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Was Ist THC (Delta-9-tetrahydrocannabinol)?



Verwandter Artikel Der Unterschied Zwischen THC Und THCATHCA ist ein kaum verstandenes Cannabinoid. Jedoch hat es laut der aktuellen Forschung ein immenses, medizinisches Potenzial und könnte dabei helfen, Arthritis, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen und Übelkeit/Appetitlosigkeit zu behandeln.
WARUM PRODUZIEREN CANNABISPFLANZEN THC?Die Cannabinoide aus Cannabis werden als sekundäre Stoffwechselprodukte bezeichnet, das bedeutet, sie haben keinen Effekt auf die Entwicklung oder das Wachstum der Pflanze.

Die höchsten Konzentrationen von THC liegen in den Trichomen der Pflanze (die klebrigen, weißen, haarähnlichen Auswüchse, die sich auf der Blüte, den Blättern und auch auf den Stängeln der ausgewachsenen Pflanze bilden). Man glaubt, dass diese Trichome eine wichtige Rolle dabei spielen, Räuber, Schädlinge und Parasiten von den Cannabispflanzen fernzuhalten.
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Weil Trichome die höchsten Konzentrationen an Cannabinoiden und Terpenen beinhalten, glaubt man, dass sie dabei helfen, Tiere und Insekten fernzuhalten, die sich während der Blütephase gerne von der Pflanze ernähren würden.
Trichome gibt es nicht nur einzig und allein auf Cannabispflanzen. Beispielsweise nutzt auch die Venusfliegenfalle Trichome, um Beute im inneren ihrer Blätter aufzuspüren. Auch Tomatenpflanzen haben Trichome auf ihrer Blüte. Man glaubt auch, dass einige der Chemikalien, die in diesen Trichomen gefunden werden, dabei helfen, Pflanzenfresser fernzuhalten.
WIE INTERAGIERT THC MIT UNSEREN KÖRPERN?



Verwandter Artikel Einführung In Cannabinoide Und In Das Endocannabinoid-SystemAnandamid wird beispielsweise produziert, nachdem man trainiert hat und ist möglicherweise für die verspürte Euphorie und die gesenkte Schmerzsensitivität verantwortlich, von denen viele Menschen nach einem Training berichten (umgangssprachlich auch Runner's High genannt).
Ebenso wie Anandamid und 2-AG, interagieren auch THC und andere Cannabinoide mit den Cannabinoid-Rezeptoren in unserem Körper und lösen verschiedenste Wirkungen aus, die mit dem Konsum von Cannabis assoziiert werden. Oft wird dies mit einer Schlüssel-Schloss Analogie beschrieben: Die Rezeptoren in unseren Körpern sind das Schloss und die Inhaltsstoffe des Cannabis (oder auch die körpereigenen Cannabinoide des Endocannabinoid-Systems) die Schlüssel.
Viele Forschungen hinter der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems beim Menschen oder anderen Säugetieren ist Dr. Raphael Mechoulam zuzuschreiben, einem Organiker und Professor an der Hebrew Universität von Jerusalem in Israel.
WAS SIND DIE WIRKUNGEN VON THC?



Verwandter Artikel  9 Tipps, Falls Du Zu High/Stoned Sein SolltestDie Forschung ist sich relativ uneinig darüber, was diese unterschiedlichen Wirkungen erzeugt. Sie könnten von der individuellen Körperchemie oder unterschiedlichen THC-Konzentrationen abhängen und davon, wie diese mit anderen Cannabinoiden interagieren.
In jedem Fall haben wir einige der am häufigsten auftretenden kurz- und langfristigen Wirkungen von THC aufgelistet. Solltest Du jemals unangenehme Gefühle während dem Konsum von Cannabis verspüren, sprich sofort mit Deinem Arzt.
KURZFRISTIGE EFFEKTE VON THC



Cambridge Universität untersucht, wie der regelmäßige Konsum von THC die Gehirnstruktur beeinflusst.
Die Studie untersuchte die Mikrostruktur des Corpus Callosum (die Gehirnregion, die die beiden Hemisphären verbindet) von häufigen und gelegentlichen Cannabiskonsumenten und von Personen, die noch nie Cannabis konsumiert hatten.
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Die Studie fand heraus, dass regelmäßige Konsumenten von Sorten mit hohem THC-Gehalt unterschiedliche anatomische Strukturen des Corpus Callosum aufwiesen als gelegentliche Nutzer oder diejenigen, die Cannabis noch nie konsumiert hatten.
Die Patienten in dieser Studie berichteten selbst, wie oft sie Cannabis konsumiert haben, was Beachtung finden sollte, da es keinen unabhängigen Nachweis über die Richtigkeit der Daten gibt, die von den Patienten bereitgestellt wurden.
Der regelmäßige Konsum von THC-reichem Cannabis soll das Risiko einer Psychose bei denjenigen Personen erhöhen, die eine Prädisposition dafür haben (oder Variationen einer Psychose, beispielsweise Schizophrenie).
Eine Studie aus dem Jahr 2016 konnte zeigen, dass der regelmäßige Cannabiskonsum den Eintritt einer Psychose bei prädisponierten Personen um bis zu 3 Jahre beschleunigte.
Die aktuelle Forschung von Cannabisexperten an der Yale School of Medicine zeigt außerdem, dass der regelmäßige Cannabiskonsum die THC-Toleranz ansteigen lässt. Jedoch deutet die Forschung auch darauf hin, dass sich die Toleranz nach etwa 2 Tagen Abstinenz wieder auf das Ausgangsniveau einpendelt.
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Letztendlich weist eine weitere Studie von 2016 aus dem JAMA International Medicine Journal darauf hin, dass der häufige Konsum von THC-reichem Cannabis zu einer Verschlechterung des Gedächtnisses führt. Die Studie hat herausgefunden, dass die Teilnehmer pro 5 Jahren Cannabiskonsum 1 Wort einer 15-Wort-Liste vergaßen.
MEDIZINISCHER GEBRAUCH VON THC



PTBS: Man konnte zeigen, dass THC einige der Symptome lindern kann, die mit der posttraumatischen Belastungsstörung in Verbindung stehen. Forschung aus Brasilien konnte zeigen, dass es extrem effektiv dabei ist, kontextabhängige Angst in der Gedächtniskonsolidierung zu unterbinden.[*] Chronische Schmerzen: THC und andere Cannabinoide können nachweislich chronische Schmerzen lindern, die mit vielen Krankheitsbildern wie Arthritis oder Fibromyalgie assoziiert werden.[*] Glaukom: Der einzige Weg, um ein Glaukom zu behandeln, ist es, den Augeninnendruck (IOP) zu reduzieren. Studien aus den 70er Jahren deuten darauf hin, dass Cannabis bei der Behandlung von Glaukomen sehr hilfreich ist, da es den IOP bei Patienten nachweislich senkt.[*] Schlaflosigkeit: Viele Cannabiskonsumenten, sowohl die Freizeitkonsumenten als auch die medizinischen, betonen den schlaffördernden Effekt.[/list]Den kompletten Artikel lesen
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