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Direkte Demokratie Bürgerkomitee Konzept


Moritzstr. 102

45476 Mühlheim a.d. Ruhr
(+49) 157 – 88280032

Direkte Demokratie Bürgerkomitee Konzept

  1. Juli  2018

Freie Bürgerkomitee- Direktkandidaten

Chancen für zukunftsorientierte Menschen, die ihr Leben in ihrer Gemeinde und ihrem Umfeld neu gestalten wollen.



Dieses Angebot spricht alle Menschen an, die einen Weg aus der Vergangenheit suchen und aufgeschlossen sind, eine neue Chance mit den Bürgerkomitee- Direktkandidaten, die parteifrei und religionsunabhängig sind,

das DRLV Humanconnect- Netzwerk zu nutzen.

Die Teilnahme ist auf absolut freiwilliger Basis.

Bei der Ausarbeitung des Konzeptes unterstützen uns zukünftig zahlreiche Wissenschaftler, Supervisoren,

Aussteiger, Manager aus den Bereichen der Politik, geistigen Wissenschaft sowie Wirtschaft und Fachleute des Arbeitsmarktes mit ihrem Rat und Wissen.

Sie ermutigen uns auch, den Pilotversuch der vereinigten Direktkandidaten zu starten.

Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank.
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Inhaltsverzeichnis 1

 

DIREKTE DEMOKRATIE
BÜRGERKOMITEE DIREKTKANDIDATEN
VISION 2021+
KONZEPT



DAS PROJEKT

Das Konzept (freie Bürgerkomitee- Direktkandidaten) will nicht nur völlig neue Wege in der politische Reintegration von Politikverdrossenen beschreiten, sondern auch bewährte Modelle des Direktkandidaten-Verbandes in neuer Weise einsetzen. Es ist ein innovatives Projekt, das programmatisch relevante Ansätze und Konzepte aus verschiedenen geistig- wissenschaftlichen Disziplinen miteinander seit mehreren Jahren ins Gespräch sowie ins Leben vor Ort gebracht hat, um ein Bürgerkomitee- Gesamtmodell zu erarbeiten, welches über eine spezielle Verbreitungslogik einer allgemeinen Verwendbarkeit in den kommenden Jahren in den 299 Wahlkreisen der Bundesrepublik Deutschland in der praktischen Arbeit mit den Direktkandidaten sowie vorhandenen Verbänden oder Organisationen, an den lösungsorientierten Konsens, Aufgaben der direkten Demokratie, zugeführt werden wird.

Die klassischen Instrumente, die Direktmandate und Bürgerkomitees, erfahren dadurch diese Ergänzung mit dem Ziel, das maximale Reintegrationsniveau volks- und politikwirtschaftlich zu heben.

Diese Kurzeinführung soll den thematischen Einstieg erleichtern, indem das Gesamtmodell Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten überblickartig dargestellt wird und programmatisch auf seine Innovationsstrategien verwiesen wird.

Die Lektüre ersetzt jedoch nicht die vertiefende Auseinandersetzung mit den weiterführenden Darstellungen zu Hintergründen, Konzepten und damit angestrebten Zielen der Bürgerkomitees und direkten Demokratie vor Ort.

Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Netzwerk- Humanconnect ist ein gesellschaftlich- disziplinäres Projekt, das in ganzheitlicher und differentieller Weise politikverdrossene Menschen in den Blick nimmt. Es organisiert ein Netzwerk wechselseitiger Hilfe aus Experten unterschiedlicher Disziplinen und motivierten Direktkandidaten in den Bürgerkomitees als Experten in eigener Sache.

Aus dieser „doppelten Expertenschaft“ schöpft das Projekt den Zugewinn an Know How, fachkundiger Betreuung in den Bürgerkomitees sowie sozialer Unterstützung und Empathie, um eine möglichst große Zahl von politisch verdrossenen Menschen zu ermuntern und zu befähigen, ihr Leben als politisch fähige und leistungsbereite Mitbürger des Bundes wieder aktiv und mit berechtigten Hoffnungen in die Hand zu nehmen, beginnend in ihrem unmittelbaren Lebensbereich und wieder den Weg in einen dauerhaften, lebenserfüllenden Gesellschaftswert zu finden.

In diesem Sinne sollen Betroffene zu Direktkandidaten der Bürgerkomitees werden, indem sie im kleinen Rahmen beginnend aktiv werden, die Dinge in die Hand nehmen, ihre Talente entdecken und ihren politischen Lebensplan sowie Lebensaufgabe neu entwerfen.

In einem als Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten bezeichneten Prozess kommen in örtlichen Kreativ-Stammtischen Fachexperten und Experten „in eigener Sache“ zusammen und gestalten gemeinsam einen Raum, in dem die Menschen ihre neuen Bürgerkomitee- Lebenspläne entwerfen und kreieren können.
Kennzeichnend für dieses Element ist die Nutzung der neuen menschlichen Ära und der direkten Demokratie-Erkenntnisse im Rahmen intensiver Gruppenaktivitäten. Ein individuelles Gesundheitscoaching gehört dazu.

In BÜRGERKOMITEE-TALENT- UND DIREKTKANDIDATEN-EIGNUNGSDIAGNOSE werden die persönlichen Stärken der Direktkandidaten mit psychologischen Methoden (Berufung Profiling) erhoben und für ein Matching zum Direktkandidaten bzw. Berufungsmöglichkeiten nutzbar gemacht. Sowohl die psychologische Diagnostik als auch die Art der Ergebnisverwertung gehen hierbei weit über bisherige politische Ansätze hinaus.

Regionale Wirtschaftsstruktur Analysen bis auf Stadtteil- und Ortsteilebene ermitteln das Berufungungspotenzial.

Mit dem BÜRGERKOMITEE- RADAR werden sie für individuelle Integrationsstrategien nutzbar gemacht.

Durch die Regelungspraxis des Einstiegszieles kann dieses zukunftsweisende Förderinstrument als gesellschaftliche Brücke aus der Politikverdrossenheit in die direkte Demokratie der Zukunft (VISION 2021) genutzt werden.

Das Modell soll in allen 299 Wahlkreisen erprobt werden und danach bei der Bundestagswahl 2021 zum Einsatz gelangen. Hierfür wird das Bürgerkomitee- Humanconnect- DRLV- FRANCHISING zur Multiplikation des Modells verwendet. Bürgerkomitee- Humanconnect- DRLV- Franchising bezeichnet den Einsatz der aus wirtschaftlichem Kontext bekannten Franchise- Kompetenz auf soziale Projekte. Franchisegeber ist die GEMEINNÜTZIGE GESELLSCHAFT DRLV (Deutscher Recht und Lebensschutz Verband), Franchisenehmer können daher lokale Instanzen für Arbeit und Grundsicherung nach dem SGB II, Arbeitsagenturen, Träger der Weiterbildung sowie Direktkandidaten im Bürgerkomitee nach Verlassen von ALG II sein.

Ziel ist, das Modell auf alle Mitbürger und interessierten Direktkandidaten auszudehnen und auf alle Bundesländer mit der Organisationsform „Social Franchising Bürgerkomitee“ zu übertragen.

Das Leitmotiv dieses Konzeptes für die Menschen in dieser Unternehmung, für die Direktkandidaten der direkten Demokratie vor Ort sowie ihre Berater und Begleiter lautet: „ Mache Dich selbst zum ehrenhaften Direktkandidaten! “

„Lasst uns das Direktmandat- Projekt machen – gemeinsam !“

 

Direktkandidat im Bürgerkomitee –
Die Herausforderung

Die im Jahre 2013 begonnene politische Entwicklung hat einschließlich der wirtschaftlichen Entwicklung dazu geführt, dass sich die politische Verdrossenheit der Menschen in Deutschland ausweist.

Unabhängig davon, wie je nach Standpunkt die politische Wertung erfolgt, bleibt ein fortdauernder und besonderer Handlungsbedarf für die Menschen, wobei die Situation von Männern und Frauen, jungen und alten politikverdrossenen Menschen, spezifisch berücksichtigt werden muss.

In der Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Problem der Bürger bedarf es dreierlei:

Des Willens und der Macht durch eine ausreichende politische Mehrheit.

Der erforderlichen finanziellen Ressourcen, die Bund und den Ländern in erforderlichem Umfang verfügbar sind und umgewidmet werden müssen.
Der fachlichen Kompetenz zur konzeptionellen Lösung aller gesellschaftlichen Probleme, die in Deutschland vorhanden sind, und ihrer zukünftig mit den Bürgern operativen Umsetzung.

Von dieser klaren Überlegung ausgehend hat DRLV eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Seither wurde mit wechselnder Besetzung und Gesprächsführung mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, der Arbeitsverwaltung und Politik und unter konsultierendem Einbezug von Direktkandidaten das Konzept Bürgerkomitee- Humanconnect- Netzwerk der freien Direktkandidaten erarbeitet, das auf neue und ambitionierte Weise Frauen und Männern eine Chance bietet, ihr Leben und die Zukunft der direkten Demokratie vor Ort neu zu gestalten. Es kann nun in der hierfür 1984 gegründeten gemeinnützigen „DRLV.e.V “ operativ umgesetzt werden.

Die direkte Demokratie der freien Direktkandidaten neu entwerfen. Wer zur Bewältigung des politischen Problems der Politikverdrossenheit einen innovativen Beitrag leisten will,
muss mehr tun, als lediglich nach geeigneten Aufgaben der Direktkandidaten zu suchen. Viele Studien zeigen, dass sich Menschen bei andauernder Politikverdrossenheit mehr und mehr von den demokratischen Wahlen entfernen. Dies betrifft nicht nur ihre Kenntnisse und Fertigkeiten. Es hat in erster Linie zu tun mit Fremd- und Selbstzuschreibungen, mit Selbstvertrauen und Selbstwert, mit Resignation und Isolation. Es geht daher um mehr, als den bloßen Ausgleich von Angebot und Nachfrage der Bürgerkomitees. Es geht darum, Menschen zu ermuntern und dabei zu unterstützen, die direkte Demokratie mit den Direktkandidaten vor Ort neu zu entwerfen und mit Zuversicht anzugehen.

Hier setzt das Bürgerkomitee Projekt an. Der Begriff lehnt sich an das Wort für Bürger und Komitee an. Worum geht es dabei? Menschen, die bereits längere Zeit auf der Suche nach der direkten Demokratie sind, werden beginnend bei sich selbst und in kleinem Rahmen, wieder etwas in den Bürgerkomitees unternehmen: Sie treten aus der latenten Passivität der Politikverdrossenheit mit ihrem Wissen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Lösungsvorschlägen ihrer Lebenswirklichkeit heraus, indem sie wieder Zutrauen gewinnen, ihre Talente entdecken und mit den Komitees zusammen die direkte Demokratie neu entwerfen.

Dazu müssen Hilfen zur Verfügung gestellt werden und zugleich müssen Selbsthilfepotentiale und kreative Talente in gemeinschaftlichen Aktionen und Projektgruppen erschlossen und unterstützt werden.

Zwei Fragen sind von besonderer Bedeutung: Was macht Politikverdrossenheit in der Gesellschaft mit den Menschen? Und: Was ist zu tun, dass sie aus dieser Lage wieder herausfinden wollen und können?


Der Bürgerkomitee - soziale - Ansatz

Antworten auf die gestellten Fragen ergeben sich für das Konzept Bürgerkomitee aus verschiedenen Perspektiven: So betonen etwa menschliche Erkenntnisse die Notwendigkeit der Revitalisierung der politischen und gesellschaftlichen Ressourcen, um Resignation, Passivität und Isolation der Bürger vor Ort zu durchbrechen.

Entwicklungspsychologische Aspekte betreffen die Prozesse der Identitätsentwicklung in Europa. Sie verweisen auf die Notwendigkeit, Selbstwertverlust und „geformte Hilflosigkeit“ zu überwinden und neue Orientierungen auf aktive Teilhabe zu gewinnen. Soziologische Einsichten beziehen sich auf die Bedeutung des DRLV Bürgerkomitees durch soziale, analoge sowie digitale Netzwerke vor Ort, die Strukturierung der direkten demokratischen Mitsprache Politik, die Stabilisierung neuer Orientierungen und demokratischer Gesellschaftswerte. Bei einem derart komplexen Problem, wie es die momentanen politischen Parteien darstellen, können nur interdisziplinäre Zugangsweisen neu strukturiert werden, um auf diese Art durch mehrperspektivische Sicht und durch die Expertise unterschiedlicher, zukunftsorientierter Fachleute problem angemessene Bewältigungsmodelle zu entwickeln.

Für das Bürgerkomitee- Konzept freie Direktkandidaten wurde ein biopsychosozialer Ansatz gewählt, der die biomedizinische Seite der Problematik betrachtet, die natürlichen Aspekte berücksichtigt und die soziologischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Dimensionen im Blick hat. Politikverdrossenen Menschen kann nur nachhaltig geholfen werden, wenn man ihre soziale Lage, ihre körperliche sowie geistig-psychische, gesundheitliche Verfassung im Zusammenhang der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation einbezieht und berücksichtigt.

Innovativ an diesem Projekt ist deshalb seine ganzheitliche und differenzielle Ausrichtung, die Wirtschaftsfachleute aus der Praxis, Sozialwissenschaftler, Psychologen, Geisteswissenschaftler, Beratungs-Fachleute, Manager und Vertreter der direkten Demokratie zum Konsens auf der Projektplattform des DRLV zusammenbringt.

Revitalisierung – Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg Die Entwicklungspsychologie eines jeden Erwachsenenalters entsteht durch Fremd- und Selbstattributionen und deren kognitiven Einschätzungen und emotionalen Bewertungen. Politikverdrossenheit geht einher mit negativen Fremd- und Selbst Attributionen, die zu einer „verlorenen Identität“ jedes Menschen führen können.

Identitätskonstituierende Fremdzuschreibungen und Selbstzuschreibungen kommen maßgeblich aus fünf vitalen Bereichen. Es kann mit hoher Plausibilität unterstellt werden, dass Politik- und Gesellschaftverdrossenheit, insbesondere die lange andauernde, für jede der fünf Identitätssäulen ein hohes gesellschaftliches Risiko darstellt:

➔ Leiblichkeit: Mein individueller Leib, meine körperlich- geistige Verfassung (Gesundheit, Vitalität, Wohlbefinden). Bei vielen Menschen ist das Wohlbefinden meistens sehr beeinträchtigt, was immer mehr Gesellschafts- und Gesundheitsrisiken birgt.

➔ Sozial-, Analog- und Digital- Netzwerk: Diese äußerst wichtige Säule bezieht sich auf den sozialen Kontext (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen). Sie wird durch die Gesellschaft und auch politische Verdrossenheit belastet.

➔ Arbeit, Leistung und Freizeit: Bezieht sich auf den erlernten Beruf, Berufserfahrung, Berufs- und Arbeitszufriedenheit, auf die Work-Life- Balance, die Grundeinstellungen und Verwirklichungsmöglichkeiten in den genannten Bereichen. Hier können die Menschen sich verwirklichen – oder auch nicht, wie in der Gesellschaft es jedoch für jeden Menschen sein sollte.
➔ Materielle Sicherheiten: Hierunter werden neben dem persönlichen, materiellen Besitz (Finanzen, Sachwerte, Güter) auch ökologische Bezüge, wie zum Beispiel: Wohnung, Unterkunft, Heimat verstanden. Diese Säule ist bei vielen Menschen sehr beeinträchtigt.

➔ Werte: Diese Säule bezieht sich auf die persönlichen Werte und Normen sowie deren Einbettung in kulturelle, weltanschauliche und/ oder Glaubensüberzeugungen bzw. sinnkonstituierende Systeme, in Wertegemeinschaften, denen wir Europäer zugehören, welchen man uns jedoch auch zuordnet.

Lebenswert ist in unserer Gesellschaft ein sehr hoher Wert, von dessen Teilhabe jedoch bis zu 40% der Menschen weltweit ausgeschlossen sind. Weitere entscheidende Impulse, nicht nur für eine Neubewertung der Folgen von Zuwanderung und Asylsuchenden, sondern auch für die Entwicklung neuer Bürgerkomitee- Konzepte, verdanken wir in den letzten Jahren gewonnenen geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen der Motivations- und Stressforschung sowie der ressourcenorientierten Gesellschaftsforschung. Daraus lassen sich nach Prof. Dr. Gerald Hüther folgende Schlussfolgerungen ableiten:

Das menschliche Gehirn passt seine Arbeitsweise, seine innere Organisation und damit auch seine Struktur an die Art und Weise an, wie und wofür es genutzt werden wird (nutzungsabhängige Plastizität). Ist jemand über einen längeren Zeitraum alleine oder lange ohne sinnvolle Beschäftigung, so optimiert und strukturiert sich sein Hirn auf diese Situation hin. Die hierbei heraus geformten neuronalen Muster sind dann immer besser für ein Leben im Alleingang, ohne den wahren Sinn und Zweck der Gemeinschaft zu erkennen, jedoch immer schlechter für ein Leben in der Öffentlichkeit und Gesellschaft geeignet.

Vor allem für die Menschen ist das Alleinsein eine massive Bedrohung des eigenen Selbstbildes und ihrer Identität. Solch eine Bedrohung zählt zu den stärksten Stressoren, die Menschen überhaupt erleben können. Dauerhaftes Alleinsein geht mit einer lang anhaltenden, unkontrollierbaren Stressreaktion, mit Ohnmachtsgefühlen und mit Hilflosigkeit einher.

Unter diesen Bedingungen kommt es im menschlichen Gehirn zur Aktivierung archaischer Notfallreaktionen, zu einer Verschiebung der Balance zwischen dem synaptischen und parasynaptischen System (Folge: z. B. Depressive Erkrankungen) sowie einer chronischen Aktivierung der neuroendokrinen Stressreaktion mit vermehrter Cortisolausschüttung (Folge: Unterdrückung des Immunsystems, der Testosteronproduktion, allgemeine Destabilisierung körperlicher und zentralnervöser Regelkreise).

Wenn es den Menschen dennoch gelingt, nicht an den Folgen ihres Alleinseins zu erkranken, so vor allem deshalb, weil sie lernen, ihre Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung zu unterdrücken.

Dabei sind sie gezwungen, Haltungen und innere Einstellungen zu entwickeln, die zwar ihr Überleben als Mensch sichern, für ihre Motivation in ein gesellschaftliches Leben jedoch enorm hinderlich sind.

Diese Haltungen und Einstellungen sind im Frontalhirn als gekoppelte kognitiv-emotionale Netzwerke verankert. Sie sind weder mit den üblichen kognitiven Strategien der Aufklärung, Belehrung und Beratung, noch mit emotionalen Strategien der Zuwendung und Wertschätzung, Belohnung oder Bestrafung veränderbar.

Diese Haltungen und Einstellungen sind das Resultat ihrer eigenen Erfahrungen und lassen sich demzufolge nur verändern, wenn es gelingt, die Menschen vor Ort in die Bürgerkomitees einzuladen, zu ermutigen oder zu inspirieren, eine neue Erfahrung zu machen, die dann ihrerseits zur Grundlage für die Herausbildung einer anderen, neuen, inneren Haltung der politischen Gesellschaft wird.

Wer einem Menschen helfen will, eine neue Erfahrung zu machen und auf diesem Weg seine bisherigen Einstellungen und Haltungen zu verändern, muss sein Vertrauen gewinnen. Oft scheitern selbst Freunde, die Familie, Therapeuten und Berater an dieser Aufgabe. Es ist davon auszugehen, dass die Menschen am besten von Personen erreicht, ermutigt, eingeladen und inspiriert werden können, die selbst in dieser unvollendeten, gesellschaftlichen Lage gewesen waren und wissen „ was Sache ist “.

Ihre Motivation, sich einzubringen und neue gesellschaftliche Erfahrungen zu machen, lässt sich mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit in den örtlichen Bürgerkomitees wieder erwecken, indem man ein Betätigungsfeld anbietet, das ihren Talenten, ihren geheimen Wünschen und besonderen Interessen, Kompetenzen und Fertigkeiten entspricht. Dabei sind Eignungspotenziale und Talente zu entdecken, Kreativität freizusetzen und zu fördern, Erfahrungsschätze an Wissen und Können zu bergen, die nicht auf Anhieb aus der Biografie jedes einzelnen Menschen herauszulesen sind. Auf diese Weise wird nicht nur die „Passung“ für bestehende Direktkandidatenprofile feststellbar, sondern auch das Potenzial an Engagement, Eigeninitiative und Findigkeit für das Entwickeln neuer Möglichkeiten, eines jeden Direktkandidaten der Bürgerkomitees des DRLV e.V.

Geleitet von diesen zukünftigen Erkenntnissen strukturieren wir einen Prozess, in dem Bürgerkomitee-Mitmenschen im Austausch mit Fachexperten sich selbst neu erfahren, ihre persönlichen Stärken entdecken (Talent- und Eignungsdiagnose) und individuelle Integrationsstrategien für sich erschließen.

Das Bürgerkomitee als Ort der Ko- Kreativität und des wechselseitigen Lernens „ist ein vielstimmiger Austausch von unterschiedlichen Menschen über komplexe, direkte, demokratische Wirklichkeit, die im Konsens betrachtet wird, um sie gemeinsam erfolgreich zu gestalten. Er führt vielfältige Dialoge zusammen und nutzt die Ideen und die Expertenschaft aller zukünftigen Beteiligten, um Bisheriges zu überschreiten und Neues zu ermöglichen. Das Bürgerkomitee ist damit als solches ein fundamental kokreativer Prozess.“

Rechtsanwalt Helmut Krause umriss für das Konzept Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten die Architektur des Direktkandidaten als „Joint Venture von Ko- Kreativität und wechselseitigem Lernen“.

Es genügt nicht nur die deutsche Sprache in Monologen oder Dialogen, sondern in einem Sprechen und Kommunizieren nach vielen Seiten, bei dem die Beiträge, die Inputs, von Vielen optimal genutzt werden können und Überschreitungen zu Neuem entstehen – das heißt Bürgerdialog: Es ist dadurch eine weitaus schöpferische Synergie.

Jeder Konsens führende Beitrag ist wichtig, jeder Mensch im Bürgerkomitee bringt sein Wissen, Können und Wollen ein und wird so zu einer wichtigen Ressource für die anderen, unterstützt die anderen und weiß sich dadurch im Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten von ihnen unterstützt.

Der „politische Einzelkämpfer“ hat in der Regel geringere Chancen, als kooperierende Bürgerkomitee-Gemeinschaften, Netzwerke in denen sich die Mitglieder wechselseitig unterstützen, Kenntnisse austauschen und voneinander lernen. Durch Bürgerkomitee- Gemeinschaften wird sich eine Gruppe und jeder einzelne Direktkandidat in ihr „zum Direktkandidaten machen“, um seine politische, gesellschaftliche Selbstwirksamkeit zu stärken und gemeinschaftliche und persönliche Ziele in der neuen menschlichen Ära zu erreichen.

 

Der Evolutions- Hintergrund

Das Bürgerkomitee- Gemeinschaft- Modell geht von der evolutionsbiologischen Tatsache aus, dass Menschen Gruppenwesen sind und über viele Generationen der Menschheitsentwicklung in „Bündnissen“, d.h. in Gruppenkontexten gelebt, überlebt, kooperativ gearbeitet, ständig Altes überschritten, Neues geschaffen und kulturelle Entwicklungen vorangetrieben haben.

Dabei ist das gemeinsame Denken und Sprechen in diesen Gruppen aus willensstarken Menschen entstanden.

Vor diesem evolutionären Hintergrund wird auch im Sinne moderner, wissenschaftlicher Lerntheorien deutlich, dass „Kollektives Wissen“ durch eine Synchronisation von mentalen Aktivitäten in Bürgerkomitee- Gruppen, gefördert durch wechselseitige Anregung und empathische Unterstützung, besondere Leistungen ermöglicht.

Die Bürgerkomitee- Gruppen bieten die Möglichkeit, durch dichte Kommunikation und wechselseitige Unterstützung Bisheriges zu überschreiten, politisch- wirtschaftliche Innovationen zu entwickeln und nachhaltig in direktdemokratischen Wahlen ortsgebunden umzusetzen. Es kommen hier Faktoren zum Tragen, die in effektiven Selbsthilfegruppen die Selbstwirksamkeit ihrer Bürger und asylsuchenden Mitmenschen fördern.
In Bürgerkomitee- Gruppen werden deshalb auch Methodiken aus dem Selbsthilfebereich eingesetzt, etwa die vom DRLV formulierten Arbeitsregeln für „Wissen schöpft Freiheit“ und „Wissen mit Allen teilen“.

Die Bürgerkomitee- Gruppeninteraktionen zentrieren zunächst auf das, was hier und heute zwischen den Mitwirkenden tatsächlich vorgeht. Es geht um „direkte Kommunikation“ – auf jede Äußerung soll unmittelbar und offen reagiert werden, unter Verdeutlichung der emotionalen Beteiligung der Bürgerkomitee- Konsens erreicht werden. Die Kommunikation soll konkrete, anstehende Probleme lösungsorientiert und ressourcenbewusst vorantreiben. Sie ermutigt zur konstruktiven Einmischung, fördert Interesse, Engagement und Faszination, bestärkt Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit und zugleich Vertrauen zum Anderen und Loyalität zum Bürgerkomitee- Projektmanagement.
Grundregeln des wechselseitigen
Lernens und Helfens

Folgende Grundregeln für wechselseitiges Lernen und Helfen werden in den Bürgerkomitee- Gruppen vermittelt:

Wir Partner im Bürgerkomitee entwickeln eine wechselseitige Wertschätzung.

Wir nehmen einander ernst, wertschätzen uns in unserer Verschiedenheit und vermeiden abwertende Haltungen, um unsere unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, unsere unterschiedliche Expertise optimal nutzen zu können.

Wir verpflichten uns zu Regelmäßigkeit und Beständigkeit in der konsequenten Zusammenarbeit und zum Teilen von Wissensressourcen.

Wir respektieren wechselseitige Grenzen, ermutigen uns gleichzeitig aber zu Grenzerweiterungen, umunsere gemeinsame Kreativität der deutschlandweiten Bürgerkomitees zu entwickeln.

Wir geben und erhalten, sind dabei ausgeglichen.

Wir entwickeln Mut, Schwierigkeiten anzusprechen und gemeinsam nach ihren Lösungen zu suchen – dabei helfen die Mehrperspektivität und die Ressourcenvielfalt des Bürgerkomitees.

Wir entwickeln Bereitschaft zu persönlicher Offenheit und vermeiden Verschlossenheit.

Wir bilden die Fähigkeit und Bereitschaft zu Kooperation, Loyalität und zum Entwickeln unkonventioneller Lösungen heraus.

Wir fragen systematisch nach den „Ursachen hinter den Ursachen“ und „nach den Folgen auf die Folgen“ – um Langzeit- und Nachhaltigkeitsperspektiven zu gewinnen.

➔ Wir besorgen uns Hilfe von Anderen, wenn wir alleine nicht weiter oder miteinander zurechtkommen.

Diese letzte Regel öffnet die Möglichkeit, „Netzwerke wechselseitiger Hilfe“ zu bilden und „informelle Experten“ zu Rate zu ziehen, aber auch „formelle Experten “ mit Spezialkompetenzen in der Bürgerkomitee- Gruppe zu nutzen. Im Rahmen des Bürgerkomitee- Social- Franchising sind wir in der Lage, diese Unterstützungen nachhaltig in 299 Wahlkreisen zu realisieren.

Bürgerkomitee vorbereitende Aktivitäten

Die Ergebnisse aus dem Bürgerkomiteeradar, die Analyse der lokalen Wirtschaftsstruktur und weiterer Direktkandidaten- Beschäftigungsfelder, wie haushaltsnahe Dienstleistungen eines jeden einzelnen Bürgerkomitee- Landkreises, werden in Bürgerkomitee- Familien als Mitmenschen für Bürgerkomitee- Direktkandidaten in dem DRLV- NETZWERK zusammengefasst.

Dabei werden auch Felder entdeckt, die von vorhandenen Bürgerkomitee- Familien noch nicht abgedeckt sind und Raum für Innovation der „Bürgerkomitee- Gründung“ bieten.

Die individuell erfolgte Talent- und Eignungsdiagnostik der angehenden Direktkandidaten der örtlichen Bürgerkomitees wird in einem analogen und digitalen Prozess mit den Daten der Analyse der lokalen Bürgerkomitee Struktur quantitativ zu den Chancen der einzelnen Bürgerkomitee- Familien zusammengefasst.

Diese Fakten und Zahlen aus dem Bürgerkomiteeradar (Standort- Analyse) und der Talent- und Eignungsdiagnostik sind die Arbeitsdaten und die Arbeitsbasis für die Bürgerkomitee- Gruppen.

Der Bürgerkomitee - Treff

Die Bürgerkomitee- Gruppen finden lokal in Form von wöchentlichen Workshops in euren Kreativwerkstätten statt. Teilnehmer einer Bürgerkomitee- Gruppe in diesem Projekt sind beratende Experten und die Aspiranten für die Direktkandidtatenkarriere:

Alle Mitwirkenden werden auf freiwilliger Basis die Workshops aufsuchen und als angehende freie Direktkandidaten der Bürgerkomitees gewissenhaft mitwirken.

Unternehmer und Manager aus der lokalen Wirtschaft als beratende Experten für aktuelle Beschäftigungsmöglichkeiten, wirtschaftliche und unternehmerische Fragen.

Bürgerkomitee - TRAINER: ehrenamtliche Direktkandidaten des DRLV, die nun als Bürgerkomitee-Direktkandidaten der jeweiligen Kommune rekrutieren und begleiten (Direktkandidaten helfen Direktkandidaten)

Supervisoren/ Coaches in Moderatorfunktion als Kommunikations- und psychologische Beratungsexperten.

Kreativitätstrainer (z. B. Kunsttherapeuten oder örtliche und überregionale Künstler) als beratende Kreativitäts- und Motivierungsexperten.

Die Leitung hat ein Moderator (z. B. der DRLV Bürgerkomitee- Coach/ Supervisor), der auch für die ständige Einrichtung der Bürgerkomitee- Gruppen auf kommunaler Ebene zur Verfügung steht.

Das Ziel dieses Workshops ist für die angehenden Bürgerkomitee- Direktkandidaten: Wege kreativen und innovativen Denkens und Gefühle der Selbstsicherheit, Zuversicht und des Vertrauens zu entwickeln – Vertrauen zu den Experten- Beratern und zu den Experten- Kollegen, zu den Mentoren in der Bürgerkomitee- Gruppe und zu sich selbst.

Kreative Techniken und Anregungen für Produkte und Dienstleistungen als Direktkandidat werden zur Verfügung gestellt und es wird ein Raum geschaffen, in dem sie ihre Ideen konsensorientiert besprechen werden, um Bestätigung zu finden oder Impulse für Verbesserungen zu erhalten. Dabei steht die DIREKTKANDIDAT- TALENTDIAGNOSTIK im Mittelpunkt, die den aktuellen Erfahrungs-, Kenntnis- und Leistungsstand des Direktkandidaten und sein derzeitiges Interesse wiedergibt.

In jeder Bürgerkomitee- Gruppe ist besonders wichtig, Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit, Innovations- und Kooperationsbereitschaft herzustellen, denn wo diese Qualitäten beschädigt sind, können sich Kreativität und verlässliche Zusammenarbeit nicht entfalten und die Neugierde auf ein unternehmerisches Tun ist blockiert.

Angehende Direktkandidaten haben häufig starke Belastungen und Frustrationen hinter sich, wurden oft auch stigmatisiert, woraus Selbststigmatisierung, „erlernte Hilflosigkeit“ mit einem resignativen Lebensstil und „innere Kündigung“ der Gesellschaft erwachsen können; also für eine Reintegration recht dysfunktionale Ausgangslage, wie sie von Prof. Hüther beschrieben wurde.

Wo sich möglicherweise Mechanismen der Entwertung/ Selbstentwertung eingeschliffen haben, müssen Hilfen bereitgestellt werden (Beratung, Training, Co-Counseling, Selbsthilfegruppen), um sie aufzulösen und um wieder eine Chance erkennbar werden zu lassen, den Status der nicht verstandenen Menschen zu überwinden und wieder zu einer gesundheitsbewussten, körperlich, seelisch und geistig „aktiven Lebensführung“ zu finden.
Gesundheit in einer ganzheitlichen Perspektive ist daher ein zentrales Thema für den DRLV BÜRGERKOMITEE DACHVERBAND.

In den Bürgerkomitee- Gruppen sollen die Mitmenschen in Kreativitätspotenziale der Kunst für soziale Prozesse sichtbar & nutzbar gemacht werden. Menschen denken nicht nur in Begriffen. Ihre Phantasiearbeit nutzt auch das Denken in Bildern und Szenen. Phantasie hilft, verfestigte Situationen aufzulösen. Daher soll dieses Moment phantasievoller Gestaltungskraft durch Bilder Erkenntnisse vermitteln. Visionen für einen gesellschaftlichen Lebensweg und Arbeitschancen können bildhaft konkret gemacht werden.

Auf diese Weise sollen Strategien, Konzepte und Prozesse künstlerischer Kompetenzbildung auch von Akteuren sozialer Prozesse in den Kreativierungtreffen des Bürgerkomitees genutzt werden.

Grundsätzlich können zwei Wege der Hilfeleistung eingeschlagen und kombiniert werden:

Aktivierung durch Bürgerkomitee- Selbsthilfestrategien

Aktivierung durch Bürgerkomitee- Expertenstrategien In den Kreativierungsteffen mit KreativitätstrainerInnen (z. B. Künstlern und Kunsttherapeuten) wird ganzheitlich und differenziell auf die eigene Lebenssituation geschaut, um möglichst den „neuen Anlauf“ wieder in einer guten politischen Gesellschaftsform zu bekommen, mit einem grundsätzlichen Neuanfang für alles zu verbinden, was in der Lebensführung verbessert werden könnte, wie etwa die Pflege des sozialen Umfelds (Familie, KollegInnen, Freundschaften, Partnerschaften), die Entwicklung eines „gesundheitsbewussten und bewegungsaktiven Lebensstils“, d. h. die Beachtung körperlicher Fitness, Entspannungsfähigkeit, Ernährung.

Bei diesen, für eine erfolgreiche Direktkandidatenkarriere wichtigen Grundvoraussetzungen, auf die im ganzheitlichen Ansatz dieses Projektes genauso fokussiert wird, wie auf die Direktkandidatenfindung, soll die Informationsvermittlung durch die beratenden DRLV- Experten und die Innovations- und Empathiefähigkeit der Kreativitätsspezialisten (Engagement, Begeisterungsfähigkeit, pädagogisches Geschick, Kreativität) unterstützend wirken.

„denn das Leben des Menschen könnte ein Kunstwerk sein“ (Foucault)

„man muss beginnen, Bildhauer der eigenen Existenz zu sein“ (Epiktet)

Um das zu realisieren, sollen die Ergebnisse der Bürgerkomitees einbezogen werden. Die kreativen Potenziale des DRLV, seine Souveränität sollen aktiviert werden: Kreativitätstechniken müssen emotional unterfangen werden, um Energetisierung zu fördern und die angehenden Direktkandidaten in ihrer Motivation zu erreichen, ihre „volitionale Entschlusskraft“ und „Selbstwirksamkeit“ bestärken, denn Wille und Wollen kommt in dem gesamten Prozess eine eminente Bedeutung zu.

Auch wenn unser Wille nicht in allen Bereichen völlig frei ist, er war und ist immer so frei, dass wir Menschen uns für die persönliche Lebenssicherung einsetzen und an den gesellschaftlichen, politischen und Kulturprozessen zukünftig begeistert mitwirken können. Resignation und Demotivation schwächt die menschliche Willenskraft. Dem gilt es entgegenzuwirken und das menschliche Willenspotenzial wieder aufzubauen.

Der DRLV fokussiert auf die personalen Entwicklungsprozesse und zielt auf den schöpferischen Menschen. Aus einer zukunftsorientierten, auf Positives gerichteten, neuen, politisch- gesellschaftlichen Grundhaltung, wie sie in folgenden Leitgedanken zum Ausdruck kommt, bildet er den Rahmen für ein „einig, echt, freies Deutschland“:

„Ich mache mich selbst zum Direktkandidaten VISION 2021 Projekt.“

„Ich will es und ich kann es“!

„Ich will die Zukunft mit euch im Bürgerkomitee zusammen meistern!“

„Ich bin ein Direktkandidat und gehe aus der Isolation!“

Dabei wird mit politisch- medialen Blockierungen und Rückschlägen zu rechnen sein, mit mangelnder Motivation, Entschlusskraft und Ausdauer, mit beschädigtem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die eigene Zukunft. So sind Durststrecken bis zur Rückmeldung, eines wenn auch kleinen Erfolges, zu überstehen.

Zuversicht und Hoffnung als Kapital, dass euer persönliches Bürgerkomitee- Gruppen- Unternehmen gelingt, sind immer wieder zu stützen. Dazu ist eine Begleitung in den Bürgerkomitees durch die DRLV / vereinten Direktkandidaten- Trainer und durch verschiedene Experten erforderlich.

Tools des integrativen Kreativitätstrainings

Die DRLV Bürgerkomitee- Trainer und - Betreuer können auf erprobte Kreativitätstechniken zurückgreifen, die in Bürgerkomitees eingesetzt werden.

Dabei vollzieht sich in den Bürgerkomitee- Gruppen selbst ein generativer Prozess, in dem nützliche Strategien und Tools entdeckt, erprobt und erfunden werden. Dieser Output wird durch das DRLV Bürgerkomitee- Netzwerk ausgewertet.

Zum Einsatz kommen unter anderem folgende Tools des integrativen Kreativitätstrainings, wie sie an der „DRLV- Akademie für Gesundheit und Kreativitätsförderung“ entwickelt wurden.

Mit Texten, Farben, Formen, Collagen, Materialien werden relevante Themen kreativ gestaltet:

Netzwerkdiagramme
Menschen stehen in sozialen Netzwerken. Deshalb dient das Netzwerk durch Aufzeichnen der Freunde, Familie, noch ansprechbare Kollegen als Ressource, die aktiviert werden kann.

Lebenspanorama/ Karrierepanorama/ Arbeitspanorama
Arbeitserfahrungen bis zur Arbeitslosigkeit werden aufgezeichnet: Die guten und schlechten Brüche in der Arbeitsbiografie, aber auch die Erfolge und Leistungen werden so sichtbar, bearbeitet und in der Ideenbörse ausgewertet und genutzt. So werden Probleme erkennbar, die überwunden werden müssen und können Entwicklungsaufgaben identifiziert werden, die bewusst angegangen werden können.

Lebenslage- Status
Die heutige Lebenssituation mit ihren Problemen, Ressourcen, Potenzialen wird in Collagen dargestellt, so dass sie in der Bürgerkomitee- Gruppe ausgewertet, diskutiert und zielführend genutzt werden kann.

 

Zielkartierung

Das Identifizieren von Lebens-, Berufs- und Arbeitszielen ist für Menschen von großer Wichtigkeit, denn nur so ist eine zukunftsbewusste Lebens- und Arbeitsplanung möglich. Die Methode der Direktkandidatenkartierung macht es möglich, sich über Ziele der Bürgerkomitees klar zu werden, sie zu ordnen, Realisierungsmöglichkeiten abzuschätzen, zu planen und anzugehen.

Die Teilnahme am Bürgerkomitee ist als eine ganzheitliche und differenzielle, politisch- gesellschaftliche Bildungsinvestition zu sehen, die kollektives, emotionales und soziales Lernen verbindet. Die Bürger haben als Teilnehmer in einem kreativen, interdisziplinären, ja transdisziplinären Kommunikationsprozess mit Mitwirkenden aus Kunst, Wirtschaft und Psychologie gelernt, flexibilisiertes Denken, Phantasie, Kreativtechniken und den vorbehaltlosen Erfahrungsaustausch zu nutzen, um Problemlösungen und Innovationsideen zu entwickeln und für die persönlichen „Entwicklungsaufgaben“ und die der Direktkandidatur- Weiterentwicklung einzusetzen.

Als Ergebnis der Teilnahme der angehenden Direktkandidaten an den Bürgerkomitee- Gruppen wird eine individuelle Beratungssituation für die Bundestagswahl angeboten, um darauf aufbauend die direkte Demokratie zu entwickeln.

Weiterhin sollen nützliche Ergebnisse des Bürgerkomitees in einer „Bürgerkomitee- Ideenbörse“ für die weitere Verwertung durch andere Teilnehmer dokumentiert und zugänglich gemacht werden.

Direktkandidaten - Talente aufspüren

Das ernsthafte Bemühen und die Motivation des jeweiligen Direktkandidaten der Bürgerkomitee- Gruppen für den Deutschen Bundestag ist die notwendige individuelle Voraussetzung aller Fördermaßnahmen und weiteren Unterstützungsleistungen.

Mit Erfüllung dieser Eingangsvoraussetzung wird jedem einzelnen Menschen zunächst ein Berufsprofiling abgefragt zum Erfassen seiner Talente bzw. Begabungen, seiner Fähigkeiten, Eigenschaften und seiner praktischen Fertigkeiten und Interessen sowie seiner Berufs- und Lebenserfahrung. Dieses „Assessment“ – eine Methodik, die man schon lange im Bereich des Managements zum Erfassen von Fähigkeiten, Leistungs- und Entwicklungsmöglichkeiten einsetzt, erlaubt es dem freien Direktkandidaten und der örtlichen Bürgerkomitee- Gruppe, die offenen Potenziale, aber auch die verborgenen Entwicklungschancen zu entdecken und auf diese Weise vielversprechende Maßnahmen zu definieren.

Die freien Direktkandidaten der Bürgerkomitee- Gruppen sollen ihr Talent und all ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen und Kenntnisse öffentlich darstellen, so dass alle Bürger und Mitglieder des DRLV Bürgerkomitee- Verbandes die Auswahl in freien Wahlen beobachten und mitgestalten können. Die erwerbstätigen Direktkandidaten im beruflichen Alltag nutzbar machen und zwar weitestgehend unabhängig von der bisherigen Berufsbiografie und der aktuellen beruflichen Situation.

Es ist Aufgabe des Projekts, Talente der Teilnehmer aufzuspüren und für diese selbst, wie für die beteiligten Fachleute, sichtbar zu machen, um eine Zuordnung individueller Ressourcen zu bestpassenden, beruflichen Aufgaben zu ermöglichen. Die Bestimmung des Talents erfolgt über direkte Demokratie Verfahren der Interessens- und Eignungsdiagnostik.

Welchen Nutzen stiftet die
Bürgerkomitee-Talent- und Eignungsdiagnostik?

Erst die Kenntnis individueller Stärken erlaubt eine individuelle Förderung. Durch detaillierte Direktkandidaten- Personenprofile wird der talentbasierte Abgleich von politischen Stellenanforderungen und individuellen Voraussetzungen ermöglicht.

Die Berücksichtigung von Interessen einer Direktkandidaten- Person stellt Zufriedenheit und geringe Fluktuation in den 67 Teilbereichen des Bürgerkomitee Dachverband sicher.

Die Fokussierung auf psychologische Merkmale in der Berufswahl des Direktkandidaten geht entscheidend über jene Ansätze hinaus, die sich ausschließlich auf die Berufsbiografie einer Person beziehen. Dadurch werden zusätzliche Beschäftigungsoptionen aufgezeigt und die Wahrscheinlichkeit auf ein erfolgreiches Direktmandat für den Wahlkreis vor Ort erhöht.

Der Fokus auf das Talent eines Direktkandidaten aggregiert das komplexe Stärkenprofil zu konkreten Tätigkeiten. Damit kann das Potenzial einer Person unmittelbar für die örtlichen Wahlkreise oder Landtagswahlen sowie Kommunalwahlen berücksichtigt werden.

Durch die Entwicklung der statistischen Algorithmen und die Implementierung in eine flexible DRLV- Software- Lösung stehen die Ergebnisse unmittelbar nach der Testdurchführung zur Verfügung.

Das Aufdecken individueller Kompetenzen stärkt das Zutrauen der Bürgerkomitee- Mitwirkenden in die eigene Leistungsfähigkeit.

Die Methodik der Talent- und Eignungsdiagnose

Der “DRLV – freie Direktkandidaten Bürgerkomitee Humanconnect Netzwerk Verband” stellt Diagnose- und Assessmentverfahren für die Ermittlung individueller Kompetenzen, Potenziale, Eigenschaften und Interessen zur Verfügung. Projektpartner für die Entwicklung, Anpassung und Bereitstellung der Finanz und wirtschafts- psychologischen Diagnoseverfahren ist Prof. Dr. Franz Hörmann (Wirtschaftsuniversität, Wien).

Erfahrungen aus der wirtschaftlichen Praxis werden mit wissenschaftlichen Methoden des beruflichen Matchings gepaart und das Direktkandidaten- Profiling entwickelt.
Das Direktkandidaten- Profiling ist die methodische Basis der individuellen Talent- Diagnostik des vorliegenden Projekts.

„Direktkandidaten- Profiling bezeichnet den Einsatz von personalpsychologischen und statistischen Methoden zur Optimierung des Direktmandats für Menschen in beruflichen Direktkandidaten- Orientierungsprozessen.

Basis bildet die Erfassung personenbezogener (berufsrelevanter) Merkmale und deren Abgleich mit Anforderungen und Voraussetzungen verschiedener Ämter im deutschen Land- und Bundestag sowie den örtlichen Kommunen.

Mit den Verfahren des Direktkandidaten- Profilings wird durch individuelle Testung ein persönliches Stärkenprofil ermittelt. Dabei werden vier große Bereiche unterschieden: Persönlichkeit, kognitive Fähigkeiten, Wissen und Interessen, wobei bei der Persönlichkeit auch Motivation und Volitionsverhalten erfasst werden.

Dieses Stärkenprofil wird über ein Matching mit den Anforderungen einer Vielzahl beruflicher Tätigkeiten abgeglichen. Das Talent einer Person ergibt sich aus einer Kongruenz zwischen dem Anforderungsprofil einer Tätigkeit und ihrem individuellen Stärkenprofil.

Das Matching von Personen- und Berufsdaten erfolgt über einen komplexen Algorithmus, der Persönlichkeitsmerkmale, Fähigkeiten, Wissen und Interessen einer Person mit den Anforderungen einer Berufung abgleicht. Dabei werden zwei unterschiedliche Herangehensweisen kombiniert:
Zum einen ein vertikaler Vergleich, der je erfasster Dimension eine Über- bzw. Unterforderung bestimmt, die jeweils spezifisch gewichtet wird. Zum anderen ein horizontaler Vergleich, der die Stärken einer Person, ungeachtet des absoluten Niveaus, mit dem Anforderungsprofil der Tätigkeit vergleicht. Die Passung wird über gewichtete, nicht lineare Differenzen sowie über Rangkorrelationen ermittelt.

Die Gewichte und Parameter des mathematischen Algorithmus wurden empirisch bestimmt, wobei der Algorithmus derart modelliert wurde, dass er den menschlichen Entscheidungsprozess (welche Berufung hat ein Bürgerkomitee Menschen?) optimal abbildet. Die Gesamtspannung eines jeden einzelnen Menschen wird über das Bürgerkomiteeradar optisch mit den persönlichen Interessen kombiniert und dem Befriedigungspotenzial einer Position gegenüber gestellt.

Für das vorliegende Projekt der freien Direktkandidaten des Bürgerkomitee- Netzwerk- Humanconnect des DRLV e.V. ist von besonderer Bedeutung, dass es sich bei dem Profiling um ein lebendes Control- Resources- Management- System handelt, in welches auch neue Berufungen/ Tätigkeiten mit ihrem individuellen beruflichen Anforderungsprofil jederzeit nachgepflegt werden können. So ist es auch möglich, spezifischen Projektbedarfen flexibel zu begegnen und auch lokale Besonderheiten zu berücksichtigen. Hervorzuheben ist      ferner, dass innerhalb des Systems auch die Suchrichtung umgekehrt werden kann, so dass bei Vorliegen spezifischer Vakanzen aus dem Pool aller diagnostizierten Personen schnell eine Shortlist der bestpassendsten Bürgerkomitee- Direktkandidaten erstellt werden kann.

Während das Direktkandidaten- bzw. Bürgerkomiteeradar Arbeitsmittel für die an der Verbindung und Beratung beteiligten Experten ist, erhalten die Bürgerkomitee- Teilnehmer einen detaillierten Bericht zur beruflichen Orientierung des Direktkandidaten, in dem auf spezifische Stärken und Interessen eingegangen wird. Dieser Bericht dient der individuellen Beratung aller Bürgerkomitees, wie auch dem konkreten Auffinden alternativer Direktkandidatenoptionen.

Die Bürgerkomitee- Forschungsergebnisse dokumentieren den Anwendungsnutzen des Direktkandidaten- Profilings bei der Beratung der Bürgerkomitees. So kann festgestellt werden, dass alle eingesetzten Instrumente einen signifikanten Beitrag zur Vorhersage der direkten Demokratie leisten.

Direktkandidaten, Durchführung der Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten- Eignungsdiagnose


Die Direktkandidaten- Bürgerkomitee-Talent- und Direktkandidaten-Eignungsdiagnose wird in einem dreistufigen Prozess durchgeführt.

Erste Stufe

Zunächst registrieren sich interessierte Personen für den Prozess und bearbeiten einen projektbezogenen Direktkandidatenfragebogen. Dieser kann zur Selbstregistrierung genutzt werden, so dass der gesamte Vorgang der erstmaligen Erhebung persönlichkeitsbezogener Daten zu den Bürgerkomitee- und Direktkandidaten- Teilnehmern verlagert werden kann.

Zweite Stufe

Anschließend durchlaufen die Teilnehmer ein Kurz-Profiling, das im Internet bearbeitet werden kann, z.B. am eigenen PC.

Dritte Stufe

In Frage kommende Kandidaten werden abschließend zum Direktkandidaten- Profiling eingeladen, das auf eine mehrstündige Dauer angelegt ist und in einer geschützten Umgebung bearbeitet wird.

Bei der Frage, für welche Berufung oder für welche Bürgerkomitee- Stelle eine Person am besten geeignet ist, stößt herkömmliche Eignungsdiagnostik an eine Grenze, die den Einsatz von Verwendungsdiagnostik in Kombination mit Bürgerkomitee- Matching erforderlich macht. Eine breit angelegte Potenzialanalyse ermöglicht die Erstellung individueller Eignungsprofile, die im Rahmen eines Bürgerkomitee- Matching-Prozesses mit den in einer Datenbank hinterlegten Direktkandidatenprofilen abgeglichen werden kann.

Hierdurch wird die Bürgerkomiteelogik im Bürgerkomitee umgekehrt: Für die individuelle Platzierung ist nicht mehr entscheidend, was ein Mensch formal gelernt oder in der bisherigen Berufsbiografie ausgeübt hat, sondern was die Person kann, will und wofür sie sich interessiert und im Bürgerkomitee vor Ort berufen fühlt.

Im Zentrum der Betrachtung steht, je nach Einsatzzweck, die menschen- oder die bürgerkomiteerelevante Tätigkeit. Auf Menschenebene werden alle bürgerkomiteerelevanten Themen in der Rangfolge der Eignung angezeigt, wodurch eine passgenaue Zuordnung in den Bürgerkomitee- Wahlkreisen gewährleistet wird.

Da neben den Fähigkeiten auch die Interessen der Bürgerkomitee- Mitmenschen berücksichtigt werden, kann zudem Einfluss auf das Befriedigungspotenzial und somit auf den Verbleib in der neuen Tätigkeit genommen werden. Die Teilnehmer in den örtlichen Bürgerkomitees erhalten ein persönliches Feedback. Die Tätigkeitsebene wird dann relevant, wenn eine Vielzahl von Bürgerkomitee- Themen mit identischen Anforderungen zu besetzen sind. Hier ist es erforderlich, geeignete Bürgerkomitee- Direktkandidaten schnell zu identifizieren. Dazu kann auf den Bürgerkomitee- Talentpool zugegriffen und ein Direktkandidaten- Matching auf eine bestimmte Bürgerkomitee- Tätigkeit durchgeführt werden, wobei das Anforderungsprofil der Bürgerkomitee- Tätigkeit mit den im Pool hinterlegten Persönlichkeitsprofilen verglichen wird. Das Ergebnis ist eine Rangreihe der freien Direktkandidaten nach deren Eignung hinsichtlich bildungsbiografischer und psychologischer Eignungsvoraussetzungen. Zusätzlich können relevante Formalkriterien berücksichtigt werden, deren Suche ebenfalls unterstützt wird. Hierdurch entsteht eine weit über bisher verfügbare Qualifikationsraster für die Direktkandidatur in den Bürgerkomitees hinausreichende Transparenz der qualitativen Bürgerkomiteenachfrage - ein wichtiges Bindeglied zu dem später erläuterten Modell der direkten Demokratie.

Leistungsbestandteile der Talent- und Eignungsdiagnostik sind:

Online- Registrierung

Bürgerkomitee Direktkandidatenfragebogen

Kurz- Profiling

Vollumfängliches Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Berufungsprofiling

Matching auf ca. 299 Bürgerkomitee- Families mit insgesamt ca. 67 Themen der direkten Demokratie und Tätigkeiten sowie Matching im Bürgerkomiteeradar

Bürgerkomitee- Talentpool
Detaillierter Bericht zur Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Berufungsorientierung

DRLV HR Diagnostics stellt die webbasierte Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Recruitingplattform zur Verfügung.

Die Nutzung des vollen Funktionsumfangs ist 24h/ 7 Tage via Internet möglich. Die Darbietung de diagnostischen Verfahren erfolgt via Internet. Die Bearbeitung erfolgt online in Echtzeit. Auswertungen, Matchingergebnisse und Profile können nach erfolgter Bearbeitung online eingesehen werden.

Bürgerkomitee Qualitätsstandard und Datenschutz

Die Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidaten- Eignungsdiagnostik wird von eigens darauf spezialisierten DRLV- Partnerunternehmen durchgeführt. Alle in der Diagnostik umgesetzten Verfahren werden nach DRLV Bürgerkomitee- Qualitätsstandards, wie z.B. der DIN 33430, entwickelt. Die Erhebung und Speicherung der Daten erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes bzw. den jeweils einschlägigen Landesdatenschutzgesetzen. Die Daten der Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidaten- Leistungsdiagnostik werden streng vertraulich und in anonymisierter Form ausgewertet.

Beschäftigungsfelder aufspüren

Das Bürgerkomiteeradar ist im Rahmen des Konzeptes „vereinigte Direktkandidaten“ eines von vier zentralen Bürgerkomitee- Modulen. Mit seiner Hilfe wird vorhandenes und neues Direktkandidatenpotenzial identifiziert, definiert und in den 299 Wahlkreisen der Bürgerkomitees lokalisiert. Die gewonnenen Informationen werden anschließend zusammengestellt, aufbereitet und so dargestellt, dass sowohl die betreuenden Bürgerkomitees und Trägergesellschaften, als auch die Direktkandidaten selbst, daraus exakte Hinweise auf konkretes Bürgerkomitee- Direktkandidatenpotenzial entnehmen können.

Dem Bürgerkomitee wird eine aktuelle Analyse der lokalen, politischen Wirtschaftsstruktur seines Heimatlandkreises und benachbarter Landkreise zugänglich gemacht und gemeinsam mit ihm hinsichtlich der Ergebnisse der Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidaten- Eignungsdiagnostik auf Möglichkeiten einer angestellten oder selbständigen Erwerbstätigkeit überprüft. Darüber hinaus dient diese Analyse dem Bürgerkomitee- Trainer für Direktkandidaten, geeignete Bürgerkomitee- Familien - sie erfassen verwandte Tätigkeiten in einem bestimmten Sektor - in den Landkreisen zusammen zu stellen und im Bürgerkomitee- Matching mit dem Direktkandidatenradar die Empfehlungen für die Art der Geschäftstätigkeit des angehenden freien Direktkandidaten der Bürgerkomitees zu untermauern.

Angeregt vom DRLV Bürgerkomitee wird ein Bürgerkomiteeradar entwickelt, durch das folgende Potenziale an Beschäftigungsmöglichkeiten erfasst werden:

Vorhandene und ausbaubare Kandidaten nach Themen/ Branchen auf Stadtteil- bzw. Ortsteilebene

Bürgerkomiteevolumen aus dem Themenbereich der haushaltsnahen Anforderungen und öffentlichen sowie privaten Dienstleistungssektoren

Neu entstehende Märkte durch die Entwicklung von Trends und neuen Erfindungen in bürgernahen Nischenmärkten

Bürgerkomiteevolumen aus sozialen und gesellschaftlichen Aufgaben, insbesondere aus den sogenannten Integrationen von Asylsuchenden

Bürgerkomitee- Beschäftigung aus „eigenen Innovationen“ aus dem Kreis der Teilnehmer der 299 Bürgerkomitees und des Kreativitätstrainings Bürgerkomitee- Beschäftigung aus dem Volumen des Anteils der Kultur-, Wirtschafts- und Sozialarbeit, die aufgrund der Einkommens- und Lohnsteuersituation in marktfähige Erwerbstätigkeit übertragen werden kann.

Bürgerkomitee- Tätigkeit als Subunternehmer für Handwerker; ein örtliches Netzwerk dient als Bürgerkomitee- Pool für die angesiedelten Handwerksbetriebe, um ALG II- Empfänger als Teilzeitkräfte, Aushilfen und zum Abdecken von Spitzen- Nachfragen im Rahmen ihres zulässigen Hinzuverdienstes zu gewinnen

Bürgerkomitee- Beschäftigungsvolumen aus neuen Bürgerkomitee- Lifestyle- Modellen und aus neuen Lebensmodellen, wie z.B. der Entwicklung von Wellness zu Selfness.

Diese Potenziale an bürgerlicher Beschäftigung werden systematisch nach Bürgerkomitee- Branchen bis auf Ortsteilebene bzw. Stadtteilebene herunter erstellt und in das Bürgerkomiteeradar quantitativ eingebaut.

Auf Basis des sogenannten WZ- Codes (statistische Klassifikation der Wirtschaftszweige) werden die Branchen bis auf eine potenzielle Tätigkeitsebene (1-5-stellig) detailliert.

Die Informationsgewinnung verknüpft sowohl statistische als auch empirisch vor Ort erhobene Informationen und wertet diese aus.

Die DRLV Bürgerkomitee- Addition der Direktkandidaten des Bürgerkomitee- Netzwerk- Humanconnect der einzelnen Stadt- und Ortsteile ergeben ein geographisch dimensioniertes Bürgerkomiteeradar, das mit Direktkandidaten- Qualitätskriterien angereichert, entwickelt und in Zeitabständen aktualisiert wird.

Bei dieser Vorgehensweise ergeben sich allein im Bürgerkomitee- Dienstleistungsbereich über 1.200 verschiedene Bürgerkomitee- Beschäftigungsmöglichkeiten, die nach Marktfähigkeit überprüft werden.

Das Ergebnis der Bürgerkomitee- Talent- Direktkandidaten- Eignungsdiagnostik führt im Bürgerkomitee- Matching mit dem Direktkandidatenradar zu einer aktuellen maßgeschneiderten Empfehlung für den Menschen vor Ort.

 

Methodik des Bürgerkomiteeradars

Grundlage für das Bürgerkomiteeradar ist eine detaillierte, softwaregestützte Analyse und methodische Datenbasis des einzelnen Bürgerkomitee- Standortes, die beispielhaft u.a. auf folgenden Daten aufbaut:

Ranking der Bürgerkomitee- Branchen nach freien Direktmandaten

Die größten Gewinner in den Bürgerkomitee- Gruppen der freien Direktkandidaten

Die Wachstumsaussagen in den Bürgerkomitee- Themen und Branchen

Die allgemeine Bürgerkomitee- Gründungsdynamik

Die Bürgerkomitee- Gründungsdynamik in innovativen Industrien

Aktuelle individuelle Bürgerkomitee Unternehmensplanung soweit erreichbar

DRLV Bürgerkomitee- Qualifikationsstruktur im Vergleich

Die Suche nach Bürgerkomitee- Direktkandidaten für die Menschen in den Bürgerkomitees kann grundsätzlich in drei wesentlichen Bereichen erfolgen, die sich mit den Kategorien „Finden“, „Erzeugen“ und „Beobachten“ belegen lassen.

 

Der erste Bereich („Finden“) ist darauf fokussiert, Bürgerkomiteemöglichkeiten innerhalb der bestehenden Bürgerkomiteestrukturen zu lokalisieren. Die Bürgerkomiteepotenziale aus diesem Bereich lassen sich kurzfristig erschließen und stehen im Fokus der Bürgerkomitees des DRLV Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten- Humanconnect- Netzwerk zur Verfügung.

Mit dem „Regionalen Bürgerkomiteemonitor“ hat der Deutsche Recht und Lebensschutz Verband (DRLV e.V.) in jüngster Zeit ein hervorragendes Analyseinstrument entwickelt, das eine Einschätzung sowohl regionaler Bürgerkomitee- Direktkandidatenchancen und -risiken, als auch der strukturellen Merkmale einer Wahlkreis- Region ermöglicht.

Die Erkenntnisse dieses Bürgerkomiteemonitors müssen auf die lokalen Gegebenheiten im Konsens- und Gestaltungsprozess heruntergebrochen und operativ umgesetzt werden. Das Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Konzept ist hier nicht nur anschlussfähig, es ist die konsequente Fortführung der direkten Demokratie vor Ort. Es dringt mit seinem Bürgerkomitee tiefer ein in kleinräumige Strukturen (Stadt- und Ortsteile, Straßen) und setzt die Analyse um, indem es die künftigen Direktkandidaten unterstützt und begleitet bei ihrer konkreten, individuellen Perspektivenentwicklung und bei der Entscheidung und Vorbereitung ihrer künftigen Direktkandidatur, insbesondere auch in den beiden weiteren Bereichen, die über das BÜRGERKOMITEE- RADAR und weitere Methoden erschlossen werden.

Beschäftigt sich der erste Bürgerkomitee- Bereich mit den vorhandenen Themen- Bereichen, so sollen im zweiten Bereich („Erzeugen“) neue Direktmandate, ggf. auch durch den Aus- und Aufbau neuer Strukturen gefunden werden.

Bürgerkomitee- Projekte zur Erzeugung zusätzlichen Bürgerkomitee- Wachstums sind bereits erfolgreich in verschiedenen Regionen umgesetzt worden. Die erprobte Methodik kann an dieser Stelle direkt für das BÜRGERKOMITEERADAR übernommen werden.

Die dritte Phase („Beobachten“) bezieht sich auf die Nutzung von Direktkandidatenchancen aus neuen Trends.

Sie hat keineswegs nur langfristigen Charakter. Auf die erfolgsversprechende Methode, derer wir uns hier bedienen, geht das nachstehende Kapitel ein.




Neue Arbeitsplätze - Trends und Chancen

Neben der Analyse der örtlichen Infrastruktur und des bestehenden Parteiangebotes nutzen wir für die Erschließung von Bürgerkomiteefeldern der Bürgerkomitees einen weiteren Ansatz: neue Dienstleistungen, der freie Direktkandidat und Lösungen aus natürlichen Entwicklungen.

Unsere Ausgangsidee lautet: Konkrete, umsetzbare Ideen für neue Dienstleistungen können aus den sich abzeichnenden politischen Wirtschafts- Mega-Trends entwickelt werden, wobei die neuesten Erkenntnisse bezüglich Lebensgestaltung, Lebenssituation und Wertorientierung von Menschen in ihrer sozialen Umwelt der Bürgerkomitees zu berücksichtigen sind.

Als soziales Umfeld verstehen wir im Anschluss an die sozialwissenschaftliche Forschung eine soziale Gruppierung, „die in Fragen der Lebenswürde und gelebten Lebensformen, der angestrebten Bürgerkomitee- Vergnügungen, der politischen Grundhaltungen, der Freizeitformen und Konsumweisen sowie weiterer Lebensaspekte des Alltagslebens ein hohes Maß an Einheitlichkeit aufweist“, und sich in dieser charakteristischen Ausprägung ihres Lebensstils und ihrer Lebensführung von anderen sozialen Umfeldern der Bürgerkomitees unterscheidet und abgrenzt. In solch einem Umfeld entwickeln sich spezifische Bedarfe an Dienstleistungen, die in anderen wiederum, aufgrund ihrer andersartigen Ausprägung von Lebensführung, Alltagsgestaltung und Alltagsbewältigung, so nicht oder in geringerem Umfang bestehen.

Neue Dienstleistungsideen sollen nicht nur innovativ sein. Sie müssen auch zugleich lokal relevant und realisierbar sein. Denn so spannende Ideen, wie der „Internet- Trainer für Senioren“ oder der „mobile Beautysalon“ brauchen ein bestimmtes Publikum, um echte Erfolgschancen zu haben.

Ob eine neue Idee im lokalen Umfeld des künftigen Bürgerkomitees realisierbar und erfolgversprechend sein wird, kann aus der Kombination von Megatrends und Bürgerkomiteemodell hergeleitet werden. Die Bürgerkomitees werden sich ab 2019 als Bürgerkomitee- Modell in der Bürgerkomitee- Marktforschung etablieren können. Dieses vom DRLV angebotene Instrument wird für die Analyse der Bürgerkomitee- Marktstrukturen in den Gemeinden und Stadtteilen genutzt, die für die vereinten Direktkandidaten des Bürgerkomitee- Netzwerk- Humanconnet zu erschließen sind.

Die einzelnen Bürgerkomitees sind steckbriefartig portraitiert und können auf diese Weise mit ergänzenden umgangssprachlichen Erläuterungen nachvollziehbar für die Auswertung der Bürgerkomitee- Kartierung eines Stadtteiles oder einer Gemeinde genutzt werden.

Daran orientieren wir uns, um auch neben den vorhandenen klassischen Themenbereichen der direkten Demokratie der Bürgerkomitees zusätzliche und neue Bedarfsfelder für die Bürgerkomitees zu erschließen.

Es geht also darum:

die in sozialen Belangen der Menschen in den Bürgerkomitees aufscheinenden, neuen Trends zu erkennen und die darin liegenden Bürgerkomiteepotenziale zu identifizieren; dazu nutzen wir Daten, Methoden und Erkenntnisse aus der Bürgerkomitee- Trend- und Bürgerkomitee- Zukunftsforschung;

die vorherrschende Bürgerstruktur des lokalen Umfeldes der künftigen Bürgerkomitee-

Direktkandidaten für sie zu bestimmen; dazu erstellen wir für die einzelne Gemeinde oder den Stadtteil Landkarten, welche die unterschiedlichen Lebensstile/ Bedarfsanalysen lokalisieren sowie konkretisieren und interpretieren sie gemeinsam mit den künftigen Direktkandidaten der Bürgerkomitees;

die aus der individuell durchgeführten Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidaten-

Eignungsdiagnose festgestellten Präferenzen der bedürftigen Menschen und die in ihrem lokalen Umfeld auftretenden neuen Bürgerkomitee- Inhalte und -Themen zusammenzuführen.

So können wir gewährleisten, dass den Menschen/ Bürgern sehr konkrete, auf ihre Gemeinde abgestimmte Bürgerkomitee- Vorschläge erarbeitet werden, die durch die direkte Demokratie zukunftsgerichtet und innovativ sind, weil sie aus aktuellen Bürgerkomitee- Trends abgeleitet sind;

für die es einen konkreten Bedarf gibt, der bereits getestet wurde;

die zum Profil des zukünftigen Bürgerkomitees der direkten Demokratie vor Ort passen.



Bürgerkomitee - Lebensunternehmer, der individuelle Bürgerkomiteemix

Ein weiterer Bürgerkomitee- Aspekt, der neben der inhaltlichen Ausrichtung der neuen Bürgerkomitee- Tätigkeit des freien Direktkandidaten zu berücksichtigen ist, ergibt sich aus Umfang und Form der Bürgerkomitee- Arbeit. In einem individuellen Bürgerkomitemix können verschiedene Formen von Bürgerkomitee- Arbeit (Bürgerkomitee-Mini-Tätigkeiten) gewählt und kombiniert werden:

Bürgerkomitee- Projektarbeit

Bürgerkomitee- Angestellten- Arbeit

Bürgerkomitee- Unterstützungsarbeit

Bürgerkomitee- Hausarbeit

Bürgerkomitee- Angestellten- Arbeit: die klassische Voll- oder Teilzeitstelle

Beziehungs- Arbeit

Bürgerkomitee- Projekt- Arbeit: zeitlich begrenzt, flexibel und in temporären Partnerschaften

Bürgerkomitee- Beziehungs- Arbeit: emotionale Tätigkeiten im familiären und sozialen Umfeld;

Beispiel: Pflege und Kindererziehung

Bürgerkomitee- Hausarbeit: alle Tätigkeiten in Haus und Heim, inklusive Heimwerken und Renovieren

Bürgerkomitee- Unterstützungsarbeit: Engagement für Kinder, Jugendliche, alte Menschen, Gemeinde, Umwelt, Sport, internationale Partnerschaften oder Vereine

Primäres Ziel bleibt es, dass der Direktkandidat den Bereich des ALG II verlässt und anschließend eine selbständige und dauerhafte Existenz mit ausreichendem Einkommen aufbauen kann.

Paten für Bürgerkomitee

Mit der Erstellung des lokalen Bürgerkomitees geht die Gewinnung von Bürgerkomieepatenschaften für den angehenden Direktkandidaten einher. Ein lokales Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Netzwerk gibt Hinweise und trägt die Bürgerkomitee- Chancen zusammen, aus denen wertschöpfende und marktfähige Bürgerkomitees der Direktenkandidaten entstehen.

Patenschaften dieser Art kommen aus folgenden Bereichen:

Bundes-, Landes- und Kommunalparlamentarier/innen

Journalist/innen Vertreter/innen Wirtschaft und Arbeitgeber

Unternehmer/innen und Manager/innen

Funktionsträger/innen in Gewerkschaften

Vereine

Arbeitsloseninitiativen Künstler/innen

Wohlfahrtseinrichtungen

Wissenschaftler/innen

Lehrer/innen

Geistliche

Mitarbeiter/innen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter

 

BÜRGERKOMITEES HELFEN DIREKTKANDIDATEN

Wer einem Menschen im Bürgerkomitee nachhaltig helfen will, muss zuallererst in der Lage sein, dessen Vertrauen zu gewinnen. Gerade wenn es darum geht, ihn zu ermutigen, die Initiative zu ergreifen, um erste Schritte aus der politisch- gesellschaftlichen Isolation zu unternehmen, tritt der Aspekt der Glaubwürdigkeit im besonderen, vertrauensfördernden Maße in den Vordergrund.

Gestützt auf entsprechende wissenschaftliche Beratung geht das Konzept Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten davon aus, dass politik- und gesellschaftverdrossene Menschen am besten von Personen erreicht, ermutigt, eingeladen und inspiriert werden können, die selbst politikverdrossen waren. Diese wichtige Funktion übernehmen die TRAINER, ehemalige Politikverdrossene, die im Wege des Bürgerkomitee- Projektes zu qualifizierten und zertifizierten Bürgerkomiteecoaches weitergebildet werden.

Das Konzept des DRLV Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten setzt hier auf ähnliche Abläufe und Effekte, wie sie beispielsweise bei den anonymen Alkoholikern, den Weight-Watchers und anderen Selbsthilfegruppen erfolgreich praktiziert werden. Diese Selbsthilfegruppen sind sehr erfolgreich in ihren Bemühungen zur Veränderung von inneren Einstellungen und Haltungen.

Die Aufgabe der B-TRAINER ist von zentraler Bedeutung. Sie motivieren und ermutigen Politik- und Gesellschaftverdrossene nicht nur, am Bürgerkomitee- Projekt teilzunehmen, sondern bleiben während der gesamten Projektdauer und darüber hinaus direkte Ansprechpartner für die von ihnen betreuten Direktkandidaten der Bürgerkomitees

Schwerpunkte der Tätigkeit der B-TRAINER sind:

Mitarbeit bei der Auswahl der Direktkandidaten für eine Teilnahme im Weiterbildungsprozess zum freien Direktkandidaten für die direkte Demokratie vor Ort

Betreuung der Bürgerkomitee- Teilnehmer im gesamten Prozess

Ansprechpartner für lokale Bürgerkomitee- Organisationen

Mitarbeit bei der Pflege und Aktualisierung des Bürgerkomiteeradars

Die B-TRAINER werden für diesen Einsatz in eigenen Kursen qualifiziert und vorbereitet. Die Ausbildung wird mit einer zertifizierten Qualifikation als B- TRAINER abgeschlossen.

Auf diese Weise soll ein “Dominoeffekt“ der Rekrutierung von B- TRAINERN erzeugt und eine sich selbst erweiternde und ausdehnende Bewegung zur Gründung von weiteren BÜRGERKOMITEE- TRAINER- Gruppen in Gang gesetzt werden. Ziel ist es, eine flächendeckende und nachhaltige Betreuung der Bürgerkomitee- Social- Franchising- Systeme sicherzustellen.

DIE FINANZIELLE BRÜCKE AUS ALG II ZUM BÜRGERKOMITEE DIREKTKANDIDATEN

Das Einstiegsgeld nach § 16b SGB II

Der Gesetzgeber hat in der Grundsicherung für Arbeitslose mit dem Einstiegsgeld (ESG) nach § 16b SGB II ein Instrument zur Förderung der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit geschaffen. Durch die Einstiegsgeld-Verordnung vom 29. Juli 2009 hat das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung Eckpunkte für eine bundeseinheitliche Vergabepraxis erlassen.

Das Einstiegsgeld wird zusätzlich zum Arbeitslosengeld II für längstens 24 Monate gewährt.

Es wird auch dann erbracht, wenn durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit die Hilfebedürftigkeit und damit die Zahlung des Arbeitslosengeldes II entfällt.

Dieser sinnvolle Anreiz ist als Ermessensentscheidung gestaltet. Ein Anspruch besteht demnach nicht und die individuelle Ausgestaltung liegt im Ermessen der zuständigen Behörde.

Bei der einzelfallbezogenen Bemessung des Einstiegsgeldes werden dem Grundbetrag (maximal 50% der individuellen Regelleistung nach §20 SGB II) Ergänzungsbeiträge hinzugefügt, welche die Dauer der Arbeitslosigkeit berücksichtigen. Ergänzungsleistungen (20% von derzeit 359,00 Euro) sind vorgesehen bei einer vorherigen Arbeitslosigkeit von mindestens zwei Jahren oder bei einer vorherigen Arbeitslosigkeit von sechs Monaten, wenn besondere, in der Person des Hilfebedürftigen liegende Hemmnisse für die Eingliederung in Arbeit vorliegen. Das Einstiegsgeld wird außerdem mit steigender Größe der Bedarfsgemeinschaft erhöht, und zwar mit jeweils 10% der vollen Regelleistung (derzeit 10% von 359,00 Euro) für jede weitere Person der Bedarfsgemeinschaft. Als Höchstgrenze für das Einstiegsgeld gilt die Höchstgrenze des Betrages der Regelleistung (derzeit 359,00 Euro). Daneben besteht für die Träger der Grundsicherung die Möglichkeit, statt der einzelfallbezogenen Bemessung des Einstiegsgeldes eine pauschalierte Bemessung in Höhe von 75% der Regelleistung (derzeit 75% von 359,00 Euro) für besondere, vom Träger festgelegte Personengruppen vorzunehmen.

Der durch die Selbständigkeit erwirtschaftete Zuverdienst wird auf das Arbeitslosengeld II angerechnet, wobei ein anrechnungsfreier Grundbetrag von pauschal 100€ berücksichtigt wird. Danach werden 80% der Einkünfte zwischen 100€ und 800€ und 90% zwischen 800€ und 1200€ (1500€ Bedürftige mit Kind) mit dem Arbeitslosengeld verrechnet. Steuerlich wird das Einstiegsgeld nicht zum steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet, ist also steuerfrei.

Darüber hinaus sind alle Bezieher von Arbeitslosengeld II gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2a SGB V in der gesetzlichen Krankenversicherung, gemäß § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2a SGB XI in der sozialen Pflegeversicherung und gemäß § 3 Satz 1 Nr. 3a SGB VI in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Fällt der Selbständige durch den Zuverdienst aus der Hilfebedürftigkeit heraus, hat er die Beiträge zur Sozialversicherung selbst zu tragen.

Die gesetzliche Ausgestaltung des Einstiegsgeldes und seine untergesetzliche Handhabung in der Vergabepraxis stellen derzeit kaum einen hinreichenden Anreiz dar, um sich auf das Wagnis einer selbständigen Tätigkeit einzulassen und die Hilfebedürftigkeit zu überwinden. Zunächst entziehen die kurzen Befristungen der Bewilligung und die revidierbare Ermessensentscheidung dem Existenzgründer die Planungssicherheit für sein Vorhaben. Kommt es schließlich zu einem Hinzuverdienst durch selbständige Tätigkeit, dann setzt für den Existenzgründer in Folge der Anrechnungsmodalitäten bereits frühzeitig die Heranziehung zu den Beiträgen zur Sozialversicherung ein.

Um aus dem Einstiegsgeld ein wirksames arbeitsmarktliches Instrument zu gestalten, ist es daher geboten, die gesetzlichen Regelungen des § 16b SGB II angepasst auszulegen und die gegenwärtige untergesetzliche Anwendungspraxis zu überdenken. Die gesetzliche Grundlage bietet der § 16b Abs. 3 SGB II, der dem BMAS eine weitgehende Vollmacht dazu erteilt.

Des Weiteren wird empfohlen, die geltenden Anrechnungssätze beim Hinzuverdienst zu senken und eine schrittweisen Anpassung der Sozialversicherungsbeiträge nach Beendigung der Hilfebedürftigkeit einzuführen.

Mit einer entsprechenden Anpassung der gesetzlichen und untergesetzlichen Regelungen sollten folgende Wirkungen erzielt werden:

Der Existenzgründer (freie Direktkandidaten) erhält durch den Bündnispartner vom DRLV und Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Netzwerkt- Humanconnect Planungssicherheit, was Höhe und Dauer der unterstützenden Leistung beim Aufbau seiner selbständigen Tätigkeit als freier Direktkandidat des Bürgerkomitee- Netzwerkes betrifft.

Die Leistung wird auf eine hinreichend lange Zeit gewährt, um überhaupt den Anlauf einer selbständigen Direktkandidaten- Tätigkeit im Bürgerkomitee der freien Direktkandidaten- Netzwerk- Humanconnect zu stabilisieren.

In der Festlegung der Höhe der Leistung wird dem Kostenaufwand der selbständigen Direktkandidaten durch das Bürgerkomitee- Humanconnct- Netzwerk den Tätigkeiten Rechnung getragen.

Von dem selbst erwirtschafteten Geld verbleibt dem Direktkandidaten- Bürgerkomitee-

Existenzgründer nach der Anrechnung mit dem Arbeitslosengeld deutlich mehr, was einen wesentlich stärkeren Anreiz für den Beitritt in das Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Netzwerk darstellt als bisher.

Nicht die Steuerbelastung, sondern die Belastung durch die Beiträge zur sozialen Vorsorge, verleitet im unteren Einkommensbereich zu Schwarzarbeit. Mit der vorgeschlagenen Regelung wird Arbeitslosengeld durch niedrigere Anrechnungssätze beim Zuverdienst bis zu einem höheren, selbst erwirtschafteten Einkommen als bisher gewährt, einschließlich der Übernahme der Beiträge zur Sozialversicherung.
Die Einkommensminderung, die dem Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Nerzwerk- Existenzgründer durch die schließlich selbst zu leistenden Sozialversicherungsbeiträge eintritt, erfolgt erst auf einer stabileren finanziellen Basis durch seine Tätigkeiten im Bürgerkomitee- Netzwerk des DRLV. Dies betrifft insbesondere Alleinstehende, die durch die bisherigen Modalitäten bereits leider frühzeitig aus dem Arbeitslosengeldbezug ausscheiden.

Mit der Aufnahme in die Bürgerkomitee--Organisation könnte die Förderung durch das Einstiegsgeld in zwei Stufen erfolgen:

  1. Stufe: Im Monat der Anmeldung für die Lizenz zum Direktkandidaten des Bürgerkomitee-s Humanconnent und nach erfolgreicher Teilnahme an der ersten Stufe der Bürgerkomitee-Talentdiagnostik sollte die Gewährung des Einstiegsgeldes pauschaliert zu 50% des Regelsatzes erfolgen.
  2. Stufe: Nach dem Absolvieren des Direktkandidaten und Akzeptanz des Businessplanes seitens des Trägers der Grundsicherung oder der von ihr beauftragten Direktkandidaten- Organisation sollte die Aufstockung des Einstiegsgeldes pauschaliert auf 75% des Regelsatzes erfolgen. Dies ist der offizielle Start als Bürgerkomitee- Direktkandidat. Die Dauer von 24 Monaten sollte ausgeschöpft werden.
    Der Weg aus der Arbeitslosigkeit über diese Brücke in die Direktkandidaten- Selbständigkeit bei den Beziehern des Arbeitslosengeldes II muss durch ein stabiles Grundeinkommen gesichert werden. Diese Aufgabe soll durch das dargestellte DRLV Bürgerkomitee- Franchising- System gewährleistet werden.

VERNETZTE UMSETZUNG DURCH DRLV BÜRGERKOMITEE- NETZWERK- FRANCHISING

Breite Umsetzung sichern
Eine derart vielschichtige Begleitung der Menschen des Bürgerkomitee- Netzwerks der freien Direktkandidaten mit Komponenten wie Bürgerkomitee- Talent- und Direktkandidat- Eignungsdiagnostik, Analyse der lokalen Wirtschaftsstruktur und Bürgerkomitees erfordert eine ausgereifte und vernetzte Infrastruktur, damit eine optimale Nachhaltigkeit erreicht wird.

Ein innovatives und Erfolg versprechendes Bürgerkomitee- Modell zur breiten Konzeptumsetzung stellt das „Bürgerkomitee- Franchising“ dar, das die Zielsetzung eines Gemeinwohlvorhabens mit den Regeln und Instrumenten des kommerziellen Franchisings verbindet. Dabei geht es im Wesentlichen darum, erfolgreiche Methoden zur Bewältigung sozialer Aufgabenstellungen zu systematisieren, zu bündeln und anschließend im Wege der Vervielfältigungsmöglichkeiten eines Franchisesystems in den Bürgerkomitees bundesweit breit zu streuen.

Der Einsatz kommerzieller Instrumente und Bürgerkomitee- Organisationsformen werden sich in anderen, vergleichbaren Zusammenhängen des Non- Profit- Bereiches als effektiv und effizient erwiesen. Den Erfolg Bürgerkomitee- Unternehmung messen wir jedoch an dem politisch- gesellschaftlichen Nutzen, den wir mit unseren Bürger- Unternehmungen erzielen. Dem Bürgerkomitee Vision 2021+ geht es darum, mit innovativen Ansätzen möglichst nachhaltige Lösungen für politisch- soziale Probleme zu finden. Im Gegensatz zu anderen gemeinwohlorientierten Bürgern und Organisationen setzt der DRLV mit dem Bürgerkomitee freie Direktkandidaten zur Erreichung seiner Zielsetzung jedoch aus dem kommerziellen Bereich bekannte und erfolgreiche Instrumentarien ein.

Ganz in diesem Sinne agieren die zukünftigen Vertragspartner der Bürgerkomitee- Franchisings, wenn es darum geht, ihre unternehmerisch- pragmatische Vision 2021+ von einem systematischen und nachhaltigen sozialen Wandel zu realisieren. Das Potenzial dieser Übertragung von Techniken des kommerziellen Franchisings auf Vorhaben zur Erreichung von Gemeinwohlzwecken ist wichtiger denn je. Begleiten wird den DRLV eine Projektstudie von seinem wissenschaftlichen Beirat, in den ausgewiesene Experten berufen werden. Das Ergebnis wird als ein sehr informatives und umfangreiches Handbuch ISO2021+, zum Ende des Jahres 2020 erscheinen.

Die Notwendigkeit, das Bürgerkomitee- Netzwerkmodell des Direktkandidaten- Bürgerkomitee- Franchisings bekannt zu machen und voran zu treiben, wird damit begründet, dass zwar das Wissen zur nachhaltigen Lösung verschiedener gesellschaftlicher Probleme oft vorhanden ist, es aber häufig wegen mangelndem örtlichen Umsetzungsvermögen nicht gewollt oder genutzt werden könne. Viele Akteure im Non- Profit- Sektor initiierten zwar erfolgreiche (Pilot-)Projekte auf lokaler und regionaler Ebene, die ebenso erfolgreiche Verbreitung des Projektes – das sogenannte Scaling-up – gelänge ihnen hingegen nur selten. Geld, Zeit und Energie würden vornehmlich in immer neue Programme investiert und dabei das Rad bestenfalls immer wieder aufs Neue erfunden, während Bürgerkomitees und Direktkandidaten- Initiativen auf der Strecke blieben. Angesichts der bei öffentlicher Hand, wie im gemeinnützigen Sektor, zur Verfügung stehenden Ressourcen ist dies ein weiterer beklagenswerter Zustand.

Bürgerkomitee „Replizierbarkeit“ –
Schlüssel zum direkten demokratischen Erfolg

Bürgerkomiteezentrale Themen eines erfolgreichen Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Netzwerk- Franchisings sind sogenannte „Bürgerkomitees “, worunter „die geographische Verbreitung von innovativen Lösungsansätzen des gemeinnützigen Sektors zur Verbesserung des sozialen Nutzens“ in der direkten Demokratie verstanden wird, sowie die Replizierbarkeit. Letztere beschreibt die Möglichkeit der vielfachen Übertragung erfolgreicher, zukunftweisender Projekte auf andere Orte mit dem Ziel, die gleichen Ergebnisse, wie das Ursprungsprogramm der direkten Demokratie und Menschlichkeit, vor Ort zu erreichen.

Erfolgreich sind danach vor allem Projekte, welche die Anzahl der bürgerlichen Begünstigten erhöhen und gleichzeitig die Kosten und Risiken, die bei der Initiierung ganzheitlich mit lebendigen Projekten entstehen, mindern.

Wird die Replizierbarkeit über das Bürgerkomitee- Franchisesystem gewährleistet, kommt zu den bereits genannten Vorteilen hinzu, dass die lebendigen Projekte einerseits den spezifischen, lokalen Bedingungen angepasst werden und anderseits im Wege eines Franchisevertrages ein gewisser Grad an gewissenhafter, zentraler Kontrolle und damit gleichbleibendem Qualitätsniveau garantiert wird. Darüber hinaus werden im Rückfluss die lokalen Erfahrungen an zentraler Stelle ausgewertet und im Sinne eines selbst lernenden Systems permanent in das bestehende Bürgerkomitee- Humanconnent- Franchising- System dynamisch eingearbeitet.

Kommerzielles Franchising – eine Erfolgsstory

Kommerzielles Franchising hat seinen Ursprung bereits im 19. Jahrhundert. Die ersten bekannten und noch existierenden Beispiele, wie Coca Cola - das ist solch ein „Ur-Franchisesystem“ - und noch heute die weltweit wertvollste Marke. Tatsächlich finden sich unter den ersten 10 der Best Global Brands zwei Franchising- Geschäftsmodelle. Die zweite Marke ist McDonald ‘s; sie belegt im Ranking 2008 den 8. Platz. McDonald ‘s, 1955 gegründet, ist auch das Beispiel, welches genannt wird, wenn von „modernen“ Franchisesystemen gesprochen wird. Die bahnbrechende Weiterentwicklung zum heutigen Franchising bestand darin, die Angebotsorientierung um das Wissen der Menschen in den Organisationen zu erweitern.

Ein freier Direktkandidat, der heute das Franchisingkonzept vom DRLV- Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Netzwerk einsteigt, kann deshalb ein schlüsselfertiges Gesellschaftsgeschäftskonzept der Bürgerkomitees bekommen, das ihm und der Familie über den gesamten Lebenszyklus seiner Berufung oder seiner Dienstleistung bei der erfolgreichen Vermarktung behilflich ist.

Die Erfolgsquote eines Bürgerkomitee-Franchisekonzeptes ist daher auch deutlich höher, als die eines individuellen Unternehmens oder Parteigründung und die Zahlen sprechen für sich. So erwirtschafteten in Deutschland 910 Franchisekonzepte mit beinahe 56.000 Franchisenehmern und 441.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz in Höhe von 44,5 Mrd. Euro. Die Franchiseangebote finden sich dabei in allen Branchen. Es wundert daher kaum, wenn der DRLV heute die Bürgerkomitees freier Direktkandidaten Franchising- Modelle entwickelt, um mit Hilfe der Skalier- und Replizierbarkeit erfolgreiche Bürgerkomitee- Ideen zum Nutzen des Gemeinwohles der direkten Demokratie ins Leben ruft.

Bürgerkomitee- Franchising

Theoretisch ist das Franchising für jedes Bürgerkomitee- Projekt vorstellbar und es werden immer neue Beispiele bekannt, welche die Richtigkeit dieser Annahme unterstreichen. Beispiele lassen sich bisher unter anderem im Bereich Umweltschutz, Armutsbekämpfung oder Ausländerintegration finden. Einige erfolgreiche Fallbeispiele stehen exemplarisch für die Spanne möglicher Bürgerkomitee- Franchise- Projekte.

Das Bürgerkomiteekonzept von den vereinigten Direktkandidaten wurde bereits an verschiedenen Orten in Deutschland von lokalen Direktkandidaten, die als regionale Teams fungieren, seit 2011 übernommen.

Die Bürgerkomitees verdeutlichen die vielfältigen Zielsetzungen, die Bürgerkomitee- Franchising- Projekte verfolgen können. Sie veranschaulichen auch, dass es sich beim Bürgerkomitee- Projekt- Franchising zwar um eine relativ neue Erscheinung handelt, die aber bereits national und international ihren Weg gefunden hat und die erfolgreiche Bürgerinitiativen sowie Projekte vorweisen wird.

Das Konzept DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten im Wege eines Franchisesystems für die direkte Demokratie umsetzen zu wollen, erscheint daher nur auf den ersten Blick gewagt und ungewöhnlich. Da die Aufgabenstellungen und Lösungsvorschläge jedoch weitgehend den so genannten „Dritten Sektor“ mit jeweils besonders ausgeprägter Notwendigkeit zur lokalen Adaption betreffen, ist der Rückgriff auf das System des DRLV Bürgerkomitee- Franchisings naheliegend.

Kernelemente des Bürgerkomitee- Humanconnect- Franchising- Netzwerks

Einige wesentliche Elemente des Franchisings sind mit denen des kommerziellen Franchisings identisch oder sehr ähnlich:

ein Bürgerkomitee- Masterprojekt und dessen Wiederholung an 299 bundesweiten Bürgerkomitee- Standorten

ein Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Handbuch, das die Abläufe und Arbeitsvorgänge des Verbandes beschreibt

ein Bürgerkomitee- Markenname für das gesamte Programm

ein Vertrag, der die Beziehung und die Aufteilung der Verantwortung zwischen Bürgerkomitee- Franchisegeber und Bürgerkomitee- Franchisenehmer regelt

standardisierte Themenbereiche der direkten Demokratie und deren B-Trainer Schulungen

systematische, standardisierte Beurteilungsmethoden und Maßnahmen zur politisch- wirtschaftlichen Qualitätskontrolle

Die Möglichkeiten des Bürgerkomitee- Homanconennct- Franchising- Netzwerks finden Sie im Querdenkerforum des Autors und Rechtsanwalts Helmut Krause unter https://www.querdenkerforum.de/

DRLV e.V. BÜRGERKOMITEE- ZENTRUM als freie Direktkandidaten- Franchisegeber

Die Ausarbeitung des Konzeptes Bürgerkomitee zur operativen Einsatzfähigkeit mit den dafür erforderlichen Beschreibungen ist Aufgabe des DRLV e.V. Sie wird die Rolle des Franchisegebers übernehmen.

Die Leistungen des DRLV .e.V. sind übergreifender Natur und dienen dazu, den Erfolg des Bürgerkomitee- Systems insgesamt sicherzustellen. Im Wesentlichen zeichnet der DRLV im Rahmen seiner Möglichkeiten und des zur Verfügung stehenden Budgets für folgende Aufgaben verantwortlich:

Der DRLV überwacht die Leistung und den sozialen Nutzen des Systems. Dazu wird er die mittel- und langfristigen Zielsetzungen definieren und konstant aufbauend überwachen.

Der DRLV wird ein Bürgerkomitee- Franchise- Handbuch bereitstellen.

Der DRLV koordiniert die Richtlinien für das Zusammenwirken der wesentlichen Akteure des Bürgerkomitee- Systems: Franchisegeber, Franchisenehmer, Förderer und Leistungsempfänger.

Ständiger Austausch von Know How und kontinuierliche Verbesserung der angebotenen Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Leistungen sind sicherzustellen.

Der DRLV ist für die Einführung und Überwachung eines Qualitätsmanagementsystems verantwortlich.

Es müssen in diesem Zusammenhang Richtlinien und Standards erarbeitet werden.

Der DRLV überwacht in Zusammenarbeit mit den Bürgerkomitee- Akteuren ferner die politische Wirtschaftlichkeit des Bürgerkomitee- Direktkandidaten--Systems.

Der DRLV ist im Rahmen seiner Mittel gehalten, das nationale und internationale Umfeld zu beobachten und die Bürgerkomitee- Franchisenehmer über relevante Entwicklungen zu informieren.

Der DRLV ist für die Koordination des Marketings und der notwendigen Kommunikationsmaßnahmen verantwortlich.

Der DRLV überwacht das Netzwerkmanagement.

Diese Aufgaben kann der DRLV entweder selbst oder durch Einschaltung qualifizierter Dritter übernehmen und durchführen.

Bürgerkomitee Direktkandidaten Franchisenehmer

Die Aufgaben des Bürgerkomitee- Franchisenehmers korrespondieren weitgehend mit denen des DRLV Bürgerkomitee- Franchisegebers.

Als eine ganz wesentliche Verpflichtung im Gegenzug für die Bereitstellung des Bürgerkomitee- Konzeptes haben die Bürgerkomitee- Franchisenehmer dafür zu sorgen, dass nach den Vorgaben des Konzeptes die Leistungsversprechen gegenüber den angehenden Direktkandidaten der Bürgerkomitees systemkonform und mit maximaler Qualität lokal umgesetzt werden.

Die Erfahrungen, Ergebnisse und Anregungen aus der örtlichen Bürgerkomitee- Konzeptumsetzung werden dem DRLV Franchisegeber und Systemregisseur, wie auch allen anderen DRLV Bürgerkomitee- Franchisenehmern, im Wege eines regelmäßigen Reportings zugänglich gemacht. Dies ist eine zwingende Voraussetzung, um das selbstlernende Bürgerkomitee- System und den Projektplan stetig verbessern zu können.

Für die nachhaltige Betreuungsleistung entrichten die Lizenznehmer eine Gebühr, aus der sämtliche Aktivitäten und Ausgaben der DRLV e.V. BÜRGERKOMITEE ZENTRUM bestritten werden.


Finanzierung des DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten-Franchising- Modells

Um die Grundfinanzierung und die erforderlichen Strukturen sicherstellen zu können, ist eine Anschubfinanzierung erforderlich.

Um eine möglichst breit aufgestellte finanzielle Basis zu erreichen, geht das Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Konzept zusätzlich von einer gemeinnützigen Organisation aus, um Geld-, Sach- und Leistungsspenden im Wege des Fundraising generieren zu können.

 

Hauptargumente für den Einsatz der DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten-
Franchising- Idee

Zusammenfassend lassen sich folgende Hauptargumente nennen, die für den Einsatz der DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising- Idee bei der Umsetzung des Bürgerkomitee- Konzeptes direkte Demokratie der Direktkandidaten sprechen:

Durch DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising lassen sich die verfügbaren Ressourcen dank der engen Vernetzung effizienter und effektiver einsetzen.

Bereits an anderem Ort erprobte Modelle und Maßnahmen können unter Anpassung an die lokalen Gegebenheiten systematisch und schneller repliziert werden. Die Anzahl der Begünstigten und die Qualität der Leistung sollte dadurch demokratisch beträchtlich erhöht werden.

Das Franchisekonzept und die daraus entstehende Vernetzung sind darauf ausgelegt, Erkenntnisse und die Entwicklung von neuen Ansätzen unter Verringerung von Zeit- und Finanzaufwand allen Direktkandidaten- Franchisenehmern zugänglich zu machen. Die gewollt herbeigeführten Synergieeffekte sind eine Basis für den Erfolg des Konzeptes Bürgerkomitee der direkten Demokratie.

DRLV Bürgerkomite- Direktkandidaten- Franchising gewährt die Möglichkeit, sich weitgehend autonom lokalen Besonderheiten anzupassen, ohne auf Infrastruktur, Erfahrungen und Leistungsspektrum der gesamten Organisation verzichten zu müssen.

Mit der Gemeinnützigkeit kann das DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising- System darüber hinaus genutzt werden, um finanzielle und andere Mittel zu akquirieren (Fundraising), zu denen sonst kein Zugang bestünde. Ein überzeugendes Konzept und dessen erfolgreiche Umsetzung schaffen das dafür notwendige Vertrauen auf Seiten der Förderer und Partner und so zusätzliche Mittel für die Betreuung der Direktkandidaten und Menschen im Bürgerkomitee- Netzwerk- Humanconnet.

DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising ist ein intelligentes, selbstlernendes Netzwerksystem, mit dem der Einsatz beschränkter finanzieller und personeller Ressourcen im Non- Profit-Sektor gebündelt wird und zu einer verbesserten Qualität und größeren Erfolgsrate der Bürgerkomitee- Direktkandidaten der angebotenen Leistungen führt.

WAS IST NEU UND INNOVATIV AM KONZEPT BÜRGERKOMITEE-DIREKTKANDIDATEN- NETZWERK?

Die politikverdrossenen Menschen und ihre erfolgreiche Bekämpfung gehören zu den dringendsten und schwierigsten Herausforderungen der direkten Demokratie Deutschlands, denen sich Staat und Gesellschaft stellen müssen. Das Konzept BÜRGERKOMITEE- DIREKTKANDIDATEN unterzieht die komplexe Problematik der Menschen und ihrer Bedürfnisse erstmals einer koordinierten und interdisziplinären Betrachtung. Im Zentrum steht der Einzelne, das Individuum. Das Konzept setzt die Freiwilligkeit und das ehrliche Interesse des Einzelnen voraus und verzichtet auf jede Art von Zwang zur Teilnahme. Auf diese Weise konnten innovative und ganzheitliche Herangehensweisen gefunden und Instrumentarien geschaffen werden, die eine nachhaltige Problembewältigung der Bürger in Aussicht stellen.

Wesentlich für das Konzept sind die nachstehenden innovativen Ansätze:

Ganzheitlicher Ansatz - menschlich- soziale Modellkonzeption

Bei so komplexen Problemen, wie dem der bedürftigen Menschen, können heute nur noch interdisziplinäre, ganzheitliche Zugehensweisen gesucht und gefunden werden. Für das vorliegende Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Konzept und das daraus abzuleitende Bürgerkomitee- Projektmodell wurde ein innovativer „menschlich- sozialer“ Ansatz gewählt, der die bedürftigen Menschen und ihre Seite der Problematik betrachtet, der die psychologischen Aspekte berücksichtigt, die soziologischen und die wirtschaftlichen, wie auch die sozialpolitischen Dimensionen im Blick hat.

Menschliche Perspektiven

Für eine Neubewertung der Folgen von der Verdrossenheit der Menschen und daher auch für die Entwicklung neuer direkter Demokratiekonzepte bieten die in den letzten Jahren gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich direkte Demokratie, der Motivations- und Stressforschung sowie der ressourcenorientierten Psychotherapie entscheidende Impulse, die in das Konzept eingeflossen sind.

Gesundheitliche Wirkungen und Folgen

Gesundheit in einer ganzheitlichen Perspektive ist ein zentrales Thema für die Arbeit mit den Mitmenschen, bietet besondere Gesundheitsrisiken aufgrund von Belastungen, Ressourcenmangel, Frustration, Stress. Wo sich Mechanismen der Entwertung/ Selbstentwertung bei Langzeitarbeitslosen eingeschliffen haben, werden

Hilfen bereitgestellt, um sie aufzulösen und darüber hinaus eine Chance zu erkennen und wahrzunehmen, die Langzeitarbeitslosigkeit zu überwinden, wieder zu einer gesundheitsbewussten, körperlich, seelisch und geistig „aktiven Lebensführung“ zu finden.

 

Bürgerkomitee- Talent- und
Direktkandidaten- Eignungsdiagnose

Es wird ein individuelles Stärkenprofil ermittelt. Dabei werden sehr intensiv und umfassend vier große Bereiche unterschieden und angegangen: Persönlichkeit, kognitive Fähigkeiten, Wissen und Interessen, wobei innerhalb der Persönlichkeit auch Motivation und Wille erfasst werden. In der Konzeptumsetzung ist das Bürgerkomitee- Talentradar Arbeitsmittel für die an der Vermittlung und Beratung beteiligten Experten, um eine Zuordnung der individuellen Ressourcen zu den bestpassenden, beruflichen Aufgaben zu ermöglichen. Die Teilnehmer erhalten auf diesem Wege einen detaillierten Bericht zur Berufungsorientierung, in dem auf spezifische Stärken und Interessen eingegangen wird.

Bürgerkomitee- Beschäftigungsradar

Es wird ein Bürgerkomiteeradar angeboten, das den kompletten Themenbereich im Umfeld des Direktkandidaten zeitnah analysiert und abbildet. Dargestellt werden alle vorhandenen und potenziellen Bürgerkomiteemöglichkeiten als Direktkandidat oder Selbständiger, auch in Bürgerkomiteefamilien. Diese Potenziale an Bürgerkomitee- Themen werden systematisch bis auf Ortsteil- bzw. Stadtteilebene herunter erstellt und in den Bürgerkomiteeradar quantitativ eingebaut.

Bürgerkomitees als multidisziplinärer, breit angelegter Austausch der Menschen kann nur nachhaltig geholfen werden, wenn man ihre soziale Lage, ihre psychische Verfassung und ihre gesundheitliche Situation vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontextes berücksichtigt. Innovativ an diesem Konzept ist deshalb die Direktkandidaten- Persönlichkeitsschulung, die in ihrer ganzheitlichen und differenziellen

Ausrichtung die Bürgerkomitee- Direktkandidaten mit Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Neurowissenschaft, Psychologie, Sozialwissenschaft, Politikberatung, mit Managern sowie Vertretern der freien Direktkandidaten selbst auf einer „Projektplattform“ zusammenbringt, um einen Austausch aus unterschiedlichsten Perspektiven und Positionen zu ermöglichen.

Fachlicher Austausch

In den Bürgerkomitee- Gruppen werden Methodiken aus dem Selbsthilfebereich eingesetzt, etwa für„fachlichen Austausch“. Die Gruppeninteraktionen fördern das Erlernen von „direkter Kommunikation“ – auf

jede Äußerung soll unmittelbar und offen reagiert werden, unter Verdeutlichung der emotionalen Beteiligung.

Gezielt wird auf motivations- und willenspsychologische Probleme eingegangen. Die polylogischen Kommunikationen sollen konkrete, anstehende Probleme lösungsorientiert und ressourcenbewusst vorantreiben. Interesse, Engagement und Faszination werden gefördert, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit erzeugt und zugleich Vertrauen zum Anderen und Loyalität zum Projekt gestärkt.

Kreativierung

Das Ziel des Bürgerkomitee ist es, Wege kreativen und innovativen Denkens und Gefühle der Selbstsicherheit, Zuversicht und des Vertrauens zu entwickeln. Kreative Techniken und Anregungen für Themen und Sachgebiete des Bürgerkomitee- Direktkandidaten werden dazu zur Verfügung gestellt. Es wird ein Forum geschaffen, um Ideen zu entwickeln und Impulse für Verbesserungen der direkten Demokratie zu erhalten.

Bürgerkomitees helfen Direktkandidaten

Wer einem Menschen helfen will, eine neue Erfahrung zu machen und damit seine bisherige politische Verdrossenheit, Einstellungen und Haltungen zu verändern, muss in der Lage sein, dessen Vertrauen zu gewinnen, ihn zu ermutigen und zu inspirieren. Es ist davon auszugehen, dass auch Politikverdrossene am besten von Personen erreicht und ermutigt werden können, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es werden daher geeignete, ehemalige Politikverdrossenen zu Trainern und Moderatoren für Bürgerkomitee- Selbsthilfegruppen der freien Direktkandidaten qualifiziert.

 

DRLV Bürgerkomitee-
Direktkandidaten- Franchising

Das DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising nutzt die Möglichkeiten eines kommerziellen Franchisesystems zur Verbreitung und Umsetzung von Konzepten auch im Non- Profit--Bereich. Durch das DRLV Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising wird die Vernetzung der Menschen in den Bürgerkomitees und der betreuenden Institutionen möglich, welche die eigentliche direkte Demokratie erst wirklich effizient und effektiv werden lässt. Die Bündelung der Leistungen des Konzeptes und die Vernetzung mit den Bürgerkomitee- Kommunen gewährleisten anschließend einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard auf lokaler Ebene.

 

UMSETZUNG IN DIE PRAXIS
Weitere Vorgehensweise

1984 wurde der DRLV e.V als gemeinnützige Gesellschaft gegründet.

Der Stand der Ausarbeitung des Konzeptes ist nunmehr soweit fortgeschritten, dass nur der Zusammenschluss der vereinigten Direktkandidaten und Bürgerkomitee- Humanconnect- Netzwerk zur direkten Umsetzung in die Praxis erfolgen kann.

Die nächsten Schritte sind:

08.10.2018: Start des Vereinigten direkte Demokratie Direktkandidaten Bürgerkomitee Humanconnect Netzwerk durch Freischalten des Internet-Auftrittes
www.VDDB.org

Aufbau der ORGANISATIONSEINHEIT (OE) in 299 Bürgerkomitee- Gemeindebezirken bzw. Stadtteilen:

- Registrierung der interessierten Bürgerkomitee- Direktmandaten und Mitwirkenden
- Internetschulung bei Bedarf
- Auswahl und Schulung der Bürgerkomiteetrainer (B-Trainer)
- Gewinnung eines oder mehrerer Paten für jede OE BÜRGERKOMITEES
- Einladen von bis zu 30 Direktkandidaten in die lokalen OE BÜRGERKOMITEES
- Ermessensentscheidung der Grundsicherungsträger zur Förderung im Einzelfall
- Start der Bürgerkomitee- Talentdiagnostik in der Gruppe
- Start des Direktkandidaten in der Gruppe
- Beginn des Erstellens des Bürgerkomiteeradars für die Teilnehmer
- Start als Direktkandidaten
- Betreuen der Direktkandidaten im Bürgerkomitee- Franchising- Prozess

Umsetzungsteam DRLV Bürgerkomitee
Dem OPERATIVEN TEAM für die Umsetzung gehören an:

  1. Helmut Krause
    Achim Faßbender


Fachliche Betreuung Projektleitung

Supervision Guido Wander
Editor Ivonne Gertloff

 

Kontakt

DRLV e.V.
Bondelum
Tel.: 0157 57 88280032 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Wissenschaftliche Beratung Bürgerkomitee- Direktkandidaten- Franchising- Organisation  Internet- Portal

Prof. Dr. Franz Hörmann
Dr. Peter Maier


ANMERKUNGEN

Anleitung zu "wechselseitiger Hilfe" – Die Initiierung und Begleitung von Bürgerkomitee- Gruppen durch professionelle Helfer- Konzepte und Erfahrungen. Das “Bürgerkomitee- Direktkandidaten der direkten Demokratie Projekt” legt auf eine genderbewusste Betrachtung wert, weil sich die Situationen von Frauen und Männern oft sehr unterschiedlich darstellen. Sprachlich werden in diesem Text deshalb die männliche und die weibliche Sprachform abgewechselt, wobei das jeweils andere Geschlecht immer mit gemeint bleibt. Weiterhin werden die Altersgruppen spezifisch berücksichtigt, weil ältere Menschen vor besonderen Schwierigkeiten stehen - weil Probleme des Ageism, des Vorurteils gegenüber älteren Menschen, bestehen (unberechtigter Weise, wie die Forschung zeigt). Auch die Situation junger Erwachsener, die seit Jugendtagen politisch verdrossen sind und an den Problemen der Jugendarbeitslosigkeit zu tragen haben, findet Berücksichtigung.





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