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Der Wandel Digitales Lernen







DigitalPakt#Dliegt ein konkreter Vorschlag des BMBF auf dem Tisch, der die Schulen schnell, umfassend und pragmatisch mit den richtigen Werkzeugen für die digitale Bildung ausstatten kann. Eine langwierige Grundgesetzänderung ist dafür nicht notwendig, wir können die bestehenden Möglichkeiten im Sinne guter Bildung nutzen", sagte Wanka.
Darüber hinaus sieht die Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft insbesondere diese Maßnahmen des BMBF vor:
  • Schul-Cloud: Derzeit fördert das BMBF eine Konzeptstudie für eine sogenannte "Schul-Cloud", einen zentralen webbasierten Dienst, der teilnehmenden Schulen unter anderem Lern- und Arbeitsumgebungen sowie Lerninhalte (z.B. offene Bildungsmaterialien) bietet. Die Konzeptstudie soll im Rahmen eines Pilotprojekts an Schulen aus dem EC-MINT-Netzwerk, einem Verbund naturwissenschaftlich-mathematisch profilierter Gymnasien, in der Praxis erprobt werden.
  • Regionale Kompetenzzentren Digitalisierung: Das BMBF unterstützt Kommunen und Bildungseinrichtungen dabei, vor Ort Digitalisierungsstrategien für Bildung zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und gute Praxis in die Breite zu tragen. Geplant sind deutschlandweit bis zu zwanzig dieser Kompetenzzentren.
  • OER-Informationsstelle: Um Offene Bildungsmaterialien (Open Educational Resources OER) nachhaltig in allen Bildungsbereichen zu verankern, richtet das BMBF eine Informationsstelle ein, die Informationen bündelt und bereitstellt, sowie Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren zum Thema OER fördert.
  • Berufsbildung 4.0: Mit der bereits gestarteten Initiative Berufsbildung 4.0 unterstützt das BMBF den digitalen Wandel in der beruflichen Bildung. Wir entwickeln Ausbildungsordnungen weiter und fördern die digitale Ausstattung der überbetrieblichen Ausbildungsstätten sowie den Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung.
  • Weiterentwicklung von Studiengängen: Akademiker aller Fachrichtungen benötigen tiefergehende digitale Kompetenzen als bisher. Das BMBFunterstützt die Hochschulen dabei, Studiengänge entsprechend zu modernisieren und Angebote für neue digitale Berufsbilder zu entwickeln.
  • Bundespreis Digitale Bildung: Um die Sichtbarkeit digitaler Bildung zu erhöhen, wird das BMBF einen Bundespreis mit verschiedenen Kategorien ausloben.
Die Bildungsoffensive ist kein Selbstzweck für digitale Medien
Damit jeder digitale Medien verantwortungsbewusst nutzen kann, bedarf es einer spezifischen "Digitalen Bildung". Hierbei gilt: Der Einsatz digitaler Medien ist kein Selbstzweck. Sie sind immer nur ein Mittel, um leichter, besser und erfolgreicher zu lernen. Das Ziel digitaler Bildung ist deshalb im Kern kein anderes als das von Bildung allgemein: Sie soll Menschen befähigen, sich als selbstbestimmte Persönlichkeiten in einer sich beständig verändernden Gesellschaft zurechtzufinden und verantwortungsvoll ihre eigenen Lebensentwürfe zu verfolgen.
Mit der Strategie "Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft" fördert das Bundesbildungsministerium die Vermittlung digitaler Kompetenz und das Lernen mit digitalen Medien. Entlang von fünf Handlungsfeldern werden die Potenziale digitaler Bildung systematisch und für alle Bildungsbereiche erschlossen.
Um diesen Prozess zu begleiten, ist es notwendig, gesichertes Wissen über Erfolgsfaktoren und Nutzen digitaler Bildung zu gewinnen. Deshalb hat das BMBFdie Forschung zur digitalen Bildung erheblich ausgeweitet: Digitale Bildung wird einer der Schwerpunkte des neuen Rahmenprogramms zur Bildungsforschung sein. Schon heute untersucht das BMBF im Forschungsfeld "Digitale Hochschullehre", wie nutzbringende digital gestützte Lehre an den Hochschulen aussehen kann. Das Deutsche Internet-Institut wird zudem ab 2017 breit und interdisziplinär zur Digitalisierung forschen; ein Themenfeld wird der Bereich "Bildung und Kompetenzen" sein.
Neun von zehn Deutschen wollen mehr Digitalbildung in der Schule
Laut einer Den kompletten Artikel lesen
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das ist immer schön, ganz viele positive Bewertungen sind noch schöner.


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