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Polizei beendet Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof



Informer und Focus Online.
Der Mann sei vermutlich arabischer Herkunft und habe zunächst in einem Schnellrestaurant im Bahnhof eine Vierzehnjährige angezündet. Dann sei er mit gezogener Schusswaffe in eine Apotheke im Bahnhof geflüchtet. Dies berichtet Informer unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Dort hatte er eine Frau als Geisel genommen. Laut Informer habe der Mann die Entlassung von Frauen aus dem Gefängnis und einen sicheren Flug in seine angebliche Heimat Syrien gefordert haben. Dabei habe er selbst angegeben, Mitglied von "Daesh" zu sein. Daesh ist eine arabische Bezeichnung für den IS. Allerdings ist die Verwendung dieses eher abwertenden Namens für ein IS-Mitglied oder einen Sympathisanten ungewöhnlich. Im Herrschaftsgebiet des IS ist die Verwendung dieses Begriffes streng verboten.
Mit dem Zugriff eines SEK der Polizei wurde die Geiselnahme beendet. Der Mann wurde schwer verletzt und musste reanimiert werden. Die Geisel wurde leicht verletzt.
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Kommentar
  1. guido wander
  2. vor etwa 3 Jahren
  3. #3
In einem Schnellrestaurant des Kölner Hauptbahnhofs zündete gestern ein Mann einen Molotowcocktail und nahm eine Geisel. Der Hauptbahnhof wurde daraufhin geräumt. Die Polizei prüft derzeit einen Terror-Hintergrund und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit.
Das Spezialeinsatzkommando der Polizei stürmte am Montagnachmittag eine Apotheke im Kölner Hauptbahnhof. Nachdem ein Mann in einem Schnellrestaurant einen Molotowcocktail gezündet hatte, verschanzte er sich mit einer weiblichen Geisel in der Apotheke. Durch den Brandsatz wurde ein 14 Jahre altes Mädchen verletzt. Eine weitere Person erlitt einen Schock. Es war wohl die Sprinkleranlage, welche den Täter dazu bewegte, das Restaurant zu verlassen. Bei sich trug der Täter Brandbeschleuniger und Gaskartuschen. Nach zwei Stunden stürme das Spezialeinsatzkommando der Polizei dann die Apotheke. Der Täter wurde dadurch schwer verletzt, die Geisel befreit.

Der Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt:

Im Zusammenhang mit dem Betreten der Apotheke soll er Passanten zufolge auch gerufen haben, dass er zur Terrorgruppe Daesh gehört.

Karlsruhe: Ein Angehöriger der mutmaßlichen Terrorzelle wird von Beamten abgeführt. (1. Oktober 2018)
Mehr lesen:"Mit aller Härte": Reaktionen der Politik auf mutmaßliche Terrorzelle von Chemnitz
Am Tatort wurden Reisepapiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden, der durch Delikte wie Diebstahl, Drogen und Bedrohung polizeibekannt ist und eine Aufenthaltserlaubnis bis Mitte 2021 hat. Es ist bislang unklar, ob diese dem Täter zuzuordnen sind.

Eine Zeugin berichtete dem Express:

Ich stand quasi vor dem Hauptbahnhof auf dem Platz und habe telefoniert und auf einmal hab ich halt Schreie gehört. (...) Eine von beiden hatte den Fuß am Brennen und die Flammen ragten schon bis zur Hüfte hoch. Dann kam auch schon ein Passant und hat versucht, dem Mädchen zu helfen, den Schuh versucht auszuziehen, die Socken auszuziehen, weil alles schon in Flammen stand. Irgendwann hat er es auch geschafft. Und dann kam aus der Apotheke aus der Nähe jemand raus und hat Erste Hilfe geleistet.

Zehntausende Reisende saßen am Montag in Köln fest. Am Dienstag soll der Bahnverkehr wieder reibungslos laufen. Die Polizei sucht zur Klärung des Falls nach Zeugen. Diese werden gebeten unter dem "NRW.hinweisportal.de" Fotos und Videos hochzuladen. Ein terroristischer Hintergrund ist zur Zeit nicht ausgeschlossen. Eine Polizeisprecherin sagte am Montagabend:

Wir ermitteln in alle Richtungen.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes und Körperverletzung eingeleitet.

Tags: Deutsche Bahn, Kriminalität, Polizei, Syrien, Terror
Es sind noch keine positiven Kommentare vorhanden.
Der Zeitlicher Aufwand ist minimal, finanzieller Aufwand ist nicht vorhanden,
das ist immer schön, ganz viele positive Bewertungen sind noch schöner.
Akzeptierte Antwort Pending Moderation
Aktualisiert am 16. Oktober 2018
Die Polizei ermittelt wegen der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof derzeit in alle Richtungen. Hat die Tat einen terroristischen Hintergrund und was plante der Geiselnehmer? Die Ermittler haben sich am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz zur Tat geäußert - hier bekommen Sie alles Infos.

Die Ermittlungen zu der Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof sind in vollem Gange. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Tat einen terroristischen Hintergrund hatte. Viele Details sind bereits bekannt, andere hingegen noch nicht.

Was wir wissen
Die Tat: Im Kölner Hauptbahnhof zündete am Montagmittag ein Mann in einem Schnellrestaurant einen Molotow-Cocktail. Danach nahm er in einer gegenüberliegenden Apotheke eine Angestellte als Geisel und übergoss sie mit Benzin.

Nach Einschätzung der Polizei hatte der Täter nicht vor, sich mit einer Frau in der Apotheke zu verschanzen. "Der eigentliche Tatplan war die Brandlegung im McDonalds", sagte Klaus-Stephan Becker, der Chef der Kölner Kripo, am Dienstag in Köln. Die Geisel sei wahrscheinlich "ein Zufallsopfer" gewesen.

Als wenig später ein Spezialeinsatzkommando eingriff, versuchte der Mann, die Frau anzuzünden. Daraufhin feuerte die Polizei auf ihn. Durch die Schüsse wurde er so schwer verletzt, dass er reanimiert werden musste.

Inzwischen befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr. "Er liegt aber weiter im Koma", sagte Miriam Brauns, die stellvertretende Polizeipräsidentin von Köln. Der Mann habe noch nicht vernommen werden können.


Die Opfer: Eine 14-Jährige erlitt durch den gezündeten Molotow-Cocktail erhebliche Brandverletzungen, ihr Schuh hatte Feuer gefangen. Außerdem erlitt sie einen Schock, ebenso wie die Apothekenangestellte.

Eine andere Frau aus der McDonald's-Filiale im Bahnhof musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ebenfalls behandelt werden.

Der Täter: Der Geiselnehmer ist ein 55 Jahre alter Syrer mit offiziellem Flüchtlingsstatus. Er ist polizeibekannt. Er war nach Polizeiangaben arbeitslos.

Der Syrer habe in einer Kölner Flüchtlingsunterkunft gelebt und sei psychisch nicht in der Lage gewesen, einer Arbeit nachzugehen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Ermittlungen: Ermittelt wird wegen versuchten Mordes, Geiselnahme und gefährlicher Körperverletzung. Dabei prüft die Polizei einen terroristischen Hintergrund der Tat. Inzwischen ist gegen den Geiselnehmer Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und auch wegen Geiselnahme erlassen worden.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe könnte noch am Dienstag die Ermittlungen übernehmen.

Was wir nicht wissen
Die Tat: Bisher ist nicht bekannt, was der Täter genau geplant hatte. Er trug Brandbeschleuniger und Gaskartuschen bei sich. In den Gaskartuschen haben sich nach Aussage der Polizei Stahlkugeln befunden.

Außerdem hatte er eine Tasche mit weiteren verdächtigen Materialien bei sich. Diese Tasche ließ er in der McDonald's-Filiale zurück, forderte sie aber später in seinen Gesprächen mit der Polizei zurück.

In die Apotheke lief er offenbar nur deshalb, weil der Rauch des Molotow-Cocktails in dem Schnellrestaurant die Sprinkleranlage ausgelöst hatte.

Der Täter: Der Täter soll sich nach Aussage eines Passanten im Hauptbahnhof zur Terrorgruppe "Daesh" bekannt haben. "Daesh" ist der arabische Name für die Terrormiliz Islamischer Staat.

Ob das stimmt, ist unklar. Nicht bekannt ist außerdem, wie stark die Verbindung des Täters zum IS ist.

Die Ermittlungen: Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Sie weiß aber mit Sicherheit mehr, als zurzeit öffentlich bekannt ist. (ff/szu/dpa)
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  1. guido wander
  2. vor etwa 3 Jahren
  3. #5
Merkels Fachkräfte haben erneut zugeschlagen....
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Der Zeitlicher Aufwand ist minimal, finanzieller Aufwand ist nicht vorhanden,
das ist immer schön, ganz viele positive Bewertungen sind noch schöner.
  1. vor über einem Monat
  2. Sach- und Fachgebiete
  3. # 1 1
Akzeptierte Antwort Pending Moderation
In einem Schnellrestaurant des Kölner Hauptbahnhofs zündete gestern ein Mann einen Molotowcocktail und nahm eine Geisel. Der Hauptbahnhof wurde daraufhin geräumt. Die Polizei prüft derzeit einen Terror-Hintergrund und bittet um Mithilfe der Öffentlichkeit.
Das Spezialeinsatzkommando der Polizei stürmte am Montagnachmittag eine Apotheke im Kölner Hauptbahnhof. Nachdem ein Mann in einem Schnellrestaurant einen Molotowcocktail gezündet hatte, verschanzte er sich mit einer weiblichen Geisel in der Apotheke. Durch den Brandsatz wurde ein 14 Jahre altes Mädchen verletzt. Eine weitere Person erlitt einen Schock. Es war wohl die Sprinkleranlage, welche den Täter dazu bewegte, das Restaurant zu verlassen. Bei sich trug der Täter Brandbeschleuniger und Gaskartuschen. Nach zwei Stunden stürme das Spezialeinsatzkommando der Polizei dann die Apotheke. Der Täter wurde dadurch schwer verletzt, die Geisel befreit.

Der Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt:

Im Zusammenhang mit dem Betreten der Apotheke soll er Passanten zufolge auch gerufen haben, dass er zur Terrorgruppe Daesh gehört.

Karlsruhe: Ein Angehöriger der mutmaßlichen Terrorzelle wird von Beamten abgeführt. (1. Oktober 2018)
Mehr lesen:"Mit aller Härte": Reaktionen der Politik auf mutmaßliche Terrorzelle von Chemnitz
Am Tatort wurden Reisepapiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden, der durch Delikte wie Diebstahl, Drogen und Bedrohung polizeibekannt ist und eine Aufenthaltserlaubnis bis Mitte 2021 hat. Es ist bislang unklar, ob diese dem Täter zuzuordnen sind.

Eine Zeugin berichtete dem Express:

Ich stand quasi vor dem Hauptbahnhof auf dem Platz und habe telefoniert und auf einmal hab ich halt Schreie gehört. (...) Eine von beiden hatte den Fuß am Brennen und die Flammen ragten schon bis zur Hüfte hoch. Dann kam auch schon ein Passant und hat versucht, dem Mädchen zu helfen, den Schuh versucht auszuziehen, die Socken auszuziehen, weil alles schon in Flammen stand. Irgendwann hat er es auch geschafft. Und dann kam aus der Apotheke aus der Nähe jemand raus und hat Erste Hilfe geleistet.

Zehntausende Reisende saßen am Montag in Köln fest. Am Dienstag soll der Bahnverkehr wieder reibungslos laufen. Die Polizei sucht zur Klärung des Falls nach Zeugen. Diese werden gebeten unter dem "NRW.hinweisportal.de" Fotos und Videos hochzuladen. Ein terroristischer Hintergrund ist zur Zeit nicht ausgeschlossen. Eine Polizeisprecherin sagte am Montagabend:

Wir ermitteln in alle Richtungen.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes und Körperverletzung eingeleitet.

Tags: Deutsche Bahn, Kriminalität, Polizei, Syrien, Terror
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  1. guido wander
  2. vor etwa 3 Jahren
  3. #4
Merkels Fachkräfte haben erneut zugeschlagen. In Köln hat ein Araber ein 14-jähriges Mädchen als Geisel genommen, sie mit Benzin übergossen und angezündet. Die Aktion legte für Stunden den gesamten Zugverkehr am Kölner Hauptbahnhof lahm und löste einen Großeinsatz der Polizei aus. Und Was macht unserer Regierung... ???
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  1. vor über einem Monat
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  3. # 1 2
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