken zu verwenden, sei jedoch nicht illegal. Planned Parenthood erwirtschafte damit keinen Gewinn, die Preise würden lediglich den Verwaltungsaufwand decken. Viele Frauen entschieden sich freiwillig dazu, das Gewebe der abgetriebenen Embryonen der Wissenschaft zu spenden. „So haben sie wenigstens das Gefühl, dass aus einer schweren Zeit ihres Lebens noch etwas Positives hervorgeht", erklärt auch eine der heimlich gefilmten PP-Mitarbeiterinnen.
Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Lena Dunham und Julianne Moore bekundeten auf Twitter ihre Solidarität mit Planned Parenthood. Die Unternehmen Coca Cola, Ford und Xerox baten PP indes, sie von einer öffentlichen Unterstützerliste zu streichen, die bisher auf der Webseite von PP zu sehen gewesen war. Sie seien nie Geldgeber von PP gewesen, teilten die Unternehmen mit. Planned Parenthood entfernte daraufhin die komplette Liste von ihrer Homepage.
Die USA befindet sich im Präsidentschaftswahlkampf und Hillary Clinton erhielt 2009 den „Margaret Sanger Award" der Planned Parenthood Federation of America (PPFA) für ihre „unbeirrbare Unterstützung für die Gesundheit und die Rechte von Frauen während ihrer politischen Karriere" verliehen.
„Mein Bauch gehört mir!" Mit dieser provozierenden Parole war die Frauenbewegung Anfang der siebziger Jahre in der Bundesrepublik angetreten, um die ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch zu erreichen. Nun kommt die Abtreibung wieder auf den Tisch zurück und dieses als mittlerweile eines der Hauptthemen um die Präsidentschaftswahl in den USA.
Es geht den Netzfrauen eher weniger um das Thema Abtreibung, sondern um die Frage, was mit toten Föten geschieht – zumal wir bereits aus anderen Ländern kennen, wie der Organhandel funktioniert.

Gefunden auf der Seite
https://netzfrauen.org/

Den kompletten Artikel lesen
Kommentar
Es sind noch keine positiven Kommentare vorhanden.
Der Zeitlicher Aufwand ist minimal, finanzieller Aufwand ist nicht vorhanden,
das ist immer schön, ganz viele positive Bewertungen sind noch schöner.


Es gibt noch keine Antworten zu diesem Beitrag.
Bequemlichkeit, Zeitmangel oder einfach nur Desinteresse?
Seien Sie der Erste der antwortet.
Gast
Ihre Antwort oder Beitrag
© 2018 Deutscher Recht und Lebensschutz Verband [DRLV e.V.]
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Akzeptieren