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Landwirtschaft und Umwelt

Pflanzen, ernten, essen Selbstversorgung: Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten

Für unsere Großeltern und Eltern waren Obst, Gemüse und Kräuter aus dem Garten und dazu noch ein paar Hühner ganz normal. Wir gehen heute in den Supermarkt und regen uns auf, weil in der Massengemüsehaltung gespritzt wird und alles irgendwie gleich schmeckt. Also raus mit den Ranunkeln und rein mit den Radieschen.


Wie wichtig eine richtige und gesunde Ernährung ist, darüber wird viel geredet. Gute Ratschläge gibt es ohne Ende. Wir zerbrechen uns den Kopf, ob wir es besser mit der Trennkost halten oder doch lieber eine Steinzeitdiät einlegen sollen, ob Kokos- oder Fiji-Wasser nicht ernährungsphysiologisch wertvoller sind als schlichtes frisches Trinkwasser. Wir zählen Kalorien und bangen, ob wir nicht mit Was-auch-immer-gerade-im-Trend-ist unterversorgt sind. Damit schlagen wir uns herum, statt uns Gedanken zu machen, was wir essen und wie es entstanden ist. Die Alten hätten uns ausgelacht.

Die Erde, von der wir leben

Der Boden ist das Fundament des Lebens. Ein gedankenloser Umgang mit ihm führt letztlich zu seiner Unfruchtbarkeit. Wollen Sie im Garten eigenes Obst und Gemüse anbauen, dann behandeln Sie den Boden am besten wie ein rohes Ei. Ist der Boden im Gleichgewicht, dann gibt es auch eine reiche Ernte.

Drei Tipps für die richtige Bodenpflege

  • Wertschätzen Sie den Boden!
  • Achten Sie die Bodenlebewesen!
  • Schonen Sie den Boden!

Der größte Fehler ist: nicht anzufangen

Vor den Erfolg haben die Götter zwar den Schweiß gesetzt, das soll einen aber nicht davon abhalten, es einfach zu versuchen mit der Selbstversorgung aus dem eigenen Garten. Raus mit den Ranunkeln und rein mit den Radieschen. Schon ein paar Töpfe oder ein kleines Beet reichen für den Anfang. Muten Sie sich nicht gleich zu viel zu. Und wenn die Schnecken dem zarten Grün den Garaus gemacht haben, denken Sie daran: man wächst an seinen Niederlagen. Mit der Zeit bekommt man den Bogen schon raus.

Wir leben vor allem von weltweiten Importen und täglich rollenden Lebensmitteltransportern. In den Städten sichern große Supermarktketten die Versorgung der Bevölkerung. Doch immer mehr Menschen suchen eine Alternative zum modernen Lebensstil, wollen sich unabhängig machen.

"Fachausbildung für Selbstversorgung" und Kurse im
"DRLV-Lebensfeld"
Vom DRLV Bürgerkomitee gibt es Zukünftig Kurse, die Wissen für eine autarke Selbstversorgung vermitteln - zum Beispiel auch, wie man Kosmetik, Seife herstellt oder Salben aus Wildkräutern ansetzt.

Die Mitwirkenden des DRLV  Bürgerkomitee Netzwerk
Fachausbildung für Selbstversorgung
Der Verein DRLV Bürgerkomitee Netzwerk bietet zukünftig eine Fachausbildung für Selbstversorgung an.

Sie kann mit einer freiwilligen Prüfung samt Zertifikat des DRLV abgeschlossen werden. Die Kurse laufen ab 2019 von März bis November. In sieben Wochenend-Modulen geht es unter anderem ums Planen und Anlegen eines Gartens, ums Pflanzen, um verschiedene Methoden des Haltbarmachens von Obst und Gemüse, um Biologische-Tierhaltung und das Bestimmen von Wildpflanzen.

Die Kursgebühr für die gesamte Ausbildung beträgt für Nichtvereinsmitglieder rund 800 Euro.
Nähere Informationen gibt es in den kommenden Wochen.

"DRLV-Lebensfeld natürlich Gessund"
Bei uns kann man zum Beispiel lernen, wie man ein Feld vorbereitet, Saatgut zieht oder die verschiedenen Gemüse- und Obstkulturen pflegt.
Ebenfalls auf dem Programm: Unterricht in Sachen Ernte und Vorratshaltung. Dabei lernt man zum Beispiel, wie Lebensmittel haltbar gemacht werden - etwa durch milchsaures Einlegen oder durch die Einlagerung in Erdmieten.
Spezielle Vorkenntnisse müssen Interessenten nicht mitbringen. Alles, was die Gemeinschaft erzeugt, wird gemeinschaftlich aufgeteilt.

Der Jahresbeitrag beträgt zurzeit 280 Euro pro Person und Jahr.
Nähere Informationen bieten wir Euch in den nächsten Wochen.

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