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  1. Zahid Khan Herz Gottes Khan
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  3. Dienstag, 09. Oktober 2018
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Jede Veränderung oder Weiterentwicklung der Gesellschaft, jede Reformbewegung der Menschheit vom Altertum bis ins 19. Jahrhundert wurde von Kämpfen begleitet. Christen und Muslime wurden anfangs von den herrschenden Gesellschaftsformen verfolgt und bekämpft. Aber keine Religion hat die Zahl ihrer Anhänger durch Gewalt, Unterwerfung und Zwangskonvertierung, wie der Islam, vergrößert. Im 1. Jahrhundert n. Chr. reisten der Apostel Paulus und andere Missionare durch das Römische Reich und bekehrten viele Menschen zum Christentum. Die Zahl der Christen wuchs durch Missionierung ohne Waffengewalt. Prophet Mohammed und dessen Nachfolger haben den Islam und die Zahl seiner Anhänger auch nach Etablierung in Arabien bewusst und zielgerichtet durch Unterwerfung, Versklavung bis hin zur Auslöschung anderer Völker und Kulturen verbreitet.

Persien Als im 7. Jahrhundert nach Christus der Islam zu Lebzeiten Omars, des zweiten Nachfolgers Mohammeds, nach Persien kam, wurden die persische Regierung, Tradition, Kultur und die nationale Religion, der Zoroastrismus, ausgelöscht. Diese Tatsache ist sehr schmerzhaft. Die persischen Männer, Frauen und Kinder wurden versklavt und nach Medina, der Hauptstadt des Islams der damaligen Zeit, gebracht. Die Supermacht Persien hatte keine andere Wahl als dem Islam zu folgen.
Türkei Wie die Israeliten an das Judentum, wie die Sassaniden und Kurden an die zoroastrische Lehre, wie die Chinesen und Inder an den Buddhismus, so glaubten die Türken vor der Islamisierung an eine Religion, die aus ihrer eigenen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Geschichte entstand: den Schamanismus.
(IBKA Homepage 2011)

Mehr als 80 Jahre hatte die Türkei ihr Land gegen den Islam verteidigt. Schließlich gelangte der Islam dennoch über die Grenzen und löschte die türkische Kultur, Tradition und den Glauben der Türken in den nächsten 300 Jahren aus.
Damit war die Islamisierung der Türken keineswegs eine gott­gegebene Erleuchtung - wie zuvor schon nicht die Christianisierung von Teilen Europas -, sondern ist Ergebnis der in den Jahren 670 bis 950 geführten grausamen Eroberungskriege im ursprünglichen Siedlungsgebiet der Turkvölker in Mittelasien - bevor die Türken ihrerseits, nunmehr als Muslime, nach Anatolien eingewandert sind und dort als Seldschuken und Osmanen eigene Herrschaften zu Lasten des christlichen Byzantinischen Reiches errichteten.
(IBKA 2011)
Irak Genauso wie den Türken erging es auch dem Irak. Der Irak ist eine der Wiegen des Christentums. Nur ein Jahrhundert war seit Jesus vergangen, als das Christentum über Antiochia und Edessa, dem heutigen Urfa, nach Mesopotamien eindrang. Als die arabischen Muslime Mesopotamien im 7. Jahrhundert erobert hatten, war noch jeder zweite Einwohner auf der Fläche des heutigen Iraks Christ gewesen. Heute stellen die Christen noch drei Prozent der 24 Millionen Einwohner. Und auch diese 700.000 werden immer weniger, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen: Der Druck der Islamisten sorgt dafür, dass sich heute auch christliche Frauen und Mädchen verschleiern.
(FAZ net vom 17.10.2004)
Afghanistan Vor der Islamisierung hatten die Völker des heutigen Afghanistans eigene Religionen, wie die Lehre des Zarathustra, den Buddhismus, Brahmanismus und den Mithras-Kult. Sie verfügten über eigene hoch entwickelte Kulturen, die mit ihrem jeweiligen Glauben eng verbunden waren. Die völlige Islamisierung Afghanistans durch die Araber seit der Entstehung des Islams nahm fünf Jahrhunderte in Anspruch.

Die Bevölkerung Kafiristans, des heutigen Nuristans (nord­östliches Afghanistan), wurde erst im Jahre 1895 durch den Despoten Abdul Rahman gewaltsam islamisiert. Es gibt nicht wenige aufgeklärte Afghanen, die heute noch den Islam als Religion des arabischenansehen. (Bundeszentrale für politische Bildung 8/2002). Im Ergebnis der gewaltsamen Islamisierung wurden auch in Afghanistan alle Kulturen, Traditionen und Religionen dieses Landes ausgelöscht.

Indien Es brauchte zwar viele Heilige Kriege bis das muslimische Sultanat nach Indien eindringen konnte, aber letztendlich wurde auch die 5000-jährige indische Kultur und Tradition überrannt. Die Hälfte der Hindus musste ihre Religion aufgeben und zum Islam konvertieren. Wäre Indien nicht für eine bestimmte Zeit eine britische Kolonie gewesen, könnte ich sicherlich sagen, dass die Wurzeln des Hinduismus durch die Muslime herausgerissen worden wären. Später wurde Indien in zwei Länder geteilt. Pakistan wurde aus dem Hinduismus als das Baby des Islams geboren. In unserer heutigen Zeit leben viele Muslime in Indien und kein Tag vergeht, an dem sich Hindus und Muslime nicht gegenseitig wegen ihrer religiösen Konflikte umbringen

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