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Konzept 2021+

Inhalt

DAS PROJEKT. 1

Direktkandidat im Bürgerkomitee –  Die Herausforderung. 3

Der soziale Bürgerkomitee - Ansatz. 5

Der Evolutions- Hintergrund. 10

Das Bürgerkomitee vorbereitende Aktivitäten. 12

Der Bürgerkomitee - Treff 12

Werkzeuge des integrativen Kreativitätstrainings. 16

Direktkandidaten - Talente aufspüren. 17

Welchen Nutzen stiftet die  Bürgerkomitee-Talent-und Eignungsdiagnostik?. 18

Die Methodik der Talent- und Eignungsdiagnose. 19

Direktkandidaten, Durchführung der Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten- Eignungsdiagnose  22

Leistungsbestandteile der Talent- und Eignungsdiagnostik sind: 24

Bürgerkomitee Qualitätsstandard und Datenschutz. 25

Beschäftigungsfelder aufspüren. 26

.. 28Die Methode des Bürgerkomitee-Radars. 29

Neue Arbeitsplätze - Trends und Chancen. 31

Es geht also darum: 32

Bürgerkomitee - Lebensunternehmer, der individuelle Bürgerkomiteemix. 33

Paten für Bürgerkomitee. 34

BÜRGERKOMITEES HELFEN DIREKTKANDIDATEN.. 35

Schwerpunkte der Tätigkeit der B-TRAINER sind: 36

DIE FINANZIELLE BRÜCKE AUS ALG II ZUM BÜRGERKOMITEE DIREKTKANDIDATEN.. 38

VERNETZTE UMSETZUNG DURCH DRLV BÜRGERKOMITEE- NETZWERK- FRANCHISING.. 41

Bürgerkomitee „Replizierbarkeit“ –  Schlüssel zum direkten demokratischen Erfolg. 42

Kommerzielles Franchising – eine Erfolgsstory. 43

Bürgerkomitee- Franchising. 44

Kernelemente des Bürgerkomitee- Humanconnect-Franchising-Netzwerks. 44

DRLV e.V. BÜRGERKOMITEE-ZENTRUM als freier Direktkandidaten-Franchisegeber 45

Bürgerkomitee Direktkandidaten Franchisenehmer 47

Finanzierung des DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Franchising- Modells. 47

Hauptargumente für den Einsatz der DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-  Franchising-Idee  48

WAS IST NEU UND INNOVATIV AM KONZEPT BÜRGERKOMITEE-DIREKTKANDIDATEN- NETZWERK?  49

Wesentlich für das Konzept sind die nachstehenden innovativen Ansätze: 49

Menschliche Perspektiven. 50

Gesundheitliche Wirkungen und Folgen. 50

Bürgerkomitee-Talent- und  Direktkandidaten-Eignungsdiagnose. 50

Bürgerkomitee-Beschäftigungs-Radar 50

Fachlicher Austausch. 51

Entfaltung der Kreativität 51

Bürgerkomitees helfen Direktkandidaten. 52

DRLV Bürgerkomitee-  Direktkandidaten- Franchising. 53

UMSETZUNG IN DIE PRAXIS  Weitere Vorgehensweise. 54

Die nächsten Schritte sind: 54

Aufbau der ORGANISATIONSEINHEIT (OE) in 299 Bürgerkomitee-Gemeindebezirken bzw. Stadtteilen: 54

Umsetzungsteam DRLV Bürgerkomitee Dem OPERATIVEN TEAM für die Umsetzung gehören an: 56

Fachliche Betreuung und Projektleitung. 56

Kontakt 56

Wissenschaftliche Beratung Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Franchising-Organisation  Internet-Portal   Prof. Dr. Franz Hörmann Dr. Peter Maier 57

 

DAS PROJEKT

Das Konzept (freie Bürgerkomitee-Direktkandidaten) will nicht nur völlig neue Wege in der politischen Reintegration von Politikverdrossenen beschreiten, sondern auch bewährte Modelle des Direktkandidaten-Verbandes in neuer Weise einsetzen. Es ist ein innovatives Projekt, das programmatisch erfolgversprechende Ansätze und Konzepte aus verschiedenen geistig- wissenschaftlichen Disziplinen miteinander seit mehreren Jahren ins Gespräch sowie ins Leben vor Ort gebracht hat, um ein Bürgerkomitee- Gesamtmodell zu erarbeiten, welches über eine spezielle Verbreitungslogik einer allgemeinen Verwendbarkeit in den kommenden Jahren in den 299 Wahlkreisen der Bundesrepublik Deutschland in der praktischen Arbeit mit den Direktkandidaten sowie vorhandenen Verbänden oder Organisationen, an den lösungsorientierten Konsens, Aufgaben der direkten Demokratie, zugeführt werden wird.

Die klassischen Instrumente, die Direktmandate und Bürgerkomitees, erfahren dadurch diese Ergänzung mit dem Ziel, das maximale Reintegrationsniveau volkswirtschaftlich und politisch zu heben.

Diese kurze Einführung soll den thematischen Einstieg erleichtern, indem das Gesamtmodell Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten überblickartig dargestellt wird und programmatisch auf seine Innovationsstrategien verwiesen wird.

Die Lektüre ersetzt jedoch nicht die vertiefende Auseinandersetzung mit den weiterführenden Darstellungen zu Hintergründen, Konzepten und damit angestrebten Zielen der Bürgerkomitees und direkten Demokratie vor Ort.

Direktkandidaten- Netzwerk-Humanconnect ist ein gesellschaftlich-interdisziplinäres Projekt, das in ganzheitlicher Weise politikverdrossene Menschen in Blick nimmt. Es organisiert ein Netzwerk wechselseitiger Hilfe aus Experten unterschiedlicher Disziplinen und motivierten Direktkandidaten in den Bürgerkomitees als Experten in eigener Sache.

Aus dieser „doppelten Expertenschaft“ schöpft das Projekt den Zugewinn an Wissen, fachkundiger Betreuung in den Bürgerkomitees sowie sozialer Unterstützung und Empathie, um eine möglichst große Zahl von politisch verdrossenen Menschen zu ermuntern und zu befähigen, ihr Leben als leistungsbereite Mitbürger des Bundes wieder aktiv und mit berechtigten Hoffnungen in die Hand zu nehmen, beginnend in ihrem unmittelbaren Lebensbereich und wieder den Weg in einen dauerhaften, lebenserfüllenden Gesellschaftswert zu finden.

In diesem Sinne sollen Betroffene zu Direktkandidaten der Bürgerkomitees werden, indem sie - im kleinen Rahmen beginnend - aktiv werden, die Dinge in die Hand nehmen, ihre Talente entdecken und ihren politischen Lebensplan sowie ihre Lebensaufgabe neu entwerfen.

In einem von den Bürgerkomitees der freien Direktkandidaten ausgehenden  Prozess
kommen in örtlichen Kreativ-Stammtischen Fachexperten und “Experten in eigener Sache” zusammen und gestalten gemeinsam in einem Diskussions- und Arbeitsraum neue Perspektiven und Lebenspläne.  Kennzeichnend für dieses Element ist die Nutzung der “neuen menschlichen Ära” und der direkten Demokratie-Erkenntnisse im Rahmen intensiver Gruppenaktivitäten. Ein individuelles Gesundheitscoaching gehört dazu.

In der BÜRGERKOMITEE-TALENT- UND DIREKTKANDIDATEN-EIGNUNGSDIAGNOSE werden die persönlichen Stärken der Direktkandidaten mit psychologischen Methoden (Berufung, Profiling) erhoben und für ein Matching zum Direktkandidaten bzw.zu  Berufungsmöglichkeiten nutzbar gemacht. Sowohl die psychologische Diagnostik als auch die Art der Ergebnisverwertung gehen hierbei weit über bisherige Ansätze hinaus.

Regionale Wirtschaftsstruktur-Analysen bis auf Stadtteil- und Ortsteilebene ermitteln das Berufungspotenzial.

In regionalen Zukunftskonferenzen werden Akteure, Verwaltung, Erfinder und Bürger zu kooperierenden Partnern im Wirtschaftsprozess und in sozialen Aktivitäten.

Mit dem BÜRGERKOMITEE- RADAR werden die Ergebnisse der zuvor erwähnten Aktivitäten für individuelle Integrationsstrategien nutzbar gemacht.

Durch die Regelungspraxis des Einstiegszieles kann dieses zukunftsweisende Förderinstrument als gesellschaftliche Brücke aus der Politikverdrossenheit in die direkte Demokratie der Zukunft (VISION 2021) genutzt werden.

Das Modell soll in allen 299 Wahlkreisen erprobt werden und danach bei der Bundestagswahl 2021 zum Einsatz gelangen. Hierfür wird das Bürgerkomitee-Humanconnect-DRLV-FRANCHISING zur Multiplikation des Modells verwendet. Bürgerkomitee-Humanconnect-DRLV-Franchising bezeichnet den Einsatz der aus wirtschaftlichem Zusammenhang bekannten Franchise-Methode auf soziale Projekte. Franchisegeber ist die GEMEINNÜTZIGE GESELLSCHAFT DRLV (Deutscher Rechts- und Lebensschutz Verband), Franchisenehmer können lokale Instanzen für Arbeit und Grundsicherung nach dem SGB II, Arbeitsagenturen, Träger der Weiterbildung sowie Direktkandidaten im Bürgerkomitee nach Verlassen von ALG II sein.

Das Ziel ist, das Modell auf alle Mitbürger und interessierten Direktkandidaten auszudehnen und auf alle Bundesländer mit der Organisationsform „Social Franchising Bürgerkomitee“ zu übertragen.

Das Leitmotiv dieses Konzeptes für die Menschen in dieser Unternehmung, für die Direktkandidaten der direkten Demokratie vor Ort sowie ihre Berater und Begleiter lautet: “Mache Dich selbst zum ehrenhaften Direktkandidaten!“

„Lasst uns das Direktmandat- Projekt – gemeinsam - machen!“

Direktkandidat im Bürgerkomitee –
Die Herausforderung

Die im Jahre 2013 begonnene politische Entwicklung hat einschließlich der wirtschaftlichen Entwicklung dazu geführt, dass sich die politische Verdrossenheit der Menschen in Deutschland ausgeweitet hat.

Unabhängig davon, wie der politische  Standpunkt sich darstellt, bleibt ein fortdauernder und besonderer Handlungsbedarf für viele Menschen, wobei die Situation von Männern und Frauen, jungen und alten politikverdrossenen Menschen, spezifisch berücksichtigt werden muss.

In der Auseinandersetzung mit dem derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Bewußtsein der Bürger bedarf es dreierlei:

➔ Des Willens und der Macht durch eine ausreichende politische Mehrheit.

➔ Der finanziellen Ressourcen, die dem Bund und den Ländern im erforderlichen Umfang bereits jetzt verfügbar sind und  teilweise umgewidmet werden müssen.
➔ Der fachlichen Kompetenz zur konzeptionellen Lösung der gesellschaftlichen Probleme, die viele Menschen in Deutschland haben, und ihrer operativen Umsetzung in Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen.

Von dieser klaren Überlegung ausgehend, hat der DRLV eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Seither wurde mit wechselnder Besetzung und Gesprächsführung mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, der Arbeitsverwaltung und Politik und unter konsultierendem Einbeziehung von Direktkandidaten das Konzept Bürgerkomitee-Humanconnect-Netzwerk der freien Direktkandidaten erarbeitet, das auf innovative und sozial ausgerichtete Weise Frauen und Männern eine Chance bietet, ihr Leben und die Zukunft der direkten Demokratie vor Ort zielorientiert und nachhaltig wirksam zu gestalten. Es kann nun in dem 1984 gegründeten damals nicht gemeinnützigen „DRLV.e.V “ operativ umgesetzt werden.

Die direkte Demokratie soll mit Hilfe der freien Direktkandidaten zukunftssicher und sozial gestaltet werden. Wer zur Bewältigung des Problems der Politikverdrossenheit einen innovativen Beitrag leisten will, muss mehr tun, als lediglich nach geeigneten Aufgaben der Direktkandidaten suchen.

Viele Studien zeigen, dass Menschen bei andauernder Politikverdrossenheit ihre Kenntnisse und Fertigkeiten verlieren und sich aus dem demokratischen Prozess und den Wahlen heraushalten. Es hat in erster Linie zu tun mit Fremd- und Selbstzuschreibungen, mitmangelndem Selbstvertrauen und geringem Selbstwert, mit Resignation und Isolation. Es geht daher um mehr als den bloßen Ausgleich von Angebot und Nachfrage mit Hilfe der Bürgerkomitees. Es geht darum, Menschen zu ermuntern und dabei zu unterstützen, die direkte Demokratie mit den Direktkandidaten vor Ort mit Leben zu füllen und mit Zuversicht in die Tat umzusetzen.

Hier setzt das Bürgerkomitee Projekt an. Worum geht es dabei? Menschen, die bereits längere Zeit auf der Suche nach der direkten Demokratie sind, werden - beginnend bei sich selbst - und in kleinem Rahmen, wieder etwas in den Bürgerkomitees unternehmen: Sie treten aus der latenten Passivität der Politikverdrossenheit mit ihrem Wissen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Lösungsvorschlägen ihrer Lebenswirklichkeit heraus, indem sie wieder Zutrauen zu sich gewinnen, ihre Talente entdecken und mit den anderen Mitgliedern des  Komitees die direkte Demokratie umsetzen.

Dazu müssen Hilfen zur Verfügung gestellt werden, und zugleich müssen Selbsthilfepotentiale und kreative Talente in gemeinschaftlichen Aktionen und Projektgruppen erschlossen und unterstützt werden.

Zwei Fragen sind von besonderer Bedeutung: Was macht Politikverdrossenheit in der Gesellschaft mit den Menschen? Und: Was ist zu tun, dass sie aus dieser Lage wieder herausfinden wollen und können?

Der soziale Bürgerkomitee - Ansatz

Antworten auf die gestellten Fragen ergeben sich für das Konzept Bürgerkomitee aus verschiedenen Perspektiven: So betonen etwa menschliche Erkenntnisse die Notwendigkeit der Revitalisierung der politischen und gesellschaftlichen Ressourcen, um Resignation, Passivität und Isolation der Bürger vor Ort zu durchbrechen.

Entwicklungspsychologische Aspekte betreffen die Prozesse der Identitätsentwicklung in Europa. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, Selbstwertverlust und „geformte Hilflosigkeit“ zu überwinden und neue Orientierungen auf aktive Teilhabe zu gewinnen. Soziologische Einsichten beziehen sich auf die Bedeutung des DRLV Bürgerkomitees durch soziale, menschliche sowie digitale Netzwerke vor Ort, die Strukturierung der direkten demokratischen Mitsprache Politik, die Stabilisierung neuer Orientierungen in der demokratischen Gesellschaftsform. Bei einem derart komplexen Problem, wie es die momentanen politischen Parteien darstellen, können nur interdisziplinäre Zugangsweisen neu strukturiert werden, um auf diese Art durch mehrperspektivische Sicht und durch die Expertise zukunftsorientierter Fachleute aus verschiedenen Fachgebieten - dem Problem angemessen - Bewältigungsmodelle zu entwickeln.

Für das Bürgerkomitee-Konzept freie Direktkandidaten wurde ein biopsychosozialer Ansatz gewählt, der die biomedizinische Seite der Problematik betrachtet, die natürlichen Aspekte berücksichtigt und die soziologischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Dimensionen im Blick hat. Politikverdrossenen Menschen kann nur nachhaltig geholfen werden, wenn man ihre soziale Lage, ihre körperliche sowie geistig-seelische, gesundheitliche Verfassung im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation einbezieht.

Innovativ an diesem Projekt ist deshalb seine ganzheitliche und zugleich analytische Ausrichtung, die Wirtschaftsfachleute aus der Praxis, Sozialwissenschaftler, Psychologen, Geisteswissenschaftler, Beratungs-Fachleute, Manager und Vertreter der direkten Demokratie zum Konsens auf der Projektplattform des DRLV zusammenbringt.

Revitalisierung – Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Die Entwicklungspsychologie des Erwachsenenalters entsteht durch Fremd- und Selbstattributionen und deren kognitive Einschätzung und emotionale Bewertung. Politikverdrossenheit geht einher mit negativen Fremd- und Selbstattributionen.

Die menschliche Identität bewirkende Fremdzuschreibungen und Selbstzuschreibungen kommen maßgeblich aus fünf vitalen Bereichen. Es kann mit hoher Plausibilität angenommen  werden, dass Politik- und Gesellschaftverdrossenheit, insbesondere die lange andauernde, für jede der fünf Identitätssäulen ein hohes gesellschaftliches und individuelles Risiko darstellt:

➔ Leiblichkeit: Mein individueller Leib, meine körperlich-geistige Verfassung (Gesundheit, Vitalität, Wohlbefinden). Bei vielen Menschen ist das Wohlbefinden sehr beeinträchtigt, was immer mehr Gesellschafts- und Gesundheitsrisiken birgt.

➔ Sozial-, Analog- und Digital-Netzwerk: Diese äußerst wichtige Säule bezieht sich auf den sozialen Zusammenhang (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen). Sie wird durch die gesellschaftliche und politische Verdrossenheit belastet.

➔ Arbeit, Leistung und Freizeit: Bezieht sich auf den erlernten Beruf, Berufserfahrung, Berufs- und Arbeitszufriedenheit, auf die Work-Life-Balance, die Grundeinstellungen und Verwirklichungsmöglichkeiten in den genannten Bereichen. Hier können die Menschen sich verwirklichen – oder auch nicht -  wie es jedoch für jeden Menschen sein sollte.
➔ Materielle Sicherheiten: Hierunter werden neben dem persönlichen, materiellen Besitz (Finanzen, Sachwerte, Güter) auch ökologische Bezüge, wie zum Beispiel: Vertrautheit der Wohnung und des Umfelds, Heimatgefühl und die umgebende zu Fuß oder per Rad erreichbare Natur verstanden. Diese Säule ist bei vielen Menschen sehr beeinträchtigt.

➔innere Werte: Diese Säule bezieht sich auf die persönlichen Werte und Normen sowie deren Einbettung in sinnstiftende Systeme, in Wertegemeinschaften, denen wir Europäer zugehören, welche man uns auch aus dem Ausland  zuordnet.

Lebensfreude und Zuversicht sind in unserer Gesellschaft sehr hohe Werte, von deren Teilhabe jedoch bis zu 40% der Menschen weltweit ausgeschlossen sind. Weitere entscheidende Impulse, nicht nur für eine Neubewertung der Folgen von Zuwanderung und Asylsuchenden, sondern auch für die Entwicklung neuer Bürgerkomitee-Konzepte, verdanken wir in den letzten Jahren gewonnenen geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen der Motivations- und Stressforschung sowie der ressourcenorientierten Gesellschaftsforschung. Daraus lassen sich nach Prof. Dr. Gerald Hüther folgende Schlussfolgerungen ableiten:

➔ Das menschliche Gehirn passt seine Arbeitsweise, seine innere Organisation und damit auch seine Struktur an die Art und Weise an, wie und wofür es genutzt wird (nutzungsabhängige Plastizität). Ist jemand über einen längeren Zeitraum alleine oder lange ohne sinnvolle Beschäftigung, so strukturiert sich sein Hirn auf diese Situation hin um. Die hierbei herausgeformten neuronalen Muster sind dann immer besser für ein Leben im Alleingang, ohne den wahren Sinn und Zweck der Gemeinschaft, jedoch immer schlechter für ein Leben mit der Öffentlichkeit und in der Gesellschaft geeignet.

➔ Vor allem das Alleinsein ist eine massive Bedrohung des eigenen Selbstbildes und der Identität. Solch eine Bedrohung zählt zu den stärksten Stressoren, die Menschen überhaupt erleben können. Dauerhaftes Alleinsein geht mit einer lang anhaltenden, unkontrollierbaren Stressreaktion, mit Ohnmachtsgefühlen und mit Hilflosigkeit einher.

➔ Unter diesen Bedingungen kommt es im menschlichen Gehirn zur Aktivierung archaischer Notfallreaktionen, zu einer Verschiebung der Balance zwischen dem synaptischen und parasynaptischen System (Folge: z. B. depressive Erkrankungen) sowie einer chronischen Aktivierung der neuroendokrinen Stressreaktion mit vermehrter Cortisolausschüttung (Folge: Unterdrückung des Immunsystems, der Testosteronproduktion, allgemeine Destabilisierung körperlicher und zentralnervöser Regelkreise).

➔ Wenn es den Menschen dennoch gelingt, nicht an den Folgen ihres Alleinseins zu erkranken, so vor allem deshalb, weil sie lernen, ihre Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung zu unterdrücken.

Dabei sind sie gezwungen, Haltungen und innere Einstellungen zu entwickeln, die zwar ihr Überleben als Mensch sichern, für ihre Motivation für und für eine Teilnahme am  gesellschaftlichen Leben jedoch enorm hinderlich sind.

➔ Diese Haltungen und Einstellungen sind im Frontalhirn als gekoppelte kognitiv-emotionale Netzwerke verankert. Sie sind weder mit den üblichen kognitiven Strategien der Aufklärung, Belehrung und Beratung, noch mit emotionalen Strategien der Zuwendung und Wertschätzung, Belohnung oder Bestrafung veränderbar.

Diese Haltungen und Einstellungen sind das Resultat der eigenen Erfahrungen und lassen sich demzufolge verändern, wenn es gelingt, die Menschen vor Ort in die Bürgerkomitees einzuladen, zu ermutigen oder zu inspirieren, eine neue Erfahrung zu machen, die dann ihrerseits zur Grundlage wird für die Herausbildung einer konstruktiven inneren Haltung innerhalb der Gesellschaft.

Wer einem Menschen helfen will, eine neue Erfahrung zu machen und seine bisherigen Einstellungen und Haltungen zu verändern, muss sein Vertrauen gewinnen. Oft scheitern selbst Freunde, die Familie, Therapeuten und Berater an dieser Aufgabe. Es ist davon auszugehen, dass die Menschen am besten von Personen erreicht, ermutigt, eingeladen und inspiriert werden können, die selbst in dieser unzureichenden gesellschaftlichen Lage gewesen waren und wissen, wie man aus dieser Lage wieder herauskommt.

Ihre Motivation, sich einzubringen und neue gesellschaftliche Erfahrungen zu machen, lässt sich mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit in den örtlichen Bürgerkomitees wieder erwecken, indem man ein Betätigungsfeld anbietet, das ihren Talenten, ihren geheimen Wünschen und besonderen Interessen, Kompetenzen und Fertigkeiten entspricht. Dabei sind Eignungspotenziale und Talente zu entdecken, Kreativität freizusetzen und zu fördern, Erfahrungsschätze an Wissen und Können zu bergen, die nicht auf Anhieb aus der Biographie jedes einzelnen Menschen herauszulesen sind. Auf diese Weise wird nicht nur die „Passung“ für bestehende Direktkandidaten-Profile feststellbar, sondern auch das Potenzial an Engagement, Eigeninitiative und Findigkeit für das Entwickeln neuer Möglichkeite, eines jeden Direktkandidaten der Bürgerkomitees des DRLV e.V.

Geleitet von diesen Erkenntnissen strukturieren wir einen Prozess, in dem Bürgerkomitee-Mitmenschen im Austausch mit Fachexperten sich selbst neu erfahren, ihre persönlichen Stärken entdecken und Strategien zur Wiedereingliederung in die Gemeinschaft für sich erschließen.

Das Bürgerkomitee als Ort der Ko Kreativität und des wechselseitigen Lernens „ist ein vielstimmiger Austausch von unterschiedlichen Menschen über komplexe, direkte, demokratische Wirklichkeit, die im Konsens betrachtet wird, um sie gemeinsam erfolgreich zu gestalten. Er führt vielfältige Dialoge zusammen und nutzt die Ideen und die Expertenschaft aller zukünftigen Beteiligten, um Bisheriges zu überschreiten und Neues zu ermöglichen. Das Bürgerkomitee ist damit als solches ein fundamental kokreativer Prozess.“

Rechtsanwalt Helmut Krause umriss für das Konzept Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten die Architektur des Direktkandidaten als „Joint Venture von Ko-Kreativität und wechselseitigem Lernen“.

Es genügt nicht nur die deutsche Sprache in Monologen oder Dialogen, sondern im Sprechen und Kommunizieren nach vielen Seiten, wobei die Beiträge, von vielen optimal genutzt werden können und Überschreitungen zu Neuem entstehen – das heißt Bürgerdialog: Es entsteht dadurch eine weitaus schöpferische Synergie.

Jederzum Konsens führende Beitrag ist wichtig, jeder Mensch im Bürgerkomitee bringt sein Wissen, Können und Wollen ein und wird so zu einer wichtigen Ressource für die anderen, unterstützt die anderen und weiß sich dadurch im Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten von ihnen unterstützt.

Der „politische Einzelkämpfer“ hat in der Regel geringere Chancen, als kooperierende Bürgerkomitee-Gemeinschaften, Netzwerke in denen sich die Mitglieder wechselseitig unterstützen, Kenntnisse austauschen und voneinander lernen. Durch Bürgerkomitee- Gemeinschaften wird sich eine Gruppe und jeder einzelne Interessierte in ihr „zum Direktkandidaten machen“, um seine politische, gesellschaftliche Selbstwirksamkeit zu stärken und gemeinschaftliche und persönliche Ziele in der “neuen menschlichen Ära” zu erreichen.

Der Evolutions- Hintergrund

Das Bürgerkomitee-Gemeinschaft-Modell geht von der evolutionsbiologischen Tatsache aus, dass Menschen Gruppenwesen sind und über viele Generationen der Menschheitsentwicklung in „Bündnissen“, d.h. in Gruppen gelebt, überlebt, kooperativ gearbeitet, ständig Altes überschritten, Neues geschaffen und kulturelle Entwicklungen vorangetrieben haben.

Dabei ist das gemeinsame Denken und Sprechen in diesen Gruppen durch willensstarke Menschen entstanden.

Vor diesem evolutionären Hintergrund wird auch im Sinne moderner, wissenschaftlicher Lerntheorien deutlich, dass „Kollektives Wissen“ durch eine Synchronisation von mentalen Aktivitäten in Bürgerkomitee- Gruppen, gefördert durch wechselseitige Anregung und empathische Unterstützung, besondere Leistungen ermöglicht.

Die Bürgerkomitee- Gruppen bieten die Möglichkeit, durch dichte Kommunikation und wechselseitige Unterstützung Bisheriges zu überschreiten, politisch- wirtschaftliche Innovationen zu entwickeln und nachhaltig in direktdemokratischen Wahlen ortsgebunden umzusetzen. Es kommen hier Faktoren zum Tragen, die in effektiven Selbsthilfegruppen die Selbstwirksamkeit ihrer Bürger und asylsuchenden Mitmenschen fördern, so dass letztere befähigt werden, nach Rückkehr in ihre Heimat wichtige Aufgaben zu übernehmen.
In Bürgerkomitee- Gruppen werden deshalb auch Methodiken aus dem Selbsthilfebereich eingesetzt, etwa die vom DRLV formulierten Arbeitsregeln für „Wissen schöpft Freiheit“ und „Wissen mit Allen teilen“.

Die Bürgerkomitee- Gruppeninteraktionen zentrieren zunächst auf das, was hier und heute zwischen den Mitwirkenden tatsächlich vorgeht. Es geht um „direkte Kommunikation“ – auf jede Äußerung soll unmittelbar und offen reagiert werden, unter Verdeutlichung der emotionalen Beteiligung der Bürgerkomitee- Konsens erreicht werden. Die Kommunikation soll konkrete, anstehende Probleme lösungsorientiert und ressourcenbewusst vorantreiben. Sie ermutigt zur konstruktiven Einmischung, fördert Interesse, Engagement und Faszination, bestärkt Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit und zugleich Vertrauen zum Anderen und Loyalität zum Bürgerkomitee- Projektmanagement.
Grundregeln des wechselseitigen Lernens und Helfens

Folgende Grundregeln für wechselseitiges Lernen und Helfen werden in den Bürgerkomitee- Gruppen vermittelt:

➔ Wir Partner im Bürgerkomitee entwickeln eine wechselseitige Wertschätzung.

➔ Wir nehmen einander ernst, wertschätzen uns in unserer Verschiedenheit und vermeiden abwertende Haltungen, um unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, unsere unterschiedliche Expertise optimal nutzen zu können.

➔ Wir verpflichten uns zu Regelmäßigkeit und Beständigkeit in der konsequenten Zusammenarbeit und zum Teilen von Wissensressourcen.

➔ Wir respektieren wechselseitige Grenzen, ermutigen uns gleichzeitig aber zu Grenzerweiterungen, um unsere gemeinsame Kreativität der deutschlandweiten Bürgerkomitees zu entwickeln.

➔ Wir geben und erhalten, sind dabei ausgeglichen.

➔ Wir entwickeln Mut, Schwierigkeiten anzusprechen und gemeinsam nach ihren Lösungen zu suchen - dabei helfen die Sicht aus verschiedenen Perspektiven und die Ressourcenvielfalt des Bürgerkomitees.

➔ Wir entwickeln Bereitschaft zu persönlicher Offenheit und vermeiden Verschlossenheit.

➔ Wir bilden die Fähigkeit und Bereitschaft zu Kooperation, Loyalität und zum Entwickeln unkonventioneller Lösungen heraus.

➔ Wir fragen systematisch nach den „Ursachen hinter den Ursachen“ und „nach den Folgen auf die Folgen“ – um Langzeit- und Nachhaltigkeitsperspektiven zu gewinnen.

➔ Wir besorgen uns Hilfe von Anderen, wenn wir alleine nicht weiter oder miteinander zurechtkommen.

Diese letzte Regel öffnet die Möglichkeit, „Netzwerke wechselseitiger Hilfe“ zu bilden und „informelle Experten“ zu Rate zu ziehen, aber auch „formelle Experten “ mit Spezialkompetenzen in der Bürgerkomitee- Gruppe zu nutzen. Im Rahmen des Bürgerkomitee- Social- Franchising sind wir in der Lage, diese Unterstützungen nachhaltig in 299 Wahlkreisen zu realisieren.

Das Bürgerkomitee vorbereitende Aktivitäten

Die Ergebnisse aus dem Bürgerkomiteeradar, die Analyse der lokalen Wirtschaftsstruktur und weiterer Direktkandidaten-Beschäftigungsfelder, wie haushaltsnahe Dienstleistungen eines jeden einzelnen Bürgerkomitee-Landkreises, werden in Bürgerkomitee-Familien als Mitmenschen für Bürgerkomitee-Direktkandidaten in dem DRLV- NETZWERK zusammengefasst.

Dabei werden auch Felder entdeckt, die von vorhandenen Bürgerkomitee-Familien noch nicht abgedeckt sind und Raum für Innovation zur „Bürgerkomitee-Gründung“ bieten.

Die individuell erfolgte Talent- und Eignungsdiagnostik der angehenden Direktkandidaten der örtlichen Bürgerkomitees wird in einem analogen und digitalen Prozess mit den Daten der Analyse der lokalen Bürgerkomitee Struktur quantitativ zu den Chancen und Fähigkeiten der einzelnen Bürgerkomitee- Familien zusammengefasst.

Diese Fakten und Zahlen aus dem Bürgerkomiteeradar (Standort- Analyse) und der Talent- und Eignungsdiagnostik sind die Arbeitsdaten und die Arbeitsbasis für die Bürgerkomitee- Gruppen.

Der Bürgerkomitee - Treff

Die Bürgerkomitee-Gruppen finden lokal in Form von wöchentlichen Workshops in den Kreativwerkstätten statt. Teilnehmer einer Bürgerkomitee-Gruppe in diesem Projekt sind beratende Experten und die Aspiranten für die Direktkandidatenkarriere:

➔ Alle Mitwirkenden werden auf freiwilliger Basis die Workshops aufsuchen und als angehende freie Direktkandidaten der Bürgerkomitees gewissenhaft mitwirken.

➔ Unternehmer und Manager aus der lokalen Wirtschaft als beratende Experten für aktuelle Beschäftigungsmöglichkeiten, wirtschaftliche und unternehmerische Fragen.

➔ Bürgerkomitee - TRAINER: ehrenamtliche Direktkandidaten des DRLV, die nun als Bürgerkomitee-Direktkandidaten der jeweiligen Kommune rekrutieren und begleiten (Direktkandidaten helfen Direktkandidaten)

➔ Supervisoren/ Coaches in Moderatorfunktion als Kommunikations- und psychologische Beratungsexperten.

➔ Kreativitätstrainer (z. B. Kunsttherapeuten oder örtliche und überregionale Künstler) als beratende Kreativitäts- und Motivierungsexperten.

Die Leitung hat ein Moderator (z. B. der DRLV Bürgerkomitee-Coach/Supervisor), der auch für die ständige Einrichtung der Bürgerkomitee- Gruppen auf kommunaler Ebene zur Verfügung steht.

Das Ziel dieses Workshops ist für die angehenden Bürgerkomitee- Direktkandidaten: Wege kreativen und innovativen Denkens und Gefühle der Selbstsicherheit, Zuversicht und des Vertrauens zu entwickeln – Vertrauen zu den Experten-Beratern und zu den Experten- Kollegen, zu den Mentoren in der Bürgerkomitee- Gruppe und zu sich selbst.

Kreative Techniken und Anregungen für Produkte und Dienstleistungen als Direktkandidat werden zur Verfügung gestellt und es wird ein Raum geschaffen, in dem sie ihre Ideen konsensorientiert besprechen können, um Bestätigung zu finden oder Impulse für Verbesserungen zu erhalten. Dabei steht die DIREKTKANDIDAT-TALENTDIAGNOSTIK im Mittelpunkt, die den aktuellen Erfahrungs-, Kenntnis- und Leistungsstand des Direktkandidaten und sein derzeitiges Interesse wiedergibt.

In jeder Bürgerkomitee-Gruppe ist besonders wichtig, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Innovations- und Kooperationsbereitschaft herzustellen, denn wo diese Qualitäten beschädigt sind, können sich Kreativität und verlässliche Zusammenarbeit nicht entfalten und die Neugierde auf ein unternehmerisches Tun ist blockiert.

Angehende Direktkandidaten haben häufig starke Belastungen und Frustrationen hinter sich, wurden oft auch stigmatisiert, woraus Selbststigmatisierung, „erlernte Hilflosigkeit“ mit einem resignativen Lebensstil und „innere Kündigung“ der Gesellschaft erwachsen können; also für eine Reintegration recht dysfunktionale Ausgangslage, wie sie von Prof. Hüther beschrieben wurde.

Wo sich möglicherweise Mechanismen der Entwertung/ Selbstentwertung eingeschliffen haben, müssen Hilfen bereitgestellt werden (Beratung, Training, Co-Counseling, Selbsthilfegruppen), um sie aufzulösen und um wieder eine Chance erkennbar werden zu lassen, den Status der nicht verstandenen Menschen zu überwinden und wieder zu einer gesundheitsbewussten, körperlich, seelisch und geistig „aktiven Lebensführung“ zu finden.
Gesundheit in einer ganzheitlichen Perspektive ist daher ein zentrales Thema für den DRLV BÜRGERKOMITEE DACHVERBAND.

In den Bürgerkomitee- Gruppen sollen den Mitmenschen die Kreativitätspotenziale der Kunst für soziale Prozesse sichtbar & nutzbar gemacht werden. Menschen denken nicht nur in Begriffen. Ihre Phantasiearbeit nutzt auch das Denken in Bildern und Szenen. Phantasie hilft, verfestigte Situationen aufzulösen. Daher soll dieses Moment phantasievoller Gestaltungskraft durch Bilder Erkenntnisse vermitteln. Visionen für einen gesellschaftlichen Lebensweg und Arbeitschancen können bildhaft konkret gemacht werden.

Auf diese Weise sollen Strategien, Konzepte und Prozesse künstlerischer Kompetenzbildung auch von Akteuren sozialer Prozesse in den Kreativierungtreffen des Bürgerkomitees genutzt werden.

Grundsätzlich können zwei Wege der Hilfeleistung eingeschlagen und kombiniert werden:

➔ Aktivierung durch Bürgerkomitee-Selbsthilfestrategien

➔ Aktivierung durch Bürgerkomitee-Expertenstrategien In den Kreativ-Treffen mit KreativitätstrainerInnen (z. B. Künstlern und Kunsttherapeuten) wird ganzheitlich und differenziell auf die eigene Lebenssituation geschaut, um möglichst den „neuen Anlauf“ wieder in einer guten politischen Gesellschaftsform zu bekommen, mit einem grundsätzlichen Neuanfang für alles zu verbinden, was in der Lebensführung verbessert werden könnte, wie etwa die Pflege des sozialen Umfelds (Familie, KollegInnen, Freundschaften, Partnerschaften), die Entwicklung eines „gesundheitsbewussten und bewegungsaktiven Lebensstils“, d. h. die Beachtung körperlicher Fitness, Entspannungsfähigkeit, gesunde Ernährung.

Bei diesen, für eine erfolgreiche Direktkandidatenkarriere wichtigen Grundvoraussetzungen, auf die im ganzheitlichen Ansatz dieses Projektes genauso fokussiert wird, wie auf die Direktkandidatenfindung, soll die Informationsvermittlung durch die beratenden DRLV- Experten und die Innovations- und Empathiefähigkeit der Kreativitätsspezialisten (Engagement, Begeisterungsfähigkeit, pädagogisches Geschick, Kreativität) unterstützend wirken.

➔ „denn das Leben des Menschen könnte ein Kunstwerk sein“ (Foucault)

➔ „man muss beginnen, Bildhauer der eigenen Existenz zu sein“ (Epiktet)

Um das zu realisieren, sollen die Ergebnisse der Bürgerkomitees einbezogen werden. Die kreativen Potenziale des DRLV, seine Souveränität sollen aktiviert werden: Kreativitätstechniken müssen emotional unterfangen werden, um Energetisierung zu fördern und die angehenden Direktkandidaten in ihrer Motivation zu erreichen, ihre „volitionale Entschlusskraft“ und „Selbstwirksamkeit“ bestärken, denn Wille und Wollen kommen in dem gesamten Prozess eine eminente Bedeutung zu.

Auch wenn unser Wille nicht in allen Bereichen völlig frei ist, er war und ist immer so frei, dass wir Menschen uns für die persönliche Lebenssicherung einsetzen und an den gesellschaftlichen, politischen und Kulturprozessen zukünftig begeistert mitwirken können. Resignation und Demotivation schwächt die menschliche Willenskraft. Dem gilt es entgegenzuwirken und das menschliche Willenspotenzial wieder aufzubauen.

Der DRLV fokussiert auf die personalen Entwicklungsprozesse und zielt auf den schöpferischen Menschen. Aus einer zukunftsorientierten, auf Positives gerichteten, neuen, politisch-gesellschaftlichen Grundhaltung, wie sie in den folgenden Leitgedanken zum Ausdruck kommt, bildet er den Rahmen für ein „einiges, echt freies Deutschland“:

➔ „Ich mache mich selbst zum Direktkandidaten VISION 2021 Projekt.“

➔ „Ich will es und ich kann es“!

➔ „Ich will die Zukunft mit Euch im Bürgerkomitee zusammen meistern!“

➔ „Ich bin ein Direktkandidat und gehe aus der Isolation!“

Dabei wird mit politisch-medialen Blockierungen und Rückschlägen zu rechnen sein, mit mangelnder Motivation, Entschlusskraft und Ausdauer, mit beschädigtem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die eigene Zukunft. So sind Durststrecken bis zur Rückmeldung, eines wenn auch kleinen Erfolges, zu überstehen.

Zuversicht und Hoffnung als Kapital, dass euer persönliches Bürgerkomitee- Gruppen- Unternehmen gelingt, sind immer wieder zu stützen. Dazu ist eine Begleitung in den Bürgerkomitees durch die DRLV / vereinten Direktkandidaten- Trainer und durch verschiedene Experten erforderlich.

Werkzeuge des integrativen Kreativitätstrainings

Die DRLV Bürgerkomitee-Trainer und -Betreuer können auf erprobte Kreativitätstechniken zurückgreifen, die in Bürgerkomitees eingesetzt werden.

Dabei vollzieht sich in den Bürgerkomitee-Gruppen selbst ein schöpferischer Prozess, in dem nützliche Strategien und Werkzeuge entdeckt und erprobt werden. Dieser Erkenntnisse werden durch das DRLV Bürgerkomitee-Netzwerk ausgewertet.

Zum Einsatz kommen unter anderem folgende Tools des integrativen Kreativitätstrainings, wie sie an der „DRLV- Akademie für Gesundheit und Kreativitätsförderung“ entwickelt wurden.

Mit Texten, Farben, Formen, Collagen, Materialien werden relevante Themen kreativ gestaltet:

➔ Netzwerkdiagramme
Menschen stehen in sozialen Netzwerken. Deshalb dient das Netzwerk durch Aufzeichnen der Freunde, Familie und ansprechbarer Kollegen als Ressource, die aktiviert werden kann.

➔ Lebenspanorama/ Karrierepanorama/ Arbeitspanorama
Arbeitserfahrungen bis zur Arbeitslosigkeit werden aufgezeichnet: Die guten und schlechten Brüche in der Arbeitsbiographie, aber auch die Erfolge und Leistungen werden so sichtbar, bearbeitet und in der Ideenbörse ausgewertet und genutzt. So werden Probleme erkennbar, die überwunden werden müssen und können Entwicklungsaufgaben identifiziert werden, die bewusst angegangen werden können.

➔ Lebenslage-Status
Die heutige Lebenssituation mit ihren Problemen, Ressourcen, Potenzialen wird in Collagen dargestellt, so dass sie in der Bürgerkomitee Gruppe diskutiert, ausgewertet und zielführend genutzt werden kann.

➔ Zielkartierung

Das Identifizieren von Lebens-, Berufs- und Arbeitszielen ist für Menschen von großer Wichtigkeit, denn nur so ist eine zukunftsgerichtete Lebens- und Arbeitsplanung möglich. Die Methode der Direktkandidatenkartierung macht es möglich, sich über Ziele der Bürgerkomitees klar zu werden, sie zu ordnen, Realisierungsmöglichkeiten abzuschätzen, zu planen und umzusetzen.

Die Teilnahme am Bürgerkomitee ist als eine ganzheitliche und gleichzeitig analytische, politisch-gesellschaftliche Bildungsinvestition zu sehen, die kollektives, emotionales und soziales Lernen verbindet. Die Bürger haben als Teilnehmer in einem kreativen, interdisziplinären Kommunikationsprozess mit Mitwirkenden aus Kunst, Wirtschaft und Psychologie gelernt, flexibilisiertes Denken, Phantasie, Kreativtechniken und den vorbehaltlosen Erfahrungsaustausch zu nutzen, um Problemlösungen und Innovationsideen zu entwickeln und für die persönlichen „Entwicklungsaufgaben“ und die der Direktkandidatur- Weiterentwicklung einzusetzen.

Als Ergebnis der Teilnahme der angehenden Direktkandidaten an den Bürgerkomitee- Gruppen wird eine individuelle Beratungssituation für die Bundestagswahl angeboten, um darauf aufbauend die direkte Demokratie zu entwickeln.

Weiterhin sollen nützliche Ergebnisse des Bürgerkomitees in einer „Bürgerkomitee- Ideenbörse“ für die weitere Verwertung durch andere Teilnehmer dokumentiert und zugänglich gemacht werden.

Direktkandidaten - Talente aufspüren

Das ernsthafte Bemühen und die Motivation des jeweiligen Direktkandidaten der Bürgerkomitee-Gruppen für den Deutschen Bundestag sind die notwendigen individuellen Voraussetzungen aller Fördermaßnahmen und weiteren Unterstützungsleistungen.

Mit Erfüllung dieser Eingangsvoraussetzung wird jedem einzelnen Menschen zunächst ein Berufsprofiling abgefragt zum Erfassen seiner Talente bzw. Begabungen, seiner Fähigkeiten, Eigenschaften und seiner praktischen Fertigkeiten und Interessen sowie seiner Berufs- und Lebenserfahrung. Dieses „Assessment“ – eine Methodik, die man schon lange im Bereich des Managements zum Erfassen von Fähigkeiten, Leistungs- und Entwicklungsmöglichkeiten einsetzt, erlaubt es dem freien Direktkandidaten und der örtlichen Bürgerkomitee- Gruppe, die offenen Potenziale, aber auch die verborgenen Entwicklungschancen zu entdecken und auf diese Weise vielversprechende Maßnahmen zu definieren.

Die freien Direktkandidaten der Bürgerkomitee- Gruppen sollen ihr Talent und all ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen und Kenntnisse öffentlich darstellen, so dass alle Bürger und Mitglieder des DRLV Bürgerkomitee- Verbandes die Auswahl in freien Wahlen beobachten und mitgestalten können. Die erwerbstätigen Direktkandidaten im beruflichen Alltag nutzbar machen und zwar weitestgehend unabhängig von der bisherigen Berufsbiografie und der aktuellen beruflichen Situation.

Es ist Aufgabe des Projekts, Talente der Teilnehmer aufzuspüren und für diese selbst, wie für die beteiligten Fachleute, sichtbar zu machen, um eine Zuordnung individueller Ressourcen zu bestpassenden, beruflichen Aufgaben zu ermöglichen. Die Bestimmung des Talents erfolgt über direkte Demokratie Verfahren der Interessens- und Eignungsdiagnostik.

Welchen Nutzen stiftet die
Bürgerkomitee-Talent-und Eignungsdiagnostik?

Erst die Kenntnis individueller Stärken erlaubt eine individuelle Förderung. Durch detaillierte Direktkandidaten-Profile wird der talentbasierte Abgleich von politischen Stellenanforderungen und individuellen Voraussetzungen ermöglicht.

➔ Die Berücksichtigung von Interessen einer Direktkandidaten- Person stellt Zufriedenheit und geringe Fluktuation in den 67 Teilbereichen des Bürgerkomitee Dachverbands sicher.

Die Fokussierung auf psychologische Merkmale in der Berufswahl des Direktkandidaten geht entscheidend über jene Ansätze hinaus, die sich ausschließlich auf die Berufsbiografie einer Person beziehen. Dadurch werden zusätzliche Beschäftigungsoptionen aufgezeigt und die Wahrscheinlichkeit auf ein erfolgreiches Direktmandat für den Wahlkreis vor Ort erhöht.

Der Fokus auf das Talent eines Direktkandidaten aggregiert das komplexe Stärkenprofil zu konkreten Tätigkeiten. Damit kann das Potenzial einer Person unmittelbar für die örtlichen Wahlkreise oder Landtagswahlen sowie Kommunalwahlen berücksichtigt werden.

Durch die Entwicklung der Algorithmen und die Einbeziehung in die flexible DRLV- Software stehen die Ergebnisse unmittelbar nach der Testdurchführung zur Verfügung.

➔ Das Erkennen individueller Kompetenzen stärkt das Zutrauen der Bürgerkomitee- Mitwirkenden in die eigene Leistungsfähigkeit.

Die Methodik der Talent- und Eignungsdiagnose

Der “DRLV – freie Direktkandidaten Bürgerkomitee Humanconnect Netzwerk Verband” stellt Diagnose- und Assessmentverfahren für die Ermittlung individueller Kompetenzen, Potenziale, Eigenschaften und Interessen zur Verfügung. Projektpartner für die Entwicklung, Anpassung und Bereitstellung der finanzwirtschaftlichen und wirtschaftspsychologischen Diagnoseverfahren ist Prof. Dr. Franz Hörmann (Wirtschaftsuniversität, Wien).

Erfahrungen aus der wirtschaftlichen Praxis werden mit wissenschaftlichen Methoden des beruflichen Matchings gepaart und das Direktkandidaten-Profiling entwickelt.
Das Direktkandidaten-Profiling ist die methodische Basis der individuellen Talent-Diagnostik des vorliegenden Projekts.

„Direktkandidaten-Profiling bezeichnet den Einsatz von personalpsychologischen und statistischen Methoden zur Optimierung des Direktmandats für Menschen in beruflichen Direktkandidaten-Orientierungsprozessen.

Die Basis bildet die Erfassung personenbezogener (berufsrelevanter) Merkmale und deren Abgleich mit Anforderungen an Abgeordnete in deutschen Landtagen und im Bundestag sowie in den Kommunen.

Mit den Verfahren des Direktkandidaten-Profilings wird durch individuelle Testung ein persönliches Stärkenprofil ermittelt. Dabei werden vier große Bereiche unterschieden: Persönlichkeit, kognitive Fähigkeiten, Wissen und Interessen, wobei bei der Persönlichkeit auch Motivation und Volitionsverhalten erfasst werden.

Dieses Stärkenprofil wird über ein Matching mit den Anforderungen einer Vielzahl beruflicher Tätigkeiten abgeglichen. Das Talent einer Person ergibt sich aus einer Übereinstimmung zwischen dem Anforderungsprofil einer Tätigkeit und ihrem individuellen Stärkenprofil.

Das Matching von Personen- und Berufsdaten erfolgt über einen komplexen Algorithmus, der Persönlichkeitsmerkmale, Fähigkeiten, Wissen und Interessen einer Person mit den Anforderungen einer Aufgabe abgleicht. Dabei werden zwei unterschiedliche Herangehensweisen kombiniert:
Zum einen ein vertikaler Vergleich, der je erfasster Dimension eine Über- bzw. Unterforderung bestimmt, die jeweils spezifisch gewichtet wird. Zum anderen ein horizontaler Vergleich, der die Stärken einer Person, ungeachtet des absoluten Niveaus, mit dem Anforderungsprofil der Tätigkeit vergleicht. Die Passung wird über gewichtete, nicht lineare Differenzen sowie über Rangkorrelationen ermittelt.

Die Gewichte und Parameter des Algorithmus wurden empirisch bestimmt, wobei der Algorithmus derart modelliert wird, dass er den menschlichen Entscheidungsprozess (welche Berufung hat ein Bürgerkomitee-Mensch?) weitgehend abbildet. Die unverständlich:  Gesamtspannung eines jeden einzelnen Menschen wird über das Bürgerkomitee-Radar optisch mit den persönlichen Interessen kombiniert und der erwarteten inneren Befriedigung des Interessenten für eine Position gegenübergestellt.

Für das vorliegende Projekt der freien Direktkandidaten des Bürgerkomitee-Netzwerk- Humanconnect des DRLV e.V. ist von besonderer Bedeutung, dass es sich bei dem Profiling um ein sich anpassendes Control-Resources-Management-System handelt, in welches auch neue Berufungen/Tätigkeiten mit ihrem individuellen beruflichen Anforderungsprofil jederzeit einbezogen werden können. So ist es auch möglich, einem spezifischen Projektbedarf flexibel zu begegnen und auch lokale Besonderheiten zu berücksichtigen. Hervorzuheben ist      ferner, dass innerhalb des Systems auch die Suchrichtung umgekehrt werden kann, so dass bei Vorliegen eines spezifischen personellen Bedarfs aus der Gruppe aller diagnostizierten Personen schnell eine Liste der am besten passenden Bürgerkomitee-Direktkandidaten erstellt werden kann.

Während das Direktkandidaten- bzw. Bürgerkomitee-Radar Arbeitsmittel für die an der Verbindung und Beratung beteiligten Experten ist, erhalten die Bürgerkomitee-Teilnehmer einen detaillierten Bericht zur beruflichen Orientierung des Direktkandidaten, in dem auf spezifische Stärken und Interessen eingegangen wird. Dieser Bericht dient der individuellen Beratung aller Bürgerkomitees, wie auch dem konkreten Auffinden alternativer Direktkandidaten.

Die Bürgerkomitee-Forschungsergebnisse dokumentieren den Nutzen des Direktkandidaten-Profilings bei der Beratung der Bürgerkomitees. So kann festgestellt werden, dass alle eingesetzten Instrumente einen wesentlichen Beitrag zur zielorientierten Entwicklung der direkten Demokratie leisten können.

Direktkandidaten, Durchführung der Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten- Eignungsdiagnose


Die Direktkandidaten-Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten-Eignungsdiagnose wird in einem dreistufigen Prozess durchgeführt.

➔ Erste Stufe

Zunächst registrieren sich interessierte Personen für den Prozess und bearbeiten einen projektbezogen Fragebogen für Direktkandidaten. Dieser kann zur Selbstregistrierung genutzt werden, so dass der gesamte Vorgang der erstmaligen Erhebung persönlichkeitsbezogener Daten zu den Bürgerkomitee- und Direktkandidaten-Teilnehmern verlagert werden kann.

➔ Zweite Stufe

Anschließend durchlaufen die Teilnehmer ein Kurz-Profiling, das im Internet bearbeitet werden kann, z.B. am eigenen PC.

➔ Dritte Stufe

In Frage kommende Kandidaten werden abschließend zum Direktkandidaten-Profiling eingeladen, das mehrere Stunden dauert, und in einer geschützten Umgebung durchgeführt wird.

Bei der Frage, für welche Berufung oder für welche Bürgerkomitee-Aufgabe eine Person am besten geeignet ist, stößt herkömmliche Eignungsdiagnostik an eine Grenze, die den Einsatz von Verwendungsdiagnostik in Kombination mit Bürgerkomitee Matching erforderlich macht. Eine breit angelegte Potenzialanalyse ermöglicht die Erstellung individueller Eignungsprofile, die im Rahmen eines Bürgerkomitee-Matching-Prozesses mit den in einer Datenbank hinterlegten Profilen der Direktkandidaten abgeglichen werden kann.

Hierdurch wird die Bürgerkomitee-Logik neu ausgerichtet: Für die individuelle Platzierung ist nicht mehr entscheidend, was ein Mensch formal gelernt oder in der bisherigen Berufsbiographie ausgeübt hat, sondern was die Person kann, will und wofür sie sich interessiert und im Bürgerkomitee vor Ort berufen fühlt.

Im Zentrum der Betrachtung steht, je nach Einsatzzweck, die menschen- oder die für das Bürgerkomitee angestrebte Tätigkeit. Auf der menschlichen Ebene werden alle für das Bürgerkomitee wichtige Themen in der Rangfolge der Eignung angezeigt, wodurch eine passgenaue Zuordnung in den Bürgerkomitee-Wahlkreisen gewährleistet wird.

Da neben den Fähigkeiten auch die Interessen der Bürgerkomitee-Mitmenschen berücksichtigt werden, kann zudem Einfluss auf den Grad der Zufriedenheit in der angestrebten Tätigkeit und somit auf den dauerhaften Verbleib in genommen werden. Die Teilnehmer in den örtlichen Bürgerkomitees erhalten ein persönliches Feedback. Die Tätigkeitsebene wird dann wichtig, wenn eine Vielzahl von Bürgerkomitee-Themen mit identischen Anforderungen zu besetzen ist. Hier ist es erforderlich, geeignete Bürgerkomitee- Direktkandidaten schnell zu identifizieren. Dazu kann auf die Datenbank der Bürgerkomitee-Talente zugegriffen und ein Direktkandidaten-Matching für eine bestimmte Bürgerkomitee-Tätigkeit durchgeführt werden, wobei das Anforderungsprofil der Bürgerkomitee-Tätigkeit mit den in der Datenbank hinterlegten Persönlichkeitsprofilen verglichen wird. Das Ergebnis ist eine Rangreihe der freien Direktkandidaten nach deren Eignung hinsichtlich bildungsbiografischer und psychologischer Eignungsvoraussetzungen. Zusätzlich können relevante Formalkriterien berücksichtigt werden, deren Suche ebenfalls unterstützt wird. Hierdurch entsteht eine weit über bisher verfügbare Qualifikationsraster für die Direktkandidatur in den Bürgerkomitees hinausreichende Transparenz der qualitativen Bürgerkomiteenachfrage - ein wichtiges Bindeglied zu dem später erläuterten Modell der direkten Demokratie.

Leistungsbestandteile der Talent- und Eignungsdiagnostik sind:

➔ Online-Registrierung

➔Fragebogen für Bürgerkomitee-Direktkandidaten

➔ Kurz-Profiling

➔ Ausführliches Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Berufungsprofiling

➔ Matching auf ca. 299 Bürgerkomitee-Familen mit insgesamt ca. 67 Themen der direkten Demokratie und Tätigkeiten sowie Matching im Bürgerkomitee-Radar

➔ Bürgerkomitee-Talent-Datenbank
Detaillierter Bericht zur Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Berufungsorientierung

DRLV HR Diagnostics stellt die webbasierte Plattform für Bürgerkomitee-Direktkandidaten zur Verfügung.

Die Nutzung des vollen Funktionsumfangs ist 24h/ 7 Tage über das Internet möglich. Die Darbietung der diagnostischen Verfahren erfolgt via Internet. Die Bearbeitung erfolgt online in Echtzeit. Auswertungen, Matchingergebnisse und Profile können nach erfolgter Bearbeitung online eingesehen werden.

Bürgerkomitee Qualitätsstandard und Datenschutz

DieEignungsdiagnostik der Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten wird von eigens darauf spezialisierten DRLV- Partnerunternehmen durchgeführt. Alle in der Diagnostik umgesetzten Verfahren werden nach DRLV Bürgerkomitee-Qualitätsstandards, wie z.B. der DIN 33430, entwickelt. Die Erhebung und Speicherung der Daten erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes bzw. den jeweils einschlägigen Landesdatenschutzgesetzen. Die Ergebnisse der Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten-Leistungsdiagnostik werden streng vertraulich und in anonymisierter Form ausgewertet.

Beschäftigungsfelder aufspüren

Das Bürgerkomitee-Radar ist im Rahmen des Konzeptes „vereinigte Direktkandidaten“ eines von vier zentralen Bürgerkomitee-Modulen. Mit seiner Hilfe wird vorhandenes und neues Potenzial der Direktkandidaten identifiziert, definiert und in den 299 Wahlkreisen der Bürgerkomitees lokalisiert. Die gewonnenen Informationen werden anschließend zusammengestellt, aufbereitet und so dargestellt, dass sowohl die betreuenden Bürgerkomitees und Trägergesellschaften, als auch die Direktkandidaten selbst, daraus exakte Hinweise auf konkretes Potenzial für Bürgerkomitee-Direktkandidaten entnehmen können.

Dem Bürgerkomitee wird eine aktuelle Analyse der lokalen, politischen Wirtschaftsstruktur seines Heimatlandkreises und benachbarter Landkreise zugänglich gemacht und gemeinsam mit ihm hinsichtlich der Ergebnisse der Eignungsdiagnostik für Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten auf Möglichkeiten einer angestellten oder selbständigen Erwerbstätigkeit überprüft. Darüber hinaus dient diese Analyse dem Bürgerkomitee-Trainer für Direktkandidaten, geeignete Bürgerkomitee-Familien - sie erfassen verwandte Tätigkeiten in einem bestimmten Sektor - in den Landkreisen zusammen zu stellen und im Bürgerkomitee- Matching mit dem Direktkandidaten-Radar die Empfehlungen für die Art Tätigkeit des angehenden freien Direktkandidaten der Bürgerkomitees zu untermauern.

Angeregt vom DRLV Bürgerkomitee wird das Bürgerkomitee-Radar entwickelt, durch das folgende Potenziale an Beschäftigungsmöglichkeiten erfasst werden:

➔ Vorhandene und entwicklungsfähige Kandidaten nach Themen/ Branchen auf Stadtteil- bzw. Ortsteilebene

➔ Bürgerkomitee-Volumen aus dem Themenbereich der haushaltsnahen Anforderungen und öffentlichen sowie privaten Dienstleistungssektoren

➔ Neu entstehende Märkte durch die Entwicklung von Trends und neuen Erfindungen in bürgernahen Nischenmärkten

➔ Bürgerkomitee-Volumen aus sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben, insbesondere aus der Integration von Asylsuchenden

➔ Bürgerkomitee- Beschäftigung aus „eigenen Innovationen“ aus dem Kreis der Teilnehmer der 299 Bürgerkomitees und des Kreativitätstrainings Bürgerkomitee-Beschäftigung aus dem Volumen des Anteils der Kultur-, Wirtschafts- und Sozialarbeit, die aufgrund der Einkommens- und Lohnsteuersituation in marktfähige Erwerbstätigkeit überführt werden kann.

➔ Bürgerkomitee-Tätigkeit als Subunternehmer für Handwerker: Ein örtliches Netzwerk dient als Bürgerkomitee-Datenbank für die angesiedelten Handwerksbetriebe, um ALG II- Empfänger als Teilzeitkräfte, Aushilfen und zum Abdecken von Spitzen Nachfragen im Rahmen ihres zulässigen Hinzuverdienstes zu gewinnen.

➔ Bürgerkomitee-Beschäftigung aus neuen Bürgerkomitee-Lifestyle-Modellen und aus neuen Lebensmodellen, wie z.B. der Entwicklung von Wellness zu Selfness.

Diese Potenziale an bürgerlicher Beschäftigung werden systematisch nach Bürgerkomitee- Branchen bis auf Ortsteilebene bzw. Stadtteilebene herunter analysiert und in das Bürgerkomitee-Radar eingebaut.

Auf der Basis des sogenannten WZ- Codes (statistische Klassifikation der Wirtschaftszweige) werden die Branchen bis auf eine potenzielle Tätigkeitsebene (1-5-stellig) detailliert heruntergebrochen.

Die Informationsgewinnung verknüpft sowohl statistische als auch empirisch vor Ort erhobene Daten und wertet diese aus.

Die DRLV Bürgerkomitee-Analyse der Direktkandidaten des Bürgerkomitee-Netzwerks- Humanconnect der einzelnen Stadt- und Ortsteile ergibt ein geographisch ausgelegtes Bürgerkomitee-Radar, das mit Direktkandidaten-Qualitätskriterien angereichert, entwickelt und in gewissen Zeitabständen aktualisiert wird.

Bei dieser Vorgehensweise ergeben sich allein im Bürgerkomitee-Dienstleistungsbereich über 1.200 Bürgerkomitee-Beschäftigungsmöglichkeiten, die nach Marktfähigkeit überprüft werden.

Das Ergebnis der Bürgerkomitee-Talent-Direktkandidaten-Eignungsdiagnostik führt im Bürgerkomitee-Matching mit dem Direktkandidaten-Radar zu einer aktuellen maßgeschneiderten Empfehlung für die Menschen vor Ort.

Beschäftigungsfelder aufspüren

  Die Methode des Bürgerkomitee-Radars

Grundlage für das Bürgerkomitee-Radar ist eine detaillierte, softwaregestützte Analyse auf der methodisch abgesicherten Datenbasis des einzelnen Bürgerkomitee-Standortes, die beispielhaft u. a. auf folgenden Daten aufbaut:

➔ Ranking der Bürgerkomitee-Branchen nach freien Direktmandaten

➔ Die größten Gewinner in den Bürgerkomitee-Gruppen der freien Direktkandidaten

➔ Die Wachstumsaussagen in den Bürgerkomitee-Themen und -Branchen

➔ Die allgemeine Bürgerkomitee-Gründungsdynamik

➔ Die Bürgerkomitee-Gründungsdynamik in innovativen Industrien

➔ Aktuelle individuelle Bürgerkomitee Unternehmensplanung

➔ DRLV Bürgerkomitee-Qualifikationsstruktur im Vergleich

Die Suche nach Bürgerkomitee-Direktkandidaten für die Menschen in den Bürgerkomitees kann grundsätzlich in drei wesentlichen Bereichen erfolgen, die sich mit den Kategorien „Finden“, „Erzeugen“ und „Beobachten“ einordnen lassen.

Der erste Bereich („Finden“) ist darauf fokussiert, Bürgerkomiteemöglichkeiten innerhalb der bestehenden Bürgerkomiteestrukturen zu lokalisieren. Die Bürgerkomiteepotenziale aus diesem Bereich lassen sich kurzfristig erschließen und stehen im Fokus der Bürgerkomitees des DRLV Bürgerkomitees der freien Direktkandidaten-Humanconnect-Netzwerk zur Verfügung.

Mit dem „Regionalen Bürgerkomitee-Monitor“ hat der Deutsche Rechts- und Lebensschutz Verband (DRLV e.V.) in jüngster Zeit ein hervorragendes Analyseinstrument entwickelt, das eine Einschätzung sowohl regionaler Bürgerkomitee-Direktkandidatenchancen und -risiken, als auch der strukturellen Merkmale einer Wahlkreis-Region ermöglicht.

Die Erkenntnisse dieses Bürgerkomiteemonitors müssen auf die lokalen Gegebenheiten im Konsens- und Gestaltungsprozess heruntergebrochen und operativ umgesetzt werden. Das Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Konzept ist hier nicht nur anschlussfähig, es ist die konsequente Fortführung der direkten Demokratie vor Ort. Es dringt mit seinem Bürgerkomitee tiefer ein in kleinräumige Strukturen (Stadt- und Ortsteile, Straßen) und setzt die Analyse um, indem es die künftigen Direktkandidaten unterstützt und begleitet bei ihrer konkreten, individuellen Perspektivenentwicklung und bei der Entscheidung und Vorbereitung ihrer künftigen Direktkandidatur, insbesondere auch in den beiden weiteren Bereichen, die über das BÜRGERKOMITEE- RADAR und weitere Methoden erschlossen werden.

Beschäftigt sich der erste Bürgerkomitee- Bereich mit den vorhandenen Themen- Bereichen, so sollen im zweiten Bereich („Erzeugen“) neue Direktmandate, ggf. auch durch den Aus- und Aufbau neuer Strukturen gefunden werden.

Bürgerkomitee-Projekte zur Erzeugung zusätzlichen Bürgerkomitee-Wachstums sind bereits erfolgreich in einigen Regionen umgesetzt worden. Die erprobte Methode kann an dieser Stelle direkt für das BÜRGERKOMITEE-RADAR übernommen werden.

Die dritte Phase („Beobachten“) bezieht sich auf die Nutzung von Direktkandidatenchancen aus neuen Trends.

Sie hat keineswegs nur langfristigen Charakter. Auf die erfolgversprechende Methode, derer wir uns hier bedienen, geht das nachstehende Kapitel ein.

Neue Arbeitsplätze - Trends und Chancen

Neben der Analyse der örtlichen Infrastruktur und des bestehenden Parteiangebotes nutzen wir für die Erschließung von Bürgerkomiteefeldern einen weiteren Ansatz: neue Dienstleistungen, der freie Direktkandidat und Lösungen aus natürlichen Entwicklungen.

Unsere Ausgangsidee lautet: Konkrete, umsetzbare Ideen für neue Dienstleistungen können aus den sich abzeichnenden politischen Wirtschafts-Mega-Trends entwickelt werden, wobei die neuesten Erkenntnisse bezüglich Lebensgestaltung, Lebenssituation und Wertorientierung von Menschen in ihrer sozialen Umwelt zu berücksichtigen sind.

Als soziales Umfeld verstehen wir im Anschluss an die sozialwissenschaftliche Forschung eine soziale Gruppierung, „die in Fragen der Lebenswürde und gelebten Lebensformen, der angestrebten Bürgerkomitee-Vergnügungen, der politischen Grundhaltungen, der Freizeitformen und Konsumweisen sowie weiterer Lebensaspekte des Alltagslebens ein hohes Maß an Einheitlichkeit aufweist“, und sich in dieser charakteristischen Ausprägung ihres Lebensstils und ihrer Lebensführung von anderen sozialen Umfeldern der Bürgerkomitees unterscheidet und abgrenzt. In solch einem Umfeld entwickeln sich spezifische Bedarfe an Dienstleistungen, die in anderen wiederum, aufgrund ihrer andersartigen Ausprägung von Lebensführung, Alltagsgestaltung und Alltagsbewältigung, so nicht oder in geringerem Umfang bestehen.

Neue Dienstleistungsideen sollen nicht nur innovativ sein. Sie müssen auch zugleich lokal relevant und realisierbar sein. Denn so spannende Ideen, wie der „Internet-Trainer für Senioren“ oder der „mobile Beautysalon“ brauchen ein bestimmtes Publikum, um echte Erfolgschancen zu haben.

Ob eine neue Idee im lokalen Umfeld des künftigen Bürgerkomitees realisierbar und erfolgversprechend sein wird, kann aus der Kombination von Megatrends und dem Bürgerkomitee-Modell hergeleitet werden. Die Bürgerkomitees werden sich ab 2019 als Bürgerkomitee-Modell in der Bürgerkomitee-Marktforschung etablieren. Dieses vom DRLV angebotene Instrument wird für die Analyse der Bürgerkomitee-Marktstrukturen in den Gemeinden und Stadtteilen genutzt, die für die vereinten Direktkandidaten des Bürgerkomitee-Netzwerk-Humanconnect zu erschließen sind.

Die einzelnen Bürgerkomitees sind steckbriefartig portraitiert und können auf diese Weise mit ergänzenden umgangssprachlichen Erläuterungen nachvollziehbar für die Auswertung der Bürgerkomitee-Kartierung eines Stadtteiles oder einer Gemeinde genutzt werden.

Daran orientieren wir uns, um auch neben den vorhandenen klassischen Themenbereichen der direkten Demokratie der Bürgerkomitees zusätzliche und neue Bedarfsfelder für die Bürgerkomitees zu erschließen.

Es geht also darum:

➔ die in sozialen Belangen der Menschen in den Bürgerkomitees aufscheinenden, neuen Trends zu erkennen und die darin liegenden Bürgerkomitee-Potenziale zu identifizieren; dazu nutzen wir Daten, Methoden und Erkenntnisse aus der Bürgerkomitee-Trend- und Bürgerkomitee-Zukunftsforschung;

➔ die vorherrschende Bürgerstruktur des lokalen Umfeldes der künftigen Bürgerkomitee-

Direktkandidaten für sie zu bestimmen; dazu erstellen wir für die einzelne Gemeinde oder den Stadtteil Landkarten, welche die unterschiedlichen Lebensstile/ Bedarfsanalysen lokalisieren sowie konkretisieren und interpretieren sie gemeinsam mit den künftigen Direktkandidaten der Bürgerkomitees;

➔ die aus der individuell durchgeführten Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidaten-

Eignungsdiagnose festgestellten Präferenzen der bedürftigen Menschen und die in ihrem lokalen Umfeld auftretenden neuen Bürgerkomitee- Inhalte und -Themen zusammenzuführen.

So können wir gewährleisten, dass den Menschen/ Bürgern sehr konkrete, auf ihre Gemeinde abgestimmte Bürgerkomitee- Vorschläge erarbeitet werden, die durch die direkte Demokratie zukunftsgerichtet und innovativ sind, weil sie aus aktuellen Bürgerkomitee- Trends abgeleitet sind;

➔ für die es einen konkreten Bedarf gibt, der bereits getestet wurde;

➔ die zum Profil des zukünftigen Bürgerkomitees der direkten Demokratie vor Ort passen.

  Bürgerkomitee - Lebensunternehmer, der individuelle Bürgerkomiteemix

Ein weiterer Bürgerkomitee- Aspekt, der neben der inhaltlichen Ausrichtung der neuen Bürgerkomitee- Tätigkeit des freien Direktkandidaten zu berücksichtigen ist, ergibt sich aus Umfang und Form der Bürgerkomitee- Arbeit. In einem individuellen Bürgerkomitemix können verschiedene Formen von Bürgerkomitee- Arbeit (Bürgerkomitee-Mini-Tätigkeiten) gewählt und kombiniert werden:

➔ Bürgerkomitee-Projektarbeit

➔ Bürgerkomitee-Angestellten- Arbeit

➔ Bürgerkomitee-Unterstützungsarbeit

➔ Bürgerkomitee-Hausarbeit

➔ Bürgerkomitee-Angestellten-Arbeit: die klassische Voll- oder Teilzeitstelle

➔ Beziehungs-Arbeit

➔ Bürgerkomitee-Projekt-Arbeit: zeitlich begrenzt, flexibel und in temporären Partnerschaften

➔ Bürgerkomitee-Beziehungs-Arbeit: emotionale Tätigkeiten im familiären und sozialen Umfeld;

Beispiel: Pflege und Kindererziehung

➔ Bürgerkomitee-Hausarbeit: alle Tätigkeiten in Haus und Heim, inklusive Heimwerken und Renovieren

➔ Bürgerkomitee-Unterstützungsarbeit: Engagement für Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Gemeinde, Umwelt, Sport, internationale Partnerschaften oder Vereine

Primäres Ziel bleibt es, dass der Direktkandidat den Bereich des ALG II verlässt und anschließend eine selbständige und dauerhafte Existenz mit ausreichendem Einkommen aufbauen kann.

Paten für Bürgerkomitee

Mit der Gründung des lokalen Bürgerkomitees geht die Gewinnung von Bürgerkomiee-Patenschaften für den angehenden Direktkandidaten einher. Ein lokales Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Netzwerk gibt Hinweise und trägt die Bürgerkomitee- Chancen zusammen, aus denen wertschöpfende und marktfähige Bürgerkomitees der Direktenkandidaten entstehen.

Patenschaften dieser Art kommen aus folgenden Bereichen:

➔ Bundes-, Landes- und Kommunalparlamentarier/innen

➔ Journalist/innen Vertreter/innen Wirtschaft und Arbeitgeber

➔ Unternehmer/innen und Manager/innen

➔ Funktionsträger/innen in Gewerkschaften

➔ Vereine

➔ Arbeitsloseninitiativen Künstler/innen

➔ Wohlfahrtseinrichtungen

➔ Wissenschaftler/innen

➔ Lehrer/innen

➔ Geistliche

➔ Mitarbeiter/innen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter

  BÜRGERKOMITEES HELFEN DIREKTKANDIDATEN

Wer einem Menschen im Bürgerkomitee nachhaltig helfen will, muss zu allererst in der Lage sein, dessen Vertrauen zu gewinnen. Gerade, wenn es darum geht, ihn zu ermutigen, die Initiative zu ergreifen, um erste Schritte aus der politisch-gesellschaftlichen Isolation zu unternehmen, tritt der Aspekt der Glaubwürdigkeit im besonderen, vertrauensfördernden Maße in den Vordergrund.

Gestützt auf entsprechende wissenschaftliche Beratung geht das Konzept Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten davon aus, dass politik- und gesellschaftsverdrossene Menschen am besten von Personen erreicht, ermutigt, eingeladen und inspiriert werden können, die selbst politikverdrossen waren. Diese wichtige Funktion übernehmen die TRAINER, ehemalige Politikverdrossene, die im Wege des Bürgerkomitee- Projektes zu qualifizierten und zertifizierten Bürgerkomiteecoaches weitergebildet werden.

Das Konzept des DRLV Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten setzt hier auf ähnliche Abläufe und Effekte, wie sie beispielsweise bei den anonymen Alkoholikern, den Weight-Watchers und anderen Selbsthilfegruppen erfolgreich praktiziert werden. Diese Selbsthilfegruppen sind sehr erfolgreich in ihren Bemühungen zur Veränderung von inneren Einstellungen und Haltungen.

Die Aufgabe der B-TRAINER ist von zentraler Bedeutung. Sie motivieren und ermutigen Politik- und Gesellschaftverdrossene nicht nur, am Bürgerkomitee- Projekt teilzunehmen, sondern bleiben während der gesamten Projektdauer und darüber hinaus direkte Ansprechpartner für die von ihnen betreuten Direktkandidaten der Bürgerkomitees

Schwerpunkte der Tätigkeit der B-TRAINER sind:

➔ Mitarbeit bei der Auswahl der Direktkandidaten für eine Teilnahme im Weiterbildungsprozess zum freien Direktkandidaten für die direkte Demokratie vor Ort

➔ Betreuung der Bürgerkomitee-Teilnehmer im gesamten Prozess

➔ Ansprechpartner für lokale Bürgerkomitee-Organisationen

➔ Mitarbeit bei der Pflege und Aktualisierung des Bürgerkomitee-Radars

Die B-TRAINER werden für diesen Einsatz in eigenen Kursen qualifiziert und vorbereitet. Die Ausbildung wird mit einer zertifizierten Qualifikation als B-TRAINER abgeschlossen.

Auf diese Weise soll ein “Dominoeffekt“ der Rekrutierung von B-TRAINERN erzeugt und eine sich selbst erweiternde und ausdehnende Bewegung zur Gründung von weiteren BÜRGERKOMITEE-TRAINER-Gruppen in Gang gesetzt werden. Ziel ist es, eine flächendeckende und nachhaltige Betreuung der Bürgerkomitee-Social-Franchising-Systeme sicherzustellen.

DIE FINANZIELLE BRÜCKE AUS ALG II ZUM BÜRGERKOMITEE DIREKTKANDIDATEN

Das Einstiegsgeld nach § 16b SGB II

Der Gesetzgeber hat in der Grundsicherung für Arbeitslose mit dem Einstiegsgeld (ESG) nach § 16b SGB II ein Instrument zur Förderung der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit geschaffen. Durch die Einstiegsgeld-Verordnung vom 29. Juli 2009 hat das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Eckpunkte für eine bundeseinheitliche Vergabepraxis erlassen.

Das Einstiegsgeld wird zusätzlich zum Arbeitslosengeld II für längstens 24 Monate gewährt.

Es wird auch dann erbracht, wenn durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit die Hilfebedürftigkeit und damit die Zahlung des Arbeitslosengeldes II entfällt.

Dieser sinnvolle Anreiz ist als Ermessensentscheidung gestaltet. Ein Anspruch besteht demnach nicht und die individuelle Ausgestaltung liegt im Ermessen der zuständigen Behörde.

Bei der einzelfallbezogenen Bemessung des Einstiegsgeldes werden dem Grundbetrag (maximal 50% der individuellen Regelleistung nach §20 SGB II) Ergänzungsbeiträge hinzugefügt, welche die Dauer der Arbeitslosigkeit berücksichtigen. Ergänzungsleistungen (20% von derzeit 359,00 Euro) sind vorgesehen bei einer vorherigen Arbeitslosigkeit von mindestens zwei Jahren oder bei einer vorherigen Arbeitslosigkeit von sechs Monaten, wenn besondere, in der Person des Hilfebedürftigen liegende Hemmnisse für die Eingliederung in Arbeit vorliegen. Das Einstiegsgeld wird außerdem mit steigender Größe der Bedarfsgemeinschaft erhöht, und zwar mit jeweils 10% der vollen Regelleistung (derzeit 10% von 359,00 Euro) für jede weitere Person der Bedarfsgemeinschaft. Als Höchstgrenze für das Einstiegsgeld gilt die Höchstgrenze des Betrages der Regelleistung (derzeit 359,00 Euro). Daneben besteht für die Träger der Grundsicherung die Möglichkeit, statt der einzelfallbezogenen Bemessung des Einstiegsgeldes eine pauschalierte Bemessung in Höhe von 75% der Regelleistung (derzeit 75% von 359,00 Euro) für besondere, vom Träger festgelegte Personengruppen vorzunehmen.

Der durch die Selbständigkeit erwirtschaftete Zuverdienst wird auf das Arbeitslosengeld II angerechnet, wobei ein anrechnungsfreier Grundbetrag von pauschal 100€  p. M.  berücksichtigt wird. Danach werden 80% der Einkünfte zwischen 100€ und 800€ und 90% zwischen 800€ und 1200€ (1500€ Bedürftige mit Kind) mit dem Arbeitslosengeld verrechnet. Steuerlich wird das Einstiegsgeld nicht zum steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet, ist also steuerfrei.

Darüber hinaus sind alle Bezieher von Arbeitslosengeld II gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2a SGB V in der gesetzlichen Krankenversicherung, gemäß § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2a SGB XI in der sozialen Pflegeversicherung und gemäß § 3 Satz 1 Nr. 3a SGB VI in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Fällt der Selbständige durch den Zuverdienst aus der Hilfebedürftigkeit heraus, hat er die Beiträge zur Sozialversicherung selbst zu tragen.

Die gesetzliche Ausgestaltung des Einstiegsgeldes und seine untergesetzliche Handhabung in der Vergabepraxis stellen derzeit kaum einen hinreichenden Anreiz dar, um sich auf das Wagnis einer selbständigen Tätigkeit einzulassen und die Hilfebedürftigkeit zu überwinden. Zunächst entziehen die kurzen Befristungen der Bewilligung und die revidierbare Ermessensentscheidung dem Existenzgründer die Planungssicherheit für sein Vorhaben. Kommt es schließlich zu einem Hinzuverdienst durch selbständige Tätigkeit, dann setzt für den Existenzgründer in Folge der Anrechnungsmodalitäten bereits frühzeitig die Heranziehung zu den Beiträgen zur Sozialversicherung ein.

Um aus dem Einstiegsgeld ein wirksames arbeitsmarktliches Instrument zu gestalten, ist es daher geboten, die gesetzlichen Regelungen des § 16b SGB II angepasst auszulegen und die gegenwärtige untergesetzliche Anwendungspraxis zu überdenken. Die gesetzliche Grundlage bietet der § 16b Abs. 3 SGB II, der dem BMAS eine weitgehende Vollmacht dazu erteilt.

Des Weiteren wird empfohlen, die geltenden Anrechnungssätze beim Hinzuverdienst zu senken und eine schrittweisen Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge nach Beendigung der Hilfebedürftigkeit einzuführen.

Mit einer entsprechenden Anpassung der gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen sollten folgende Wirkungen erzielt werden:

➔ Der Existenzgründer (freie Direktkandidaten) erhält durch den Bündnispartner vom DRLV und Bürgerkomitee-Direktkandidaten Netzwerk-Humanconnect Planungssicherheit, was Höhe und Dauer der unterstützenden Leistung beim Aufbau seiner selbständigen Tätigkeit als freier Direktkandidat des Bürgerkomitee-Netzwerkes betrifft.

➔ Die Leistung wird auf eine hinreichend lange Zeit gewährt, um überhaupt den Anlauf einer selbständigen Direktkandidaten-Tätigkeit im Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten- Netzwerk-Humanconnect zu stabilisieren.

➔ In der Festlegung der Höhe der Leistung wird dem Kostenaufwand der selbständigen Direktkandidaten durch das Bürgerkomitee- Humanconnct- Netzwerk den Tätigkeiten Rechnung getragen.

➔ Von dem selbst erwirtschafteten Geld verbleibt dem Direktkandidaten- Bürgerkomitee-

Existenzgründer nach der Anrechnung mit dem Arbeitslosengeld deutlich mehr, was einen wesentlich stärkeren Anreiz für den Beitritt in das Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Netzwerk darstellt als bisher.

➔ Nicht die Steuerbelastung, sondern die Belastung durch die Beiträge zur sozialen Vorsorge, verleitet im unteren Einkommensbereich zu Schwarzarbeit. Mit der vorgeschlagenen Regelung wird Arbeitslosengeld durch niedrigere Anrechnungssätze beim Zuverdienst bis zu einem höheren, selbst erwirtschafteten Einkommen als bisher gewährt, einschließlich der Übernahme der Beiträge zur Sozialversicherung.
Die Einkommensminderung, die dem Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Nerzwerk- Existenzgründer durch die schließlich selbst zu leistenden Sozialversicherungsbeiträge eintritt, erfolgt erst auf einer stabileren finanziellen Basis durch seine Tätigkeiten im Bürgerkomitee- Netzwerk des DRLV. Dies betrifft insbesondere Alleinstehende, die durch die bisherigen Modalitäten bereits leider frühzeitig aus dem Arbeitslosengeldbezug ausscheiden.

Mit der Aufnahme in die Bürgerkomitee-Organisation könnte die Förderung durch das Einstiegsgeld in zwei Stufen erfolgen:

  1. Stufe: Im Monat der Anmeldung für die Lizenz zum Direktkandidaten des Bürgerkomitees Humanconnect und nach erfolgreicher Teilnahme an der ersten Stufe der Bürgerkomitee-Talentdiagnostik sollte die Gewährung des Einstiegsgeldes pauschaliert zu 50% des Regelsatzes erfolgen.
  2. Stufe: Nach dem Absolvieren des Direktkandidaten und Akzeptanz des Businessplanes seitens des Trägers der Grundsicherung oder der von ihr beauftragten Direktkandidaten- Organisation sollte die Aufstockung des Einstiegsgeldes pauschaliert auf 75% des Regelsatzes erfolgen. Dies ist der offizielle Start als Bürgerkomitee-Direktkandidat. Die Dauer von 24 Monaten für die Gewährung des Einstiegsgelds sollte ausgeschöpft werden.
    Der Weg aus der Arbeitslosigkeit über diese Brücke in die Direktkandidaten-Selbständigkeit bei den Beziehern des Arbeitslosengeldes II muss durch ein stabiles Grundeinkommen gesichert werden. Diese Aufgabe soll durch das dargestellte DRLV Bürgerkomitee- Franchising-System gewährleistet werden.

VERNETZTE UMSETZUNG DURCH DRLV BÜRGERKOMITEE- NETZWERK- FRANCHISING

Breite Umsetzung sichern

Eine derart vielschichtige Begleitung der Menschen des Bürgerkomitee-Netzwerks der freien Direktkandidaten mit Komponenten wie Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidat- Eignungsdiagnostik, Analyse der lokalen Wirtschaftsstruktur und der Bürgerkomitees erfordert eine ausgereifte und vernetzte Infrastruktur, damit eine optimale Nachhaltigkeit erreicht wird.

Ein innovatives und Erfolg versprechendes Bürgerkomitee- Modell zur breiten Konzeptumsetzung stellt das „Bürgerkomitee- Franchising“ dar, das die Zielsetzung eines Gemeinwohlvorhabens mit den Regeln und Instrumenten des kommerziellen Franchisings verbindet. Dabei geht es im Wesentlichen darum, erfolgreiche Methoden zur Bewältigung sozialer Aufgabenstellungen zu systematisieren, zu bündeln und anschließend im Wege der Vervielfältigungsmöglichkeiten eines Franchisesystems in den Bürgerkomitees bundesweit breit zu streuen.

Der Einsatz kommerzieller Instrumente und Bürgerkomitee-Organisationsformen wird sich in anderen vergleichbaren Zusammenhängen des Non-Profit-Bereiches als effizient erweisen. Den Erfolg der Bürgerkomitee-Unternehmungen messen wir jedoch an dem politisch- gesellschaftlichen Nutzen, den wir mit unseren Bürger-Unternehmungen erzielen. Der Bürgerkomitee Vision 2021+ geht es darum, mit innovativen Ansätzen möglichst nachhaltige Lösungen für politisch-soziale Probleme zu finden. Im Gegensatz zu anderen gemeinwohlorientierten Bürgern und Organisationen setzt der DRLV mit dem Bürgerkomitee freie Direktkandidaten zur Erreichung seiner Zielsetzung jedoch aus dem kommerziellen Bereich bekannte und erfolgreiche Instrumente ein.

Ganz in diesem Sinne agieren die zukünftigen Vertragspartner des Bürgerkomitee- Franchisings, wenn es darum geht, ihre unternehmerisch-pragmatische Vision 2021+ von einem systematischen und nachhaltigen sozialen Wandel zu realisieren. Das Potenzial dieser Übertragung von Techniken des kommerziellen Franchisings auf Vorhaben zur Erreichung von Gemeinwohlzwecken ist wichtiger denn je. Begleiten wird den DRLV eine Projektstudie seines wissenschaftlichen Beirats, in den ausgewiesene Experten berufen werden. Das Ergebnis wird als ein umfangreiches Handbuch ISO 2021+, zum Ende des Jahres 2020 erscheinen.

Die Notwendigkeit, das Bürgerkomitee-Netzwerkmodell des Direktkandidaten-Bürgerkomitee-Franchisings bekannt zu machen und voran zu treiben, wird damit begründet, dass zwar das Wissen zur nachhaltigen Lösung der meisten gesellschaftlichen Probleme vorhanden ist, es aber häufig wegen mangelndem örtlichen Umsetzungsvermögen nicht genutzt oder gar nicht gewollt wird. Viele Akteure im Non-Profit-Sektor initiierten zwar erfolgreiche (Pilot-)Projekte auf lokaler und regionaler Ebene, die ebenso erfolgversprechende Verbreitung des Projektes - das sogenannte Scaling-up - gelang ihnen hingegen nur selten. Geld, Zeit und Energie wurden vornehmlich in immer neue Programme investiert und dabei das Rad bestenfalls immer wieder neu erfunden, während Bürgerkomitees und Direktkandidaten-Initiativen auf der Strecke blieben. Angesichts der be der öffentlichen Hand und im gemeinnützigen Sektor zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen ist dies ein weiterer beklagenswerter Zustand.

Bürgerkomitee „Replizierbarkeit“ –
Schlüssel zum direkten demokratischen Erfolg

entrale Themen eines erfolgreichen Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Netzwerk- Franchisings sind die Bürgerkomitees, worunter „die geographische Verbreitung von innovativen Lösungsansätzen des gemeinnützigen Sektors zur Verbesserung des sozialen Nutzens“ in der direkten Demokratie verstanden wird, sowie die Replizierbarkeit. Letztere beschreibt die Möglichkeit der vielfachen Übertragung erfolgreicher, zukunftsweisender Projekte auf andere Orte mit dem Ziel, ähnliche Ergebnisse, wie das Ursprungsprogramm der direkten Demokratie und Menschlichkeit, vor Ort zu erreichen.

Erfolgreich sind danach vor allem Projekte, welche die Anzahl der bürgerlichen Begünstigten erhöhen und gleichzeitig die Kosten und Risiken mindern, die bei der ganzheitlichen Initiierung mit lebendigen Projekten entstehen.

Wird die Replizierbarkeit über das Bürgerkomitee-Franchisesystem gewährleistet, kommt zu den bereits genannten Vorteilen hinzu, dass die lebendigen Projekte einerseits den spezifischen lokalen Bedingungen angepasst werden und andererseits im Wege eines Franchisevertrages ein gewisser Grad an gewissenhafter, zentraler Kontrolle und damit gleichbleibendem Qualitätsniveau garantiert wird. Darüber hinaus werden im Rückfluss die lokalen Erfahrungen an zentraler Stelle ausgewertet und im Sinne eines selbstlernenden Systems permanent in das bestehende Bürgerkomitee-Humanconnect-Franchising-System dynamisch eingearbeitet.

Kommerzielles Franchising – eine Erfolgsstory

Kommerzielles Franchising hat seinen Ursprung bereits im 19. Jahrhundert. Die ersten bekannten und noch existierenden Beispiele, wie Coca Cola - das ist solch ein „Ur-Franchisesystem“ - und noch heute die weltweit wertvollste Marke. Tatsächlich finden sich unter den ersten 10 der Best Global Brands zwei Franchising- Geschäftsmodelle. Die zweite Marke ist McDonald ‘s; sie belegt im Ranking 2008 den 8. Platz. McDonald ‘s, 1955 gegründet, ist auch das Beispiel, welches genannt wird, wenn von „modernen“ Franchisesystemen gesprochen wird. Die bahnbrechende Weiterentwicklung zum heutigen Franchising bestand darin, die Angebotsorientierung um das Wissen der Menschen in den Organisationen zu erweitern.

Ein freier Direktkandidat, der heute in  das Franchisingkonzept vom DRLV- Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Netzwerk einsteigt, kann deshalb ein schlüsselfertiges Gesellschaftsgeschäftskonzept der Bürgerkomitees bekommen, das ihm und der Familie über den gesamten Lebenszyklus seiner Berufung oder seiner Dienstleistung bei der erfolgreichen Vermarktung behilflich ist.

Die Erfolgsquote eines Bürgerkomitee-Franchisekonzeptes ist daher auch deutlich höher, als die eines individuellen Unternehmens oder einer Parteigründung, und die Zahlen sprechen für sich. So erwirtschafteten in Deutschland 910 Franchisekonzepte mit beinahe 56.000 Franchisenehmern und 441.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz in Höhe von 44,5 Mrd. Euro. Die Franchiseangebote finden sich dabei in allen Branchen. Es wundert daher kaum, wenn der DRLV heute die Bürgerkomitees freier Direktkandidaten Franchising- Modelle entwickelt, um mit Hilfe der Skalier- und Replizierbarkeit erfolgreiche Bürgerkomitee- Ideen zum Nutzen des Gemeinwohles der direkten Demokratie ins Leben ruft.

Bürgerkomitee- Franchising

Theoretisch ist das Franchising für jedes Bürgerkomitee-Projekt vorstellbar, und es werden immer neue Beispiele bekannt, welche die Richtigkeit dieser Annahme unterstreichen. Beispiele lassen sich bisher unter anderem im Bereich Umweltschutz, Armutsbekämpfung oder Ausländerintegration finden. Einige erfolgreiche Fallbeispiele stehen exemplarisch für die Spanne möglicher Bürgerkomitee-Franchise-Projekte.

Das Bürgerkomiteekonzept der vereinigten Direktkandidaten wurde bereits an verschiedenen Orten in Deutschland von lokalen Direktkandidaten, die als regionale Teams fungieren, seit 2011 übernommen.

Die Bürgerkomitees verdeutlichen die vielfältigen Zielsetzungen, die Bürgerkomitee- Franchising-Projekte verfolgen können. Sie veranschaulichen auch, dass es sich beim Bürgerkomitee-Projekt-Franchising zwar um eine relativ neue Erscheinung handelt, die aber bereits national und international ihren Weg gefunden hat, und die erfolgreiche Bürgerinitiativen sowie Projekte vorweisen wird.

Das Konzept die DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten im Wege eines Franchisesystems für die direkte Demokratie umsetzen zu wollen, erscheint daher nur auf den ersten Blick gewagt und ungewöhnlich. Da die Aufgabenstellungen und Lösungsvorschläge jedoch weitgehend den sogenannten „Dritten Sektor“ mit jeweils besonders ausgeprägter Notwendigkeit zur lokalen Adaption betreffen, ist der Rückgriff auf das System des DRLV Bürgerkomitee- Franchisings naheliegend.

Kernelemente des Bürgerkomitee- Humanconnect-Franchising-Netzwerks

Einige wesentliche Elemente des Franchisings sind mit denen des kommerziellen Franchisings identisch oder sehr ähnlich:

➔ ein Bürgerkomitee-Masterprojekt und dessen Wiederholung an 299 bundesweiten Bürgerkomitee-Standorten

➔ ein Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Handbuch, das die Abläufe und Arbeitsvorgänge des Verbandes beschreibt

➔ ein Bürgerkomitee- Markenname für das gesamte Programm

➔ ein Vertrag, der die Beziehung und die Aufteilung der Verantwortung zwischen Bürgerkomitee- Franchisegeber und Bürgerkomitee- Franchisenehmer regelt

➔ standardisierte Themenbereiche der direkten Demokratie und deren B-Trainer Schulungen

➔ systematische, standardisierte Beurteilungsmethoden und Maßnahmen zur politisch- wirtschaftlichen Qualitätskontrolle

Die Möglichkeiten des Bürgerkomitee-Homanconennct-Franchising-Netzwerks finden Sie im Querdenkerforum des Autors und Rechtsanwalts Helmut Krause unter https://www.querdenkerforum.de/

DRLV e.V. BÜRGERKOMITEE-ZENTRUM als freier Direktkandidaten-Franchisegeber

Die Ausarbeitung des Konzeptes Bürgerkomitee zur operativen Einsatzfähigkeit mit den dafür erforderlichen Beschreibungen ist Aufgabe des DRLV e.V. Er wird die Rolle des Franchisegebers übernehmen.

Die Leistungen des DRLV e.V. sind übergreifender Natur und dienen dazu, den Erfolg des Bürgerkomitee- Systems insgesamt sicherzustellen. Im Wesentlichen zeichnet der DRLV im Rahmen seiner Möglichkeiten und des zur Verfügung stehenden Budgets für folgende Aufgaben verantwortlich:

➔ Der DRLV überwacht die Leistung und den sozialen Nutzen des Systems. Dazu wird er die mittel- und langfristigen Zielsetzungen definieren und konstant aufbauend überwachen.

➔ Der DRLV wird ein Bürgerkomitee-Franchise-Handbuch bereitstellen.

➔ Der DRLV koordiniert die Richtlinien für das Zusammenwirken der wesentlichen Akteure des Bürgerkomitee-Systems: Franchisegeber, Franchisenehmer, Förderer und Leistungsempfänger.

Ständiger Austausch von Wissen und Erfahrung und kontinuierliche Verbesserung der angebotenen Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Leistungen sind sicherzustellen.

➔ Der DRLV ist für die Einführung und Überwachung eines Qualitätsmanagementsystems verantwortlich.

Es müssen in diesem Zusammenhang Richtlinien und Standards erarbeitet werden.

➔ Der DRLV überwacht in Zusammenarbeit mit den Bürgerkomitee-Akteuren ferner die politische Wirksamkeit des Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Systems.

➔ Der DRLV ist im Rahmen seiner Mittel gehalten, das nationale und internationale Umfeld zu beobachten und die Bürgerkomitee-Franchisenehmer über relevante Entwicklungen zu informieren.

➔ Der DRLV ist für die Koordination des Marketings und der notwendigen Kommunikationsmaßnahmen verantwortlich.

➔ Der DRLV überwacht das Netzwerkmanagement.

Diese Aufgaben kann der DRLV entweder selbst oder durch Einschaltung qualifizierter Dritter übernehmen bzw. durchführen lassen.

Bürgerkomitee Direktkandidaten Franchisenehmer

Die Aufgaben des Bürgerkomitees entsprechen weitgehend denjenigen des DRLV Bürgerkomitee-Franchisegebers.

Als eine ganz wesentliche Verpflichtung im Gegenzug für die Bereitstellung des Bürgerkomitee-Konzeptes haben die Bürgerkomitee-Franchisenehmer dafür zu sorgen, dass nach den Vorgaben des Konzeptes die Leistungsversprechen gegenüber den angehenden Direktkandidaten der Bürgerkomitees systemkonform und mit hoher Qualität lokal umgesetzt werden.

Die Erfahrungen, Ergebnisse und Anregungen aus der örtlichen Bürgerkomitee- Konzeptumsetzung werden dem DRLV Franchisegeber und Systemregisseur, wie auch allen anderen DRLV Bürgerkomitee-Franchisenehmern, im Wege eines regelmäßigen Berichtssystem zugänglich gemacht. Dies ist eine zwingende Voraussetzung, um das selbstlernende Bürgerkomitee-System und den Projektplan stetig verbessern zu können.

Für die nachhaltige Betreuungsleistung entrichten die Lizenznehmer eine Gebühr, aus der sämtliche Aktivitäten und Ausgaben der DRLV e.V. BÜRGERKOMITEE-ZENTRUMS bestritten werden.

Finanzierung des DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Franchising- Modells

Um die Grundfinanzierung für die erforderlichen Strukturen sicherstellen zu können, ist eine Anschubfinanzierung erforderlich.

Um eine möglichst breit aufgestellte finanzielle Basis zu erreichen, geht das Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Konzept zusätzlich von einer gemeinnützigen Organisation 

aus, um Geld-, Sach- und Leistungsspenden im Wege des Fundraisings generieren zu können.

Hauptargumente für den Einsatz der DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-
Franchising-Idee

Zusammenfassend lassen sich folgende Hauptargumente nennen, die für den Einsatz der DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising-Idee bei der Umsetzung des Bürgerkomitee-Konzeptes direkte Demokratie der Direktkandidaten sprechen:

➔ Durch DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising lassen sich die verfügbaren Ressourcen dank der engen Vernetzung effizienter einsetzen.

➔ Bereits an anderen Orten erprobte Modelle und Maßnahmen können unter Anpassung an die lokalen Gegebenheiten systematisch und schneller repliziert werden. Die Anzahl der Begünstigten und die Qualität der Leistung sollten dadurch beträchtlich erhöht werden.

➔ Das Franchisekonzept und die daraus entstehende Vernetzung sind darauf ausgelegt, Erkenntnisse und die Entwicklung von neuen Ansätzen unter Verringerung von Zeit- und Finanzaufwand allen Direktkandidaten- Franchisenehmern zugänglich zu machen. Die gewollt herbeigeführten Synergieeffekte sind eine Basis für den Erfolg des Konzeptes Bürgerkomitee der direkten Demokratie.

➔ DRLV Bürgerkomite- Direktkandidaten- Franchising gewährt die Möglichkeit, sich weitgehend autonom lokalen Besonderheiten anzupassen, ohne auf Infrastruktur, Erfahrungen und Leistungsspektrum der gesamten Organisation verzichten zu müssen.

➔ Mit der Gemeinnützigkeit kann das DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising- System darüber hinaus genutzt werden, um finanzielle und andere Mittel zu akquirieren (Fundraising), zu denen sonst kein Zugang bestünde. Ein überzeugendes Konzept und dessen erfolgreiche Umsetzung schaffen das dafür notwendige Vertrauen auf Seiten der Förderer und Partner und so zusätzliche Mittel für die Betreuung der Direktkandidaten und Menschen im Bürgerkomitee-Netzwerk-Humanconnect.

DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising ist ein intelligentes, selbstlernendes Netzwerk, mit dem der Einsatz beschränkter finanzieller und personeller Ressourcen im Non- Profit-Sektor gebündelt wird und zu einer verbesserten Qualität und größerer Erfolgsrate der Bürgerkomitee-Direktkandidaten im Bereich der angebotenen Leistungen führt.

WAS IST NEU UND INNOVATIV AM KONZEPT BÜRGERKOMITEE-DIREKTKANDIDATEN- NETZWERK?

Die politikverdrossenen Menschen und die erfolgreiche Bekämpfung dieser Verdrossenheit gehören zu den dringendsten und schwierigsten Herausforderungen der direkten Demokratie Deutschlands, denen sich Staat und Gesellschaft stellen müssen. Das Konzept BÜRGERKOMITEE- DIREKTKANDIDATEN unterzieht die komplexe Problematik der Menschen und ihrer Bedürfnisse erstmals einer koordinierten und interdisziplinären Betrachtung. Im Zentrum steht der Einzelne, das Individuum. Das Konzept setzt die Freiwilligkeit und das ehrliche Interesse des Einzelnen voraus und verzichtet auf jede Art von Zwang zur Teilnahme. Auf diese Weise konnten innovative und ganzheitliche Herangehensweisen gefunden und Instrumentarien geschaffen werden, die eine nachhaltige Problembewältigung für die Bürger in Aussicht stellen.

Wesentlich für das Konzept sind die nachstehenden innovativen Ansätze:

Ganzheitlicher Ansatz:  menschlich - soziale Modellkonzeption

Bei so komplexen Problemen, wie dem der bedürftigen Menschen, können heute nur noch interdisziplinäre, ganzheitliche Herangehensweisen gesucht und gefunden werden. Für das vorliegende Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Konzept und das daraus abzuleitende Bürgerkomitee-Projektmodell wurde ein innovativer menschlich - sozialer Ansatz gewählt. Dieser betrachtet die bedürftigen Menschen und ihre Sicht der Problematik, berücksichtigt die psychologischen Aspekte, die soziologischen, die wirtschaftlichen wie auch die sozialpolitische Dimension.

Menschliche Perspektiven

Für eine Neubewertung der Folgen der Verdrossenheit der Menschen und daher auch für die Entwicklung neuer direkter Demokratiekonzepte bieten die in den letzten Jahren gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus den Bereichen direkte Demokratie, der Motivations- und Stressforschung sowie der ressourcenorientierten Psychotherapie entscheidende Impulse, die in das Konzept eingeflossen sind.

Gesundheitliche Wirkungen und Folgen

Gesundheit in einem ganzheitlichen Sinn ist ein zentrales Thema für die Arbeit mit den Mitmenschen. Besondere Gesundheitsrisiken entstehen aufgrund von Belastungen, Ressourcenmangel, Frustrationen, Stress. Wo sich Mechanismen der Entwertung/ Selbstentwertung bei Langzeitarbeitslosen eingeschliffen haben, werden Hilfen bereitgestellt, um die Probleme aufzulösen und darüber hinaus eine Chance zu erkennen und auch wahrzunehmen, die Langzeitarbeitslosigkeit zu überwinden, wieder zu einer gesundheitsbewussten, körperlich, seelisch und geistig aktiven Lebensführung zu finden.

Bürgerkomitee-Talent- und
Direktkandidaten-Eignungsdiagnose

Es wird ein individuelles Stärkenprofilbei jedem Interessenten ermittelt. Dabei werden sehr intensiv und umfassend vier große Bereiche unterschieden: Persönlichkeit, kognitive Fähigkeiten, Wissen und Interessen, wobei innerhalb der Persönlichkeit auch Motivation und Wille erfasst werden. In der Konzeptumsetzung ist das Bürgerkomitee-Talent-Radar Arbeitsmittel für die an der Vermittlung und Beratung beteiligten Experten, um eine Zuordnung der individuellen Ressourcen zu den am besten passenden beruflichen Aufgaben zu ermöglichen. Die Teilnehmer erhalten einen detaillierten Bericht zur eigenen Orientierung im beruflichen und persönlichen Bereich, in dem auf spezifische Stärken und Interessen, die soziale Lage und die psychische Situation eingegangen wird.

Bürgerkomitee-Beschäftigungs-Radar

Es wird ein Bürgerkomitee-Radar angeboten, das den kompletten Themenbereich im Umfeld des Direktkandidaten zeitnah analysiert und abbildet. Dargestellt werden alle vorhandenen und potenziellen Bürgerkomitee-Möglichkeiten als Direktkandidat oder Selbständiger, auch in Bürgerkomitee-Familien. Diese Potenziale an Bürgerkomitee-Themen werden systematisch bis auf Ortsteil- bzw. Stadtteilebene herunter dargestellt und in das Bürgerkomitee-Radar quantitativ einbezogen.

Das Bürgerkomitee ermöglicht den multidisziplinären, breit angelegten Austausch zwischen den Menschen. Ihnen kann nachhaltig geholfen werden, wenn man ihre soziale Lage, ihre psychische Verfassung und ihre allgemeine gesundheitliche Situation vor dem Hintergrund des gegebenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhangs berücksichtigt. Innovativ an diesem Konzept ist die Direktkandidaten-Persönlichkeitsschulung, die in ihrer ganzheitlichen und gleichzeitig analytischen Ausrichtung die Bürgerkomitee-Direktkandidaten mit Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Neurowissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaft und  Politikberatung, mit Managern aus der Wirtschaft und Vertretern der freien Direktkandidaten auf einer „Projektplattform“ zusammenbringt, um einen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Perspektiven und Positionen zu ermöglichen.

Fachlicher Austausch

In den Bürgerkomitee-Gruppen werden Methoden aus dem Selbsthilfebereich eingesetzt, etwa für fachlichen Austausch. Die Gruppeninteraktionen fördern das Erlernen von direkter Kommunikation – auf jede Äußerung soll unmittelbar und offen reagiert werden unter Verdeutlichung der emotionalen Beteiligung.

Gezielt wird auf motivations- und willenspsychologische Probleme eingegangen. Die polylogischen Kommunikationen sollen die Lösung für konkret anstehende Probleme ressourcenbewusst vorantreiben. Interesse, Engagement und Faszination werden gefördert, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit werden erzeugt, und zugleich wird das Vertrauen zum anderen und die Loyalität zum Projekt gestärkt.

  Entfaltung der Kreativität

Das Ziel des Bürgerkomitee ist es, Wege kreativen und innovativen Denkens und Gefühle der Selbstsicherheit, Zuversicht und des Vertrauens zu entwickeln. Kreative Techniken und Anregungen für neue Themen und Sachgebiete für die Bürgerkomitee-Direktkandidaten werden dadurch zur Verfügung gestellt. Es wird ein Forum geschaffen, um Ideen zu entwickeln, auszutauschen und Wege zu deren Realisierung zu finden. Dies sind starke Impulse für Verbesserungen der direkten Demokratie.

Bürgerkomitees helfen Direktkandidaten

Wer einem Menschen helfen will, eine neue Erfahrung zu machen und damit seine bisherige politische Verdrossenheit, Einstellungen und Haltungen zu verändern, muss in der Lage sein, dessen Vertrauen zu gewinnen, ihn zu ermutigen und zu inspirieren. Es ist davon auszugehen, dass auch Politikverdrossene am besten von Personen erreicht und ermutigt werden können, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es werden daher geeignete, ehemalige Politikverdrossene zu Trainern und Moderatoren für Bürgerkomitee-Selbsthilfegruppen der freien Direktkandidaten qualifiziert.

DRLV Bürgerkomitee-
Direktkandidaten- Franchising

Das DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising nutzt die Möglichkeiten eines kommerziellen Franchisesystems zur Umsetzung von Konzepten auch im Non- Profit-Bereich. Durch das DRLV Bürgerkomitee-Direktkandidaten-Franchising wird die Vernetzung der Menschen in den Bürgerkomitees und der betreuenden Institutionen möglich, welche die eigentliche direkte Demokratie erst wirklich effizient werden lässt. Die Bündelung der Leistungen des Konzeptes und die Vernetzung mit den Bürgerkomitee-Kommunen gewährleisten anschließend einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard auf lokaler Ebene.

UMSETZUNG IN DIE PRAXIS
Weitere Vorgehensweise

1984 wurde der DRLV e.V. als damals nicht gemeinnützige Gesellschaft gegründet.

Der Stand der Ausarbeitung des Konzeptes ist jetzt soweit fortgeschritten, dass der Zusammenschluss der vereinigten Direktkandidaten im Bürgerkomitee-Humanconnect- Netzwerk zur direkten Umsetzung in die Praxis nun erfolgen kann.

Die nächsten Schritte sind:

Am 8. 10. 2018: Start des Vereinigten direkte Demokratie Direktkandidaten Bürgerkomitees Humanconnect Netzwerks durch Freischalten des Internet-Auftrittes
www.VDDB.org

Aufbau der ORGANISATIONSEINHEIT (OE) in 299 Bürgerkomitee-Gemeindebezirken bzw. Stadtteilen:

- Registrierung der interessierten Bürgerkomitee- Direktmandaten und Mitwirkenden
- Internetschulung bei Bedarf
- Auswahl und Schulung der Bürgerkomiteetrainer (B-Trainer)
- Gewinnung eines oder mehrerer Paten für jede OE BÜRGERKOMITEES
- Einladen von bis zu 30 Direktkandidaten in die lokalen OE BÜRGERKOMITEES
- Ermessensentscheidung der Grundsicherungsträger zur Förderung im Einzelfall
- Start der Bürgerkomitee- Talentdiagnostik in der Gruppe
- Start des Direktkandidaten in der Gruppe
- Beginn der Erarbeitung des Bürgerkomitee-Radars für die Teilnehmer
- Start als Direktkandidaten
- Betreuen der Direktkandidaten im Bürgerkomitee-Franchising-Prozess



Umsetzungsteam DRLV Bürgerkomitee
Dem OPERATIVEN TEAM für die Umsetzung gehören an:

Helmut Krause
Achim Faßbender
Dipl. Ing. Franz Haro Horn

Fachliche Betreuung und Projektleitung

Supervision: Guido Wander
Konzeptaufbau: Bianca Spinelli
Web & Datenbankadministration: Felix Wagner
Editor: Ivonne Gertloff
Editor: Gerhard von Straubing
Druck & Verllag: Dietrich Weking Bohlinger

Kontakt

DRLV e. V.
25850 Bondelum/Nordfriesland
Tel.: 01575 - 788 280 032 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wissenschaftliche Beratung Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Franchising-Organisation Internet-Portal

Prof. Dr. Franz Hörmann
Dr. Peter Maier
Dpl. Pys. Reinhard Welker

Anleitung zu wechselseitiger Hilfe – Die Gründung und Begleitung von Bürgerkomitee- Gruppen durch professionelle Helfe. Aus deren Erfahrungen lernen die Direktkandidaten. Das “Bürgerkomitee- Direktkandidaten der direkten Demokratie Projekt” legt auf eine bewußt getrennte Betrachtung von Frauen und Männern wert, weil sich deren Situationen teilweise unterschiedlich darstellen. Sprachlich werden in diesem Text deshalb die männliche und die weibliche Sprachform abgewechselt, wobei das jeweils andere Geschlecht immer mit gemeint bleibt. Weiterhin werden die Altersgruppen spezifisch berücksichtigt, weil ältere Menschen vor besonderen Schwierigkeiten stehen - weil Vorurteile gegenüber älteren Menschen bestehen (unberechtigterweise, wie die Forschung zeigt). Auch die Situation junger Erwachsener, die seit Jugendtagen politisch verdrossen sind und an den Problemen der Jugendarbeitslosigkeit zu tragen haben, findet Berücksichtigung.



das ist echt eine herausfordeerung -

Oh ja, da hast du wohl recht, liebe Barbara. Aber: Herausforderungen sind dafür da, dass man sie meistert! Sonst wär´s ja verdammt langweilig auf dieser "Welt".

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