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  1. Zahid Khan Herz Gottes Khan
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  3. Montag, 08. Oktober 2018
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Demokratie und IslamEs gab und gibt keinen Staat mit muslimischer Mehrheit, der Pluralismus lebt und Minderheiten gleichberechtigt behandelt. Diese Feststellung "islamophob" zu nennen verhindert jeden Dialog Zwei Jahre nach dem Erscheinen meines Buches „Die
Verbrechendes Propheten Mohammed" wurde ich von einem in Deutschland geborenen Muslim auf Unterlassung vor dem Landgericht in Darmstadt verklagt. Unter Polizeischutz gelangte ich zum Gerichtsgebäude, verhandelt wurde hinter einer dicken Glasscheibe, die das Gericht und die Zuschauer voneinander trennte. Eingeleitet wurde dieses Verfahren mit einer unangemeldeten Kundgebung in der Einhardtstraße in Seligenstadt. Wütende Muslime stürmten den Eingang des Amtsgerichtes und riefen wie in der Steinzeit " Allahu Akbar", rannten durch die Innenstadt und hielten Plakate in den Himmel, auf denen sie mich als Teufel, Satan beschimpften und ihren Unmut über die angeblichen Beleidigungen meinerseits über ihren geliebten Propheten Mohammed zum Ausdruck brachten. Die Sicherheitskräfte konnten Übergriffe auf mich auf den öffentlichen Veranstaltungen verhindern. Nicht jedoch den im Jahr 2013 verübten 1. Mordanschlag, bei dem ich mein Leben nur durch eine Notwehrhandlung retten konnte.
direkt vor meinem Haus - entkam ich nur knapp der Messerattacke des Angreifers. Ziel dieses Buches ist es nicht, den Islam als rückständige, entwicklungsresistente, unbelehrbare Religion, Ideologie oder Gesellschaftsform zu verdammen und zu ächten. Ich erörtere hier vielmehr die Frage, ob und wie ein Zusammenleben von zwei doch so grundverschiedenen Gesellschaftsformen und Ideologien in einem Land oder in den westlichen Nationen dieser Welt möglich ist und welche Gefahren drohen.

Die Bedrohung durch „Koran und Sunna" wortgetreue Muslime ist nichts Neues. Islamkritiker wie Abdel Samad[1] werden auf der ganzen Welt mit dem Tode bedroht, es werden Fatwas erlassen und Einreiseverbote verhängt.
Bedenklich und als einen Verrat an ihrem eigenen Land und an ihrem eigenen Volk erachte ich die Haltung der Politiker und der Medien, die islamkritische Stimmen von Politologen, Islamwissenschaftlern etc. einfach überhören, ja sogar ignorieren und von sogenannten Integrationsgipfeln ausschließen. Demokratie lebt von Meinungsaustausch. Das Problem wird sich nicht dadurch lösen, dass wir nicht darüber offen reden oder vermeiden, brenzlige Themen anzusprechen. Es ist das Elend der Islamkritiker, dass sie zumeist als Einzelkämpfer (ich schließe mich hier ein) wie Don Quichote gegen Windmühlen kämpfen. Der glückliche Don Quichote kämpfte nur gegen eine Windmühle, der Islamkritiker muss sich aber zuerst den Weg zur Windmühle erkämpfen und hoffen, dass er nicht bereits zu müde und entkräftet ist, sich danach dem mittelalterlichen Ungetüm zu stellen.
Dieses Buch wurde nicht für unsere Politiker oder Sicherheitsorgane geschrieben, denn denen liegen genügend Expertisen vor, die sie ständig totschweigen oder als semiwissenschaftlich, rechtsextremistisch oder als wenig sachdienlich bezeichnen. Reformen wurden und werden auch in Zukunft vom Volk aus initiiert.

Ich habe dieses Buch für Dich, für deinen und meinen Nachbarn, für unsere Mitmenschen geschrieben, damit sie selber entscheiden können, ob Handlungsbedarf besteht. Ich kann ihnen diese Entscheidung nicht abnehmen. Aber wir leben in einer Demokratie und haben ein Recht auf umfassende Information, denn nur so sind Meinungsbildung und Entscheidungsfindung zum Wohle der Gemeinschaft überhaupt möglich.
Der Professor für Arabistik und Islamwissenschaft Tilman Nagel erklärt im Interview mit der "Presse", warum Mohammed wirklich gelebt hat und das Verbot von "Islamophobie" die Menschenrechte pervertiert.
„Die Presse": Die westlichen Islam-Debatten kreisen immer wieder um zwei Begriffe: Friedfertigkeit und Toleranz. Besteht die Möglichkeit, den Islam als friedfertige Religion zu interpretieren?
Tilman Nagel: Auf Gewaltfreiheit ist der Islam nicht ausgerichtet, der Koran empfiehlt den Einsatz von gewalttätigen Mitteln in bestimmten Situationen Die Standardabschwächung dieses Vorwurfs ist heute, dass der Islam immer nur Verteidigungskriege geführt habe, auch bei der Ausdehnung bis nach Andalusien, weil die Aufforderung, das Christentum anzunehmen, einen Affront gegen Allah darstelle Als außerhalb des Islams Stehender kann man das natürlich nicht annehmen.

[1] http://www.spiegel.de/ politik/ deutschland/ deutsch-aegypter-islamkritiker-abdel-samad-nach- mordaufruf-abgetaucht-a-905101.html
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